Bei der Nullnummer zwischen Aufsteiger SV Austria Salzburg und Aufstiegs-Kandidat  FC Admira Wacker in der 25. Runde der 2. Liga-Saison 2025/26 am heutigen Samstagnachmittag beschäftigte im Lager der Violetten aus der Mozartstadt hernach vor allem, was mit Austria-Cheftrainer Christian Schaider los war, der ab Mitte der ersten Halbzeit die Coachingzone verließ. Co-Trainer Peter Urbanek übernahm. Nachfolgend STATEMENTS dazu und zum Spiel gegen die Südstädter.

Mitte der ersten Halbzeit übernahm bei Austria Salzburg-Co-Trainer Peter Urbanek für Cheftrainer Christian Schaider, der sich ins Krankenhaus bringen ließ.

„Er hat Kreislaufprobleme und leichte Schweißausbrüche gehabt“

Roland Kirchler (Sportdirektor SV Austria Salzburg) über

…Cheftrainer Christian Schaider und warum er ins Krankenhaus gebracht wurde:

„Ich hoffe es ist ihm nichts passiert und wünsche Christian auf diesem Wege alles Gute. Er hat Kreislaufprobleme und leichte Schweißausbrüche gehabt. Das war natürlich kein gutes Zeichen und auf seiner Seite in der Sonne wäre es womöglich passiert, dass er dort zusammen gebrochen wäre.

Es ist ihm dann besser gegangen und ich habe mit ihm noch kurz geredet. Er sagte, dass er doch mit einem Arzt zur Kontrolle ins Krankenhaus geht, um auf der sicheren Seite zu sein. Er war ansprechbar und hat jetzt nicht so schlecht gewirkt, sondern eher normal gewirkt.“

…die turbulente Spielschlussphase:

„Ja, da konnte es noch in beide Richtungen ausgehen. Die Admira hat auf seine zwei großen Stürmer, die auch richtig gefährlich sind, lange Bälle gespielt. Wir hatten dann mit dem Nico (Anm.: Lukasser-Weitlander), ich glaube einen der schnellsten Spieler der 2. Liga, auch noch Möglichkeiten. Doch es wäre auch unfair gewesen, wenn wir die Partie am Ende noch gewinnen.

Weil in der ersten Halbzeit hat uns die Admira in den ersten 25 Minuten schon verschont. Aber dann sind wir immer besser in das Spiel gekommen und haben uns in die Partie reingekämpft. In der zweiten Halbzeit war es dann ein leistungsgerechtes Unentschieden.“

„Wir haben offensiv derzeit unsere drei, vier besten Leute vom Herbst nicht bei Kräften“

…den verpassten Klassenerhalt-Matchball:

„Wir hätten es heute mit einem Dreier entscheiden können, aber ich verschreie es nicht, nach hinten passiert jetzt nichts mehr. Wir haben schon die Qualität und dürfen auch das Selbstvertrauen haben, dass wir unseren Punkt oder unsere zwei Punkte machen werden. Wir schauen da auch garnicht nach hinten, sondern wollen Fußballspiele gewinnen und haben da in den nächsten Wochen Gegner, gegen die wir gewinnen können.

Wir hinken derzeit vorne offensiv etwas und kommen auf dem letzten Zacken daher, mit Gebauer und Lipczinski, der acht Wochen verletzt war, Daniel Bares spürt immer noch sein Sprunggelenk. Cosgun ist uns auch ausgefallen. Wir haben offensiv derzeit unsere drei, vier besten Leute vom Herbst nicht richtig bei Kräften, was wir uns natürlich nicht leisten können.“

„Für das sind wir ein Team, dass wir dann einspringen“

Peter Urbanek (Co-Trainer SV Austria Salzburg), auf die Frage, warum er ab Mitte der 1. Halbzeit Cheftrainer Schaider ablöste und zum Spiel:

„Ja, der Cheftrainer hat etwas Probleme mit dem Kreislauf gehabt. Für das sind wir ein Team, dass wir dann einspringen. Zum Spiel, wir haben gewusst, was auf uns zukommt. Die Admira ist eine sehr, sehr gute Mannschaft, gegen die wir mit dem letzten Quäntchen Glück super verteidigt haben. Mit etwas Glück haben wir am Ende sogar noch die Chance auf den Heimsieg, aber wir sind durchaus zufrieden mit dem X.

Ich traue mir auch zu sagen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir den Klassenerhalt fixiert haben. Die Stärke haben wir mittlerweile. Und ob es jetzt eine Woche früher oder später ist, das ist auch schon egal.“

„Wir werden den Klassenerhalt sicher fixieren“

Luca Meisl (Kapitän SV Austria Salzburg und Bruder von Matteo Meisl von der Admira): 

„Definitiv war in der Schlussphase mehr drin und hatten wir nach unseren Umschaltsituationen die Chance, um den Sack zuzumachen und mit 1:0 zu gewinnen. Oder sogar 2:0, wenn wir alles gut herausspielen. Da haben wir einfach die falschen Entscheidungen getroffen, was den letzten Pass betrifft oder halt mal selbst den Abschluss zu suchen.

Das entscheidet letztendlich das Spiel. Aber wir haben mal wieder zu null gespielt. Das ist auch gut für die Mannschaft. Wir werden den Klassenerhalt sicher fixieren. Ich mache mir da wenig Sorgen, dass wir nächstes Jahr nicht 2. Liga spielen.“

Siehe auch:

Chefcoach Schaider ins Krankenhaus! SV Austria Salzburg ringt Aufstiegs-Aspirant Admira Remis ab

Fotocredit: Josef Parak