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London (Vereinigtes Königreich) – Sie gelten als einer der wichtigsten Oscar-Vorboten. In diesem Jahr wurden die BAFTA-Awards zur echten Familienangelegenheit. In der Londoner Royal Festival Hall wurde gejubelt, geschmust, getröstet – und sogar am Kleid gefummelt. Der große Triumphator des Abends: ein oft eher zurückhaltender Star aus Hull (Yorkshire). Robert Aramayo (33) wird vom Fantasy-Helden zum Trophäen-König.
Der Schauspieler, dessen Karriere mit viel Fantasie begann, gewann den Preis als „Bester Hauptdarsteller“ und ließ Kino-Schwergewichte wie Timothée Chalamet (30) und Leonardo DiCaprio (51) hinter sich.

Gleich zwei Darstellerpreise räumte Robert Aramayo ab. Der junge Brite stach damit u.a. Leonardo DiCaprio im Rennen um den begehrten BAFTA-Award aus
Foto: Julie Edwards / Avalon

Fans der Fantasy-Geschichten aus Mittelerde kennen Robert Aramayo als Elben-Anführer Elrond. Der Brite spielt die Rolle in der Serie „Die Ringe der Macht“
Foto: Amazon Prime Video
Aramayo startete mit einem ikonischen Auftritt in der Kult-Serie „Game of Thrones“, wurde später als Elben-Held in der Amazon-Prime-Serie „Die Ringe der Macht“ weltbekannt. Jetzt beweist er: Er kann nicht nur Fantasy – sondern ganz großes Drama.
Für seine Rolle als schottischer Tourette-Aktivist John Davidson in „I Swear“ wurde er an diesem Abend doppelt geehrt – auch als „Bester Nachwuchsdarsteller“. Mit zittriger Stimme sagte er: „Ich kann es absolut nicht glauben.“ Tränen in den Augen, Standing Ovations im Saal – ein Gänsehaut-Moment und Party mit den Eltern. Aramayo ist der erste Schauspieler in der Geschichte der BAFTAs, der sowohl den Nachwuchspreis als auch den Preis als „Bester Hauptdarsteller“ gewann.
Jenner und Chalamet ganz verliebt
Als Paar brauchen sie nur einen Stuhl: Kylie Jenner (28) und Timothée Chalamet (30) feierten verschmust in London
Foto: BAFTA via Getty Images
Während Aramayo Geschichte schrieb, nutzten Kylie Jenner (28) und Timothée Chalamet den Abend fürs Schmusen im Blitzlichtgewitter. Für DiCaprio lief es dagegen bittersüß. Als Favorit gehandelt, ging er im Rennen um den Titel als „Bester Hauptdarsteller“ leer aus. Doch Mama Irmelin Indenbirken (83) war zur Stelle, um Leo liebevoll zu trösten. Immerhin: Sein Film „One Battle After Another“ gewann sechs Preise, darunter als „Bester Film“.

Party mit der Mama: Leonardo DiCaprio (51) kam zu den BAFTA-Awards mit seiner Mutter Irmelin (83)
Foto: Dave Benett/Getty Images for BAFTA
Schulterpolster-Mode bei Kirsten Dunst
Mode-Malheur des Abends? Kirsten Dunsts (43) Valentino-Kostüm sorgte für Gesprächsstoff. Das Oberteil mit markanten Schulterpolstern ließ sie aussehen, als käme sie direkt vom Super Bowl aufs Parkett.

Gewollt oder ungewollt? Auf jeden Fall hatte Kirsten Dunst (43) plötzlich mehr Beinfreiheit im Valentino-Dress
Foto: HGM-PRESS
Und der Schlitz? Musste spontan noch etwas erweitert werden, damit Dunst elegant über den Teppich schweben konnte. Unfall, oder modischer Kniff? Es sah auf jeden Fall ganz nett aus.

Kamen trotz der ganzen Aufregung um Andrew (66) und dessen Verwicklungen in die Epstein-Affäre zur BAFTA-Verleihung: Prinzessin Kate (44) und Prinz William (43)
Foto: Andrew Parsons / Kensington Palace / Avalon
Auch royaler Glanz durfte nicht fehlen: Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) gaben sich die Ehre, machten gute Miene in einer Zeit, in der die filmreifen Enthüllungen um Andrew Mountbatten-Windsor (66) die Schlagzeilen bestimmen. Vielleicht wird dessen Geschichte ja demnächst auch verfilmt und für ein paar Preise nominiert.