Der Vogelschutzverein BirdLife startet bereits um 8 Uhr – also vor dem offiziellen Beginn des Naturschutzforums – zu einer Exkursion mit Vogelbeobachtungen am Lustbühel.

Am Infostand gibt es danach Tipps der Fachleute zur Gestaltung eines vogelfreundlichen Gartens, der das Grün vor der Haustür auch zum Begegnungsraum mit der lebendigen Natur macht.
Die Auswirkungen alltäglicher Verhaltensweisen, etwa des achtlosen Wegwerfens von Zigarettenstummeln, auf
die Natur widmet sich die Bezirksgruppe Graz-Stadt der Steiermärkischen Berg- und Naturwacht an ihrem Infostand. Anhand von Fotos wird sichtbar gemacht, wie Tiere, Pflanzen und die Umgebung – zu Land und zu
Wasser – die Folgen unseres Verhaltens zu spüren bekommt.

„Insekten, Amphibien und Reptilien – was fliegt, kreucht und fleucht denn da?“ lautet das Motto am Infostand
des Naturschutzbunds Steiermark, bei dem auch das Wiederansiedlungsprojekt für den größten Schmetterling Österreichs, das Wiener Nachtpfauenauge, vorgestellt wird. Zudem gibt es Wissenswertes zum Naturschutz im urbanen Raum und zur Naturschutzarbeit der Organisation auf mehr als 800 eigenen Grundstücken.

Die unglaublichen Leistungen von Fledermäusen in Bezug auf Nahrungsaufnahme und Hängevermögen zeigt die
Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung in Österreich anhand von Versuchen: Wie lange können Kinder an einer Stange hängen? Fledermäuse schaffen das stundenlang, außerdem fressen sie pro Nacht 30 Prozent ihres Körpergewichts. Zudem gibt es Tipps für die richtige Auswahl von Nistkästen für Fledermäuse.

Wie sehr man auch mit kleinen Maßnahmen am eigenen Balkon oder im Garten die Natur unterstützen kann,
beweist die Naturschutzjugend Steiermark an ihrem interaktiven Infostand. Dabei können die Gäste ihre eigenen Samenbällchen (Seedballs) gestalten, die sie dann daheim zum Erblühen bringen. Kinder entdecken bekannte und weniger bekannte Tier- und Pflanzenarten, die sie dann im städtischen Umfeld bestimmen können.