Kurz vor dem Wiener Derby hat die Wiener Austria ein wichtiges Signal für Kontinuität gesetzt. Im Rahmen der Pressekonferenz gab Sportvorstand Tomas Zorn die Vertragsverlängerungen von Cheftrainer Stephan Helm und seinem Trainerteam um zumindest zwei weitere Jahre bekannt.

Dass sich die Austria zu diesem Schritt entschlossen, ist vor allem als Anerkennung für Helms Arbeit in einer unruhigen Phase zu sehen. Der 42-Jährige hat es in den vergangenen eineinhalb Jahren geschafft, trotz anhaltender Nebengeräusche im Klub Ruhe in den sportlichen Bereich zu bringen. Während es im Umfeld immer wieder Spannungen und Diskussionen gab, blieb die Mannschaft gemeinsam mit dem Trainerteam weitgehend auf ihren eigenen Weg fokussiert.

Neben Cheftrainer Helm wurden auch die Verträge der beiden Co-Trainer Christian Wegleitner und Christoph Glatzer verlängert. Darüber hinaus setzt die Austria weiterhin auf Kontinuität im gesamten Trainerteam: Torhütertrainer Udo Siebenhandl, die Athletiktrainer Christian Balga und Daniel Gangl sowie die beiden Videoanalysten Daniel Gasser und Philipp Steiner bleiben ebenfalls Teil des Teams.

Die Stimmen zur Helm-Verlängerung

Sportvorstand Tomas Zorn: „Stephan Helm hat durch seine Leistung gezeigt, dass er auch weiterhin der richtige Trainer für Austria Wien ist. In meinen ersten Monaten beim Klub konnte ich mir ein genaues Bild von seiner Arbeitsweise sowie der seines Trainerteams machen. Er arbeitet klar, strukturiert und mit hoher Professionalität. Es ist ihm gelungen, stabile Abläufe zu etablieren und einen starken Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und des gesamten Betreuerstabs zu schaffen. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, in dieser Saison das Maximum herauszuholen, unsere Spieler kontinuierlich weiterzuentwickeln und sukzessive junge Talente in ein funktionierendes Team mit erfahrenen Führungsspielern zu integrieren. Wir sind überzeugt, dass Kontinuität auf der Trainerposition ein wichtiger Baustein für die weitere Entwicklung des Klubs ist.“

Cheftrainer Stephan Helm: „Ich freue mich über das Vertrauen der Verantwortlichen und des Vereins. Ich betrachte es als große Verantwortung, gemeinsam mit dem Trainerteam den Weg, den wir eingeschlagen haben, fortzuführen. In den letzten zweieinhalb Jahren durfte ich den Verein aus vielen unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen – es ist gut investierte Lebenszeit, einen so besonderen Verein mit so viel Tradition aktiv mitgestalten zu dürfen und gemeinsam ambitioniert in die Zukunft zu gehen. Ich empfinde es als Privileg, Teil der Austria zu sein.“ 

Gewinnspiel: Wer setzt sich im 349. Wiener Derby durch?

Werbung

Beitragsbild: GEPA