Forscher haben Zweitklässlern beim Rechnen ins Gehirn geschaut. Unter den Probanden waren auch Schülerinnen und Schüler mit nachgewiesener Mathematik-Lernschwäche. In Aufnahmen von Magnetresonanztomografen entdeckten die Wissenschaftler dabei auffällige Signale in Hirnregionen, die, soweit bekannt, eher für andere Dinge zuständig sind als das Rechnen. Die Ergebnisse könnten bedeuten, dass man Kindern und Jugendlichen, die Probleme mit Mathematik haben, vielleicht ganz anders helfen muss, als dies bisher geschieht.

Weglassen lernen Wie kann an Schulen Entlastung gelingen?

In der Studie an der Stanford University in Kalifornien mussten als normal intelligent eingestufte Kinder numerische Aufgaben lösen. Teils sollten Mengen von Punkten verglichen werden, teils Zahlen. Sie sollten etwa angeben, ob acht Punkte mehr oder weniger sind als drei Punkte, oder die Zahl 8 größer oder kleiner ist als die Zahl 3.