Ein zehnjähriger Bub soll bereits am Freitag in Völs von einem Auto angefahren und unbestimmten Grades verletzt worden sein. Laut Polizei brachte die Mutter des Kindes am Samstag eine entsprechende Anzeige bei der Polizeiinspektion Kematen ein.
Der Vorfall soll sich gegen 15 Uhr auf einem Schutzweg in der Bahnhofstraße ereignet haben. Laut Angaben des Buben wurde er von einem grauen Van touchiert und zu Boden gestoßen, wodurch er kurz das Bewusstsein verloren habe.
Anschließend hätten sich der Fahrzeuglenker und ein unbeteiligter Fahrradfahrer nach seinem Befinden erkundigt. Aus Angst vor Konsequenzen habe der Bub die Verständigung der Rettung und der Polizei abgelehnt. Aufgrund von später auftretenden Schmerzen hat der Bub den Vorfall seiner Großmutter erzählt, welche die Eltern informierte. Zeugen oder Auskunftspersonen werden ersucht, sich bei der Polizeiinspektion Kematen i. T. (059133-7115) zu melden.
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich am Samstag gegen 17 Uhr in Längenfeld im Ötztal. Dort wollte ein siebenjähriger Bub aus Deutschland die Ötztaler Straße überqueren, als er von einem taleinwärts fahrenden, schwarzen Auto erfasst wurde.
Die Lenkerin hielt laut Zeugenaussagen an, stieg aus und fragte den Buben, ob alles in Ordnung sei. Nachdem dieser es bejahte, stieg die Frau wieder ein und fuhr weiter. Der Bub wurde anschließend von den alarmierten Rettungskräften erstversorgt und zu einem Arzt nach Sölden gebracht. Laut Erstdiagnose erlitt er leichte Verletzungen im Bereich des Oberkörpers. Aufgrund der Zeugenaussagen wurde unverzüglich eine Fahndung nach dem Unfallfahrzeug eingeleitet, welche bisher erfolglos verlief. (TT.com)