Es ist der 6. März 2025. Mehrere Bergsteiger sind im Canyon El Berriel im Süden der kanarischen Urlaubsinsel Gran Canaria unterwegs, als sie eine schockierende Entdeckung machen: In der Schlucht liegt im Wasser die Leiche einer Frau.
Sie schwimmt mit dem Kopf nach unten im Wasser, ist von der Taille abwärts nackt und muss schon seit mehreren Wochen tot sein. Denn der Verwesungszustand ist so weit fortgeschritten, dass die Identität der jungen Frau unklar bleibt. Auch eine Autopsie und eine DNA-Analyse brachten kein eindeutiges Ergebnis. Zumindest bis zum April 2026.
Identität von Leiche auf Gran Canaria klar: Es ist „Bachelor“-Finalistin Annabella Lovas
Denn jetzt bestätigten Polizei und Interpol die Identität der Leiche anhand ihrer Zahnarztunterlagen, wie die spanische Zeitung El Periódico und das ungarische Nachrichtenportal Blikk berichteten. Offenbar brachte der Abgleich eines Backenzahns die traurige Gewissheit.
Bei der Toten handelt es sich tatsächlich um die vermisste Influencerin Annabella Lovas. Die 32-Jährige, war 2025 von ihrer Familie als vermisst gemeldet worden, während sie sich in einem Hotel auf der Insel aufhielt, so El Periódico.
Annabella Lovas kam beim Bachelor in Ungarn ins Finale
Bekannt geworden war Annabella Lovas 2021 als Finalistin der ungarischen TV‑Ausgabe „Der Bachelor“. In der Staffel öffnete die 32-Jährige Bachelor David ihr Herz, wie hier zu sehen ist:
Lovas schaffte es auch ins Finale der Show, doch sie konnte in Bachelor Davids Leben nicht den ersten Platz einnehmen:
Polizei schließt gewaltsamen Tod aus und vermutet Unfall
Obwohl die Polizei die genaue Todesursache noch nicht festgestellt hat, schloss eine Autopsie laut El Periódico einen gewaltsamen Tod, Strangulation und sexuelle Nötigung aus. Den Ermittlern zufolge könnte Lovas nach einem Unwetter im Februar 2025 möglicherweise von einer plötzlichen Sturzflut erfasst worden sein. Sie könnte auch nicht am Fundort ums Leben gekommen sein.
„Wir gehen davon aus, dass sie in einem anderen Gebiet durch einen Unfall ums Leben kam und dass die Fluten sie nach El Berriel spülten“, sagte ein Polizeisprecher gegenüber dem Portal.
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