Das Motiv bzw. die Gründe für die Auseinandersetzungen blieben in beiden Fällen im Dunkeln. Bei der Gewalttat am Vormittag war in der Wohnung am Margaretengürtel ein verbaler Streit zwischen den Lebensgefährten, die dem Suchtgiftmilieu angehören dürften, gewalttätig geworden. Die Frau griff zu einem Küchenmesser und versuchte, auf ihren Freund einzustechen. Als die Uniformierten eintrafen, hatte sie das Messer noch in der Hand. Die Beamten sprachen sie an, sie legte die Stichwaffe daraufhin ab und ließ sich widerstandslos festnehmen. Die Polizistinnen und Polizisten sprachen gegen sie ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot aus. Neben ihrem Lebensgefährten wurde auch ein Freund leicht verletzt, der den Streit der beiden schlichten wollte.