Lassen sich feiern: Becky Moody und Jagerbomb
© FEI/Shannon Brinkman
Die Kür, die Becky Moody und Jagerbomb zum Besten gaben, kennt man bereits. Davon abgesehen war Fort Worth auch für das britische Duo eine Aneinanderreihung zahlreicher „erster Male“ – die letztlich mit dem erwarteten Titelgewinn endete. Das Paar zeigte eine Traumrunde ohne Schwachpunkte, die es mit einer persönlichen Bestleistung von 88,330 Prozent abschloss. Ein Richter vergab sogar mehr als 90 Prozent.
„Er war von Beginn an voll bei mir“, sagte Moody über ihren Wallach. Die Möglichkeit, in der Kür gezielt die Stärken des Pferdes zu zeigen, habe ihr zusätzlich in die Karten gespielt. Für Moody, die sowohl bei den Olympischen Spielen in Paris (FRA) 2024 als auch bei der EM 2025 in Crozet (FRA) mit Teammedaillen dekoriert wurde, ist es der erste Einzeltitel ihrer Karriere und ihr bislang größter Erfolg.
Den zweiten Platz sicherte sich der US-Amerikaner Christian Simonson auf Indian Rock mit 83,810 Prozent. Der 22-Jährige überzeugte mit einer kraftvollen Vorstellung zu einer Musikmischung aus US-Klassikern und lag lange in Führung. Rang drei ging an die Polin Sandra Sysojeva mit Maxima Bella (80,770), die mit einer leicht adaptierten Kür aus der Vorsaison punktete.
Spannung war bis zum Schluss garantiert: Der Deutsche Raphael Netz hatte über weite Strecken des Bewerbs geführt, wurde jedoch in der Schlussphase von mehreren Startern noch übertroffen. Auch Titelverteidiger Patrik Kittel verpasste mit Rang vier knapp das Podest.
Alle Ergebnisse im Detail gibt es hier.