Der aktuelle Bundesliga-Tabellenfünfte FK Austria Wien, heute ab 17:00 Uhr (Ligaportal-LIVETICKER) im 349. Wiener Derby gegen den Drittplatzierten SK Rapid, steht vor einem lukrativen Transfer: Flügelspieler Konstantin Aleksa (geb. 25. April 2007 in Wien) wird im Sommer den Sprung in die deutsche Bundesliga wagen und sich der TSG 1899 Hoffenheim um den österreichischen Cheftrainer Christian Ilzer anschließen. Laut Sky dürfen sich die Veilchen über eine Ablösesumme im siebenstelligen Bereich freuen, was den Abgang des 18-Jährigen auch wirtschaftlich bedeutsam macht.

Entwicklungsschritt über Hoffenheims zweite Mannschaft
Konstantin Aleksa, dessen Vertrag bei der Austria im Februar 2025 bis Juni 2028 verlängert wurde, hatte am 11. August 2024 sein Debüt in der österreichischen Bundesliga gefeiert. Beim Heimspiel in der zweiten Runde gegen den Wolfsberger AC kam der gebürtige Wiener erstmals für die Profimannschaft der Violetten zum Einsatz und lieferte als Joker in der Nachspielzeit seinen bisher einzigen BL-Assist zum 3:1-Heimsieg.
In der Folge sammelte der pfeilschnelle, offensive Außenspieler insgesamt 13 Einsätze im Dress der Helm-Truppe und deutete dabei sein Potenzial an. Heuer im Frühjahr warf das FAK-Talent ein Muskelfaserriss zurück, sein letzter und einziger Einsatz in 2026 war am 6. Februar für 28 Minuten beim 2:0-Jahresauftaktsieg auswärts gegen den FC Red Bull Salzburg
Bei der TSG 1899 Hoffenheim, aktuell im Rennen um einen Champions League-Platz in der deutschen Bundesliga, ist zunächst ein behutsamer Aufbau geplant. Demnach soll sich der fünfmalige ÖFB-U19-Teamspieler über die zweite Mannschaft der Kraichgauer für höhere Aufgaben empfehlen und schrittweise an das Niveau der Bundesliga herangeführt werden.
„Speedy“ Aleksa
Zu Aleksas herausragenden Qualitäten zählt vor allem seine Schnelligkeit. Internen Messungen zufolge erreichte der Offensivspieler zuletzt eine Spitzengeschwindigkeit von 36,7 km/h – ein Wert, der seine Explosivität und sein Potenzial für das moderne Flügelspiel unterstreicht.
Mit dem Wechsel nach Hoffenheim bietet sich Aleksa nun die Chance, seine Entwicklung auf internationaler Bühne fortzusetzen – während Austria Wien gleichzeitig von einem weiteren erfolgreichen Transfer aus den eigenen Reihen profitiert.
Siehe auch:
Austria-Coach Helm vor Wiener Derby: „Werden die richtige Schärfe benötigen“
SK Rapid hat im 349. Wiener Derby gegen FK Austria Wien „etwas gutzumachen“
Fotocredit: FAK by Daniel Shaked