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Köln (NRW) – Es wird wieder präsentiert, diskutiert und verhandelt! Am Montagabend ging „Die Höhle der Löwen“ in die nächste Staffel-Runde. Doch schon in der ersten Folge führte ein Pitch fast zur Eskalation. Dabei ist Gründer Patrick Beyer (25) überzeugt von seinem Produkt. Ob das die Löwen auch so sehen?
Mit „Concard“ hat Beyer einen Kondomschutz entwickelt, damit Präservative in Tasche oder Geldbeutel nicht kaputtgehen können. In einer Art Scheckkartenhülle können die Kondome zum Beispiel im Geldbeutel aufbewahrt werden. Für 80.000 Euro können sich die Löwen 20 Prozent der Firmenanteile sichern.

Patrick Beyer (25) hatte einen Sex-Unfall und konzipierte danach den Kondomschutz „Concard“
Foto: RTL
Kondomschutz entstand nach „Unfall“
Die Begeisterungsstürme bleiben beim Pitch des selbst ernannten „Kondommanns“ jedoch aus. Ralf Dümmel (59) nimmt eine „Concard“ unter die Lupe und stellt fest: „Wenn ich das Kondom jetzt ohne deine Karte in das Scheckkartenfach stecke, dann habe ich es doch auch geschützt?“
Beyer erklärt, er habe sein Produkt nach einem „Unfall“ entwickelt: Ein Kondom sei ihm beim Sex gerissen. Obwohl daraus „keine Kinder, keine Krankheiten“ entstanden, war ihm der Kondomschutz ein ganz besonderes Anliegen, erklärt er.

Beyer ist überzeugt von seinem Produkt, doch die Löwen lassen kein gutes Haar daran
Foto: RTL
Frank Thelen und Judith Williams sind nicht begeistert
Weil er bei seiner Geschichte immer wieder grinst, fragt Frank Thelen (50) bierernst, ob er das „witzig“ findet. Judith Williams (54) wähnt sich gar in einer Veräppelung: „Ist das hier irgendwie ‚Verstehen Sie Spaß‘? Du grinst immer so!“ An dem Kondomschutz lässt Williams dann kein gutes Haar. Sie findet, das Kondom passe nicht gut in die Hülle, Frank Thelen behauptet gar, das bekäme eine Schulklasse besser hin: „Das ist ja grausam umgesetzt! Schlecht verarbeitet. Das macht mir gar keine Freude.“
Als Williams erfährt, dass Beyer in Vollzeit und mit Haut und Haar an seinem Produkt arbeitet, versteht sie die Welt nicht mehr: „Diese Hülle machst du in Vollzeit? Und die ist noch nicht mal in der richtigen Größe?“
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Kurz darauf folgt von ihr die ultimative Kritik: „Das ist das uninvestierbarste Start-up, das ich jemals in der ‚Höhle der Löwen‘ gesehen habe.“ Sie wettert weiter: „All unsere Lebenszeit ist begrenzt. Ich fände es schade, wenn du weiter daran arbeitest und denkst, das könnte was bringen. Das wird nie was. Ich bin raus.“

Auch Janna Ensthaler (42) würde nicht ins Produkt investieren
Foto: RTL
Carsten Maschmeyer (66) lehnt ebenfalls ab: „Das wird scheitern. Da möchte ich nicht dabei sein.“ Janna Ensthaler (42) erklärt zwar, dass sie das Produkt kaufen würde, investieren möchte sie jedoch trotzdem nicht. Einen Deal gibt es für diesen Pitch also nicht. Nach seinem Auftritt stellt der Gründer resigniert fest: „Da wird man ordentlich auseinandergenommen.“