Für Schlusslicht Blau-Weiß werden die Möglichkeiten, um zu punkten, immer weniger. „Mein Gefühl ist gut, ich erwarte eine intensive Partie. Wir müssen drei Punkte holen“, meinte Trainer Michael Köllner vor dem Heimspiel gegen die WSG Tirol (19.30 Uhr). Weil das jüngste Spiel beim GAK 1:2 verloren wurde, orientiert man sich in Linz lieber am jüngsten Heimspiel – ein 3:2-Erfolg über Ried. „Ich hoffe, dass wir das Stadion wie gegen Ried in einen Hexenkessel verwandeln können, dass sowohl wir das auf dem Platz anzünden können als auch die Fans auf der Tribüne“, sagte Köllner.

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Die Gäste wollen nach dem Heim-3:1 gegen den WAC nachlegen. Coach Philipp Semlic verortete sein Team der bisherigen Saison zum Trotz in einer gewissen Außenseiterrolle. „Wir sind der kleinste Verein in dieser Liga. Blau-Weiß hat doppelt so hohen Personalaufwand wie wir“, sagte Semlic. „Wir müssen versuchen, dort alles auf dem Platz zu lassen, unser Herz in die Hand zu nehmen und auf Biegen und Brechen zu punkten.“ Die WSG liegt nur zwei Punkte hinter Ried, das Thema Klassenerhalt ist jedoch weiter vorrangig. „Es wäre das Schlimmste, wenn wir da draußen endlich ein Stadion bauen, und du spielst nicht Bundesliga“, sagte Semlic mit Blick auf die Infrastrukturoffensive in Wattens.

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(APA)/Beitragsbild: GEPA