Matthias Bartolomey: Die Idee zum Album war inspiriert durch Ereignisse, nicht zuletzt durch den Tod meines Vaters (Franz Bartolomey, legendärer Erster Solocellist der Wiener Philharmoniker, der Ende 2023 gestorben ist, Anmerkung). Die Brahms-Cello-Sonate in e-Moll und die Strauss-Sonate, das waren seine Stücke. Die hat er sehr, sehr oft gespielt.
Im Februar vor 25 Jahren hat er diese Werke aufgenommen. Das wurde für mich sehr prägend. So kam die Idee, mit seinem Instrument, das ich jetzt schon seit vielen Jahren spiele, herauszufinden: Wo hört mein Vater auf, wo fange ich an. Wo verbinden sich unsere Charaktere, wo gehen wir unterschiedliche Wege?