Demo

Eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung und einen Abbau von Bürokratie forderten Landwirtinnen und Landwirte im Rahmen einer Demonstration auf der Wiener Ringstraße. Die Organisatoren des „Bündnis Zukunft Landwirtschaft“ betonen ihre Parteiunabhängigkeit.

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APA/Roland Schlager

Landwirtinnen und Landwirte – auch aus Niederösterreich – machten im Rahmen eines Protestzuges in der Bundeshauptstadt auf ihre Situation aufmerksam. Aus der Politik kommt Unterstützung für die Forderungen des Bündnisses.

„Ist der Bauer ruiniert, wird Dein Essen importiert“ – diese und ähnliche Botschaften fanden sich auf den Plakaten von rund 200 Traktoren, die in der Vorwoche über die Wiener Ringstraße fuhren. Die Forderungen des neu gegründeten „Bündnis Zukunft Landwirtschaft“, das zu der Demo aufgerufen hatte: eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel sowie einen Abbau von Bürokratie. Angesichts steigender Kosten sei die Existenz „vieler Höfe gefährdet“, wurde betont. Ziel des Protests sei „ein gemeinsamer Schulterschluss der landwirtschaftlichen Interessenvertretungen“.