Dass er in seinen meist gekeiften Texten viel Wert auf die schottische Folklore legt, hat auch einen Grund. „Nicht falsch verstehen, ich liebe die klassischen Metal-Klischeetexte, weil sie meist perfekt zu einem gewissen Sound passen, aber ich habe schnell gemerkt, dass mir das für Hellripper zu wenig ist. Ich wohne mittlerweile in den Highlands, diese Gegend hat mich dazu inspiriert, tiefer in die schottische Geschichte und Folklore einzutauchen. Das bringt mir im Endeffekt etwas mehr Eigenständigkeit, weil das im Metal sonst niemand macht.“ Die ländliche Abgeschiedenheit erinnert fast an die Black-Metal-Schauergeschichten aus dem fernen Norwegen. „Ich stehe aber nicht im Wald herum, um zu schreien“, lacht der Musiker, „aber es gibt mir die Möglichkeit, in Ruhe an meinen Projekten zu basteln und mich nicht vom Nachtleben in Glasgow oder Edinburgh beirren zu lassen.“ Dort bleibt auch Zeit, für seine andere große Leidenschaft: die Hamburger-Techno-Legenden Scooter bis zum Anschlag aufzudrehen. „Nonstop Rave, ich liebe sie, war schon bei vielen Konzerten. Ich höre sie, so oft es geht.“