Tesla FSD in Amsterdam

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Tesla FSD in Amsterdam

Die niederländische RDW hat die Typgenehmigung für Teslas Full Self-Driving (Supervised) erteilt, wodurch Besitzer in den Niederlanden sofort eine EU-spezifische FSD-Softwareversion nutzen können. Zu den strengeren Überwachungsregeln gehören eine kontinuierliche Kontrolle der Fahreraufmerksamkeit sowie vorübergehende Sperren bei Unaufmerksamkeit.

Nach mehr als 18 Monaten intensiver Tests auf niederländischen Straßen und Teststrecken hat die niederländische Fahrzeugbehörde RDW die Typgenehmigung für Teslas Full Self-Driving (Supervised)-System erteilt. Das ist ein Meilenstein, der die gesamte EU für ein Feature öffnen könnte, das Tesla in den USA seit Jahren vermarktet.

Der Zeitpunkt ist auch finanziell relevant, weil die Abo-Gebühren und Einmalkäufe für FSD zu den margenträchtigsten Einnahmequellen des Unternehmens gehören. Europa mit seiner hohen Dichte an E-Auto-Fahrern und der großen bestehenden Tesla-Flotte ist beim Thema FSD praktisch noch unerschlossen. Ein erfolgreicher EU-Start, vorbehaltlich eines Antrags bei der Europäischen Kommission und einer Abstimmung der Mitgliedstaaten, könnte der Bilanz spürbare wiederkehrende Softwareeinnahmen hinzufügen, nachdem das Unternehmen seit mehr als zwei Jahren sinkende Auslieferungszahlen und Margendruck durch aggressive Preissenkungen verkraften musste.

Laut RDW ist die FSD Supervised-Version in den USA nicht mit der FSD Supervised-Version in der EU vergleichbar. Das strengere europäische System der Typgenehmigung vor der Markteinführung im Gegensatz zum amerikanischen Ansatz mit Zertifizierung und anschließender Überwachung hat dazu geführt, dass Tesla einen eigenständigen Software-Stack entwickeln musste, um die Anforderungen der RDW zu erfüllen.

Dass Tesla-Besitzer in den Niederlanden nun vom bisherigen Autopilot auf einen eigenen FSD 14-Zweig in einer Art FSD Europe Edition wechseln, dürfte in den kommenden Tagen für viele Erfahrungsberichte sorgen. Tesla hat auf seiner lokalen Website bereits die FSD Europe-Abo-Gebühr von 99 Euro pro Monat sowie den Kaufpreis von 7.500 Euro aufgeführt, was darauf hindeutet, dass das erste Full Self-Driving-Erlebnis auf europäischen Straßen unmittelbar freigeschaltet werden dürfte.

Bei der genehmigten europäischen Variante müssen die Hände nicht am Lenkrad bleiben, aber jederzeit für eine sofortige Übernahme bereit sein, während Eye-Tracking-Sensoren die Aufmerksamkeit des Fahrers kontinuierlich überwachen. Bei anhaltender Unaufmerksamkeit sperrt sich das System vorübergehend selbst.

Vorerst gilt die Genehmigung nur für die Niederlande. Für einen EU-weiten Start muss das Verfahren in Brüssel noch abgeschlossen werden, der Präzedenzfall ist jetzt aber geschaffen, und laut RDW sind die erforderlichen Unterlagen für eine europaweite FSD-Genehmigung bereits eingereicht worden.

Die offiziellen Europreise für Tesla FSD

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Die offiziellen Europreise für Tesla FSD

Daniel ZlatevAutor des Originals: Daniel Zlatev – Senior Tech Writer – 2110 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2021

Bereits die ersten pixeligen Nintendos weckten meine Begeisterung für Hardware und Technik. Ich gründete damals sogar einen eigenen Spieleclub, um Austausch mit PC- und Konsolen-Fans zu finden. Heute bin ich fasziniert von der allumfänglichen Integration von Computern in unserem täglichen Leben.

Enrico FrahnÜbersetzer: Enrico Frahn – Senior Tech Writer – 6845 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2021

Der Technik-Virus hat mich schon in jungen Jahren befallen, als ich zu Pentium II Zeiten meine ersten Schritte im PC-Bereich wagte. Seither gehören für mich das Modden, Übertakten und die akribische Pflege meiner Hardware einfach dazu. Während meiner Studienzeit entwickelte ich zudem ein spezielles Interesse an mobilen Technologien, die den stressigen Studienalltag erheblich erleichtern können. Nachdem ich bei einer Tätigkeit im Marketing meine Liebe für das Kreieren von Webinhalten gefunden habe, begebe ich mich nun als Redakteur bei Notebookcheck auf die Suche nach den spannendsten Themen aus der faszinierenden Welt der Technik. Außerhalb des Büros hege ich eine besondere Leidenschaft für den Motorsport und das Mountainbiking.