Einer der bekanntesten Medienanwälte Österreichs wurde Montagfrüh plötzlich aus seinem – sehr arbeitsreichen – Leben gerissen.

Es hätte ein erholsames Osterwochenende werden sollen, doch für Peter Zöchbauer brachte es den Tod. Der renommierte Rechtsanwalt, einer der führenden Medienrechtler Österreichs, starb Montagfrüh in Niederösterreich durch einen Herzinfarkt. Zöchbauer wurde völlig überraschend aus seinem – sehr arbeitsreichen – Leben gerissen.

Am 11. November dieses Jahres wäre Zöchbauer 60 Jahre alt geworden. Er hatte in Wien Jus studiert, war Universitätsassistent am Institut für Strafrecht der Universität Wien und seit 1996 Rechtsanwalt. Er vertrat zahlreiche bekannte Persönlichkeiten in medienrechtlichen Angelegenheiten – zuletzt etwa Bundespolizeidirektor Michael Takács gegen Ex-Politiker Peter Pilz und dessen Zack Media. Auf dem Gebiet des Medienrechts hat Zöchbauer sich auch vielfach als Fachautor betätigt. Er war unter anderem Mitherausgeber der Zeitschrift Medien und Recht. Wiederholt hat Zöchbauer an Diskussionen der „Presse“-Reihe „Rechtspanorama am Juridicum“ teilgenommen.

Seine Wegbegleiter schätzten Zöchbauer als hervorragenden Anwalt, stets korrekt und immer sachlich. Er war sportlich, Nichtraucher und Antialkoholiker. Das Osterwochenende verbrachte er in seinem Ferienhaus in Niederösterreich, wo er gerne wandern ging. Zöchbauer war in zweiter Ehe verheiratet; neben seiner Frau hinterlässt er einen erwachsenen Sohn aus erster Ehe.

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