An Erwin Zankel führte kein Weg vorbei
Der studierte Jurist kam 1965 zur Kleinen Zeitung und hielt ihr 41 Jahre lang die Treue. Rasch entwickelte er sich zum Innenpolitik- und Wirtschaftsexperten ersten Ranges, an ihm führte im Land kein Weg vorbei.
Ressortchef Innenpolitik und Wirtschaft, stellvertretender Chefredakteur und schließlich 1998 bis zu seiner Pensionierung 2006 als Nachfolger von Fritz Csoklich und Kurt Wimmer Chefredakteur, Verlagsleiter und Geschäftsführer der Kleine Zeitung GmbH & Co KG.
Nach seiner Pensionierung blieb er der Zeitung als Kolumnist erhalten, sein letzter Beitrag erschien am 1. Februar 2026. Bei Sturm aber warf er sich als Jung-Pensionist ins Geschehen und versuchte am Ende der Ära Kartnig in der Konkursphase und unter Präsident Hans Fedl zu retten, was zu retten war.
Präsident Christian Jauk: „Erwin Zankel war nicht nur ein herausragender Journalist im Bereich Innenpolitik und Wirtschaft, er war eine echte Persönlichkeit im Land. Ich stand mit ihm bis zuletzt in Kontakt. Nach den Spielen war es immer schön, mit ihm zu diskutieren. Dass er sich als Sturmfan so für unseren Klub einsetzte, werden wir ihm nie vergessen. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Ilse, seiner Tochter Elisabeth und den Enkeltöchtern.“