Oppositionsführer befürchtet Deal zu Soldatenstationierung
Oppositionsführer Magyar äußerte sich scharf über den Besuch von Vance. „Das hier ist unsere Heimat. Die ungarische Geschichte wird nicht in Washington, nicht in Moskau und auch nicht in Brüssel geschrieben, sondern auf den Straßen und Plätzen Ungarns“, sagte Magyar auf einer Wahlveranstaltung. Mit Blick auf den Besuch von Vance mutmaßte der Herausforderer des amtierenden Ministerpräsidenten mögliche Deals zwischen Budapest und Washington. Wenn der Stellvertreter des Anführers einer Weltmacht nach Ungarn reise, komme er sicher nicht „umsonst“, so Magyar. Egal was vereinbart worden sei, eine nach dem 12. April gebildete Tisza-Regierung werde nicht zulassen, dass ungarische Soldaten in den Iran gesandt werden, versprach der Oppositionsführer. Vance komme jedenfalls nicht, um sich in eine „verlorene Kampagne“ einzubringen, weil auch die Amerikaner erkannt hätten, dass Fidesz die Wahl verliere.