Europaweit mindestens 135 Tote durch Lawinen in diesem Winter

Die Zahl der Lawinentoten hat sich in diesem Winter fast verdoppelt. Italien verzeichnet mit 38 Opfern die meisten Todesfälle.

Publiziert heute um 06:53 Uhr

Panoramablick auf schneebedeckte Alpen in Südtirol Richtung Brenner, Italien, mit Strommast und Häusern im Vordergrund.

Besonders das Südtirol verzeichnete diese Saison viele Lawinentote.

Foto: Bildarchiv Tagesanzeiger

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In Europa sind in diesem Winter so viele Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen wie seit Jahren nicht mehr. Nach einer offiziellen Statistik starben in den Alpen und in anderen europäischen Gebirgen seit Anfang Oktober dadurch mindestens 135 Menschen.

Besonders hart betroffen war in diesem Winter Italien, wo insgesamt 38 Lawinentote gezählt wurden – vor allem in Südtirol. Die Statistik stammt vom European Avalanche Warning Service (EAWS), einem Zusammenschluss der nationalen Lawinenwarndienste verschiedener Länder.

Auch das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF gehört dazu. In der Schweiz kamen in diesem Winter laut SLF bis Ende März 15 Personen durch Lawinen ums Leben.

Zum Vergleich: Im vorigen Winter 2024/25 gab es in Europa insgesamt 70 Lawinentote. Diese Saison waren es also fast doppelt so viel. Zuletzt wurden 2017/18 noch mehr Todesopfer gezählt: insgesamt 147. Die Statistik stammt vom European Avalanche Warning Service (EAWS), einem Zusammenschluss der nationalen Lawinenwarndienste verschiedener Länder.

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SDA/zeg

Besonders das Südtirol verzeichnete diese Saison viele Lawinentote.

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