Weltpremiere für das erste günstige Elektroauto aus dem Hause Volkswagen: Der Cupra Raval kommt für weniger als 26.000 Euro auf den Markt.

Was darf ein günstiges Elektroauto kosten? Vor ein paar Jahren galt ein Preis von unter 40.000 Euro als günstig. Mittlerweile hat sich die Batterietechnik weiterentwickelt, die Fertigung ist günstiger geworden. Man sieht es bei den chinesischen und auch den koreanischen Herstellern (teilweise auch den französischen, der Citroen e-C3 und der Renault Twingo seien erwähnt), die sich schon den 20.000 Euro annähern oder sie gar unterschreiten.

So weit ist man im Volkswagen-Konzern noch nicht. Aber mit dem jetzt vorgestellten Cupra Raval beginnt auch beim weltweit zweitgrößten Autokonzern die Ära der günstigeren E-Autos. Auf den Raval folgt bald der VW ID. Polo und gegen Ende des Jahres der Audi A2 e-tron, wobei beim Audi günstig eine Frage der Relation ist. Erfreulich beim Elektro-Audi: Er nimmt starke Anleihen beim legendären A2.

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Der Raval jedenfalls wird in der Basisversion, die gegen Ende des Jahres verfügbar ist, weniger als 26.000 Euro kosten, mit Aktionen wird man den Preis noch unterschreiten. Aktuell sogar deutlich: Speziell für Österreich gibt es die Raval Alpha Version mit Finanzierung über die Porsche Bank ab 22.900 Euro (Listenpreis: 30.400 Euro).

Der Elektro-Cupra ist mit einer Länge von vier Metern (Breite: 1,78 Meter; Höhe: 1,52 Meter) für die Stadt gemacht. Das zeigt auch die Motorisierung: Die Basisvariante hat eine 37-kWh-Batterie und leistet 116 PS. Die Reichweite beträgt laut WLTP 300 km.

Am anderen Ende steht der Cupra Raval VZ mit 226 PS und einem Akku von 55,2 kWh (Reichweite: etwa 400 km). Zu den exklusiven VZ-Ausstattungsmerkmalen gehören Schalensitze, DCC-Sportfahrwerk mit höherer Steifigkeit, ein ausschaltbares Stabilitätsprogramm, ein elektronisches Sperrdifferenzial und ein e-Launch-Modus. Man wird sehen, ob die Praxis den Fahrspaß hält, den diese Angaben versprechen.

Allen Raval ist das für Cupra typische Design zu eigen, das einen sportlichen Charakter vermittelt. Die scharfen, provokanten Linien sollen Emotionen und Andersartigkeit transportieren.

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An den Seiten verfügt der Raval über versteckte, bündig eingelassene und beleuchtete Türgriffe, hinten gibt es ein beleuchtetes Logo. Beides gehört mittlerweile bei fast allen Herstellern zum Standard.

Innen hat der Konzern viel gelernt, eine freischwebende Mittelkonsole schafft Stauraum, die Bedienung des 12,9-Zoll-Displays sieht beim ersten Kennenlernen intuitiv aus. Es gibt ein neu gestaltetes Lenkrad mit physischen Tasten. Der Kofferraum fasst 430 Liter.

Bei einem ersten Probesitzen überraschte der sich großzügig anfühlende Innenraum. Könnte etwas werden mit diesem Auto.

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