Steigt zum Top-Verdiener auf 

Nico Schlotterbeck verlängert beim BVB: Ausstiegsklausel ab Sommer

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Nun also doch: Nico Schlotterbeck hat bei Borussia Dortmund verlängert. Zuletzt hatte bereits „Sky“ berichtet, dass der 26-Jährige vor einer erneuten Unterschrift beim BVB stehe, ehe der Innenverteidiger dies im Rahmen der Nationalmannschaft dementierte. Nun schrieb der „Kicker“ von der weiteren Zusammenarbeit, was kurze Zeit später vom Verein bestätigt wurde.

Statt 2027 ist Schlotterbeck nun bis 2031 gebunden. Mit dem neuen Arbeitspapier einher geht laut letzten Berichten eine kräftige Gehaltserhöhung von 5,5 Millionen auf 14 Millionen Euro, womit er ab Sommer Niklas Süle als Top-Verdiener ablösen würde. Dem „Kicker“ zufolge fällt die Anhebung des Salärs jedoch nicht so hoch aus. Demnach soll Schlotterbecks Fixgehalt bei rund 10 Mio. Euro liegen, auch inklusive Boni könne er nicht auf 14 Mio. Euro kommen. Damit ist er dennoch einer der bestverdienenden Profis im Klub.

Schlotterbeck hatte die Gespräche in den letzten Monaten vor allem mit Sportdirektor Sebastian Kehl geführt, von dem sich der Verein aber Ende März trennte. Auch deswegen hatte der Profi eine kurz bevorstehende Verlängerung zuletzt dementiert. Die Verhandlungen führte Kehls Nachfolger Ole Book zusammen mit Sport-Geschäftsführer Lars Ricken weiter, in denen es nun zur entscheidenden Annäherung kam. Es heißt, beide Seiten kamen sich entgegen.

Schlotterbecks BVB-Ausstiegsklausel gilt schon 2026

In dem neuen Arbeitspapier verankert sein soll eine Ausstiegsklausel, auch bereits für diesen Sommer, die zwischen 50 Mio. und 60 Mio. Euro liege, aber nur für wenige Klubs gelte. Für welche genau, wird nicht vom Magazin genannt. Sollte diese gezogen werden, würde er zum teuersten deutschen Abwehrspieler der Geschichte aufsteigen. Dies ist Shkodran Mustafi, der 2016 für 41 Mio. Euro vom FC Valencia zu Arsenal wechselte.


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„Ich freue mich riesig, meinen Vertrag beim BVB verlängert zu haben. Dabei habe ich mir bewusst Zeit genommen, weil es für mich eine wichtige Entscheidung ist. Wir hatten zu jeder Zeit gute Gespräche und trotzdem war es für mich kein Prozess, der nach ein oder zwei Wochen schon abgeschlossen war. Die Verantwortlichen haben mir einen guten Plan aufgezeigt und ich weiß, was ich an dem Verein habe. Mein Ziel ist es, gemeinsam mit Borussia Dortmund Titel zu gewinnen“, sagte Schlotterbeck.

Schlotterbeck, der zuletzt auch mit Real Madrid, dem FC Liverpool oder dem FC Bayern in Verbindung gebracht wurde, war 2022 für 20 Mio. Euro nach Dortmund gekommen und bestritt bislang 155 Partien für die Schwarz-Gelben.

BVB: Ricken und Book zur Verlängerung von Schlotterbeck

Ricken erklärte: „Unser Ziel – Klarheit bis Mitte April – haben wir erreicht. Das war mir wichtig. Nico Schlotterbeck ist ein Leader beim BVB und in der Nationalmannschaft. Wir sind froh, dass er nach seiner zuletzt schweren Verletzung so schnell wieder Top-Niveau erreicht hat. Das zeigt seine Willensstärke und Klasse. Wir sind absolut überzeugt, dass sich Nico bei Borussia Dortmund noch weiterentwickeln und für unseren Verein unverzichtbar werden kann. Ihm das zu vermitteln, war uns in den von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägten Gesprächen sehr wichtig.“

Book gab zu Protokoll: „Mit Nico haben wir einen der besten Innenverteidiger überhaupt in unseren Reihen. Sein Spiel mit dem und gegen den Ball, die Spieleröffnung, die Zweikampfführung, gepaart mit seiner Präsenz und Aggressivität auf dem Platz – all das macht ihn unglaublich wertvoll für uns. Wir sind uns sicher, dass wir zusammen mit Nico viel erreichen können bei Borussia Dortmund.“ Mit einem Marktwert von 55 Mio. Euro gehört Schlotterbeck zu den 15 wertvollsten Innenverteidigern der Welt.