Österreichischer Präventionspreis 2026: „Gemeinsam stark gegen Mobbing“

Mobbing beginnt oft schleichend und betrifft besonders Kinder und Jugendliche. Durch soziale Netzwerke hat sich das Problem zunehmend in den digitalen Raum verlagert – mit der Folge, dass Betroffene rund um die Uhr damit konfrontiert sein können. Genau hier setzt der Präventionspreis an. Unter dem Motto „Gemeinsam stark gegen Mobbing“ sind junge Menschen – egal, ob in Schulen, Vereinen, Initiativen – eingeladen, kreative Projekte und Ideen einzureichen, die sich aktiv gegen Mobbing und Cybermobbing einsetzen. Ob Kampagnen, Videos, Workshops oder Social-Media-Initiativen – gefragt sind Ideen, die Respekt, Zusammenhalt und Zivilcourage stärken.

Teilnehmen können Kinder und Jugendliche in drei Altersgruppen (6–10, 11–14 und 15+ Jahre), etwa als Kindergärten, Schulklassen oder Vereine. Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Kongress und Preisverleihung

Am Donnerstag, dem 12. November, findet im Rahmen der Initiative ein Kongress im LONGIN GRAWE Klub 1909 und in der SportsBar – Das Eggenberg statt. Expertinnen und Experten geben Einblicke in das Thema Mobbing und zeigen konkrete Ansätze, wie Prävention gelingen kann. Am Abend werden die besten eingereichten Projekte des Österreichischer Präventionspreis 2026: „Gemeinsam stark gegen Mobbing“ von einer Jury ausgezeichnet und geehrt.

Nähere Infos zur Veranstaltung sowie zu den Tickets für den Kongress werden zeitnah bekanntgegeben.

Video- und Social-Media-Kampagne gegen Hate Speech

Begleitend startet der SK Sturm eine umfassende Video- und Social-Media-Kampagne – powered by Instahelp. Dabei lesen Cheftrainer Fabio Ingolitsch, Günther Neukirchner, Seedy Jatta, Leon Grgić, Paul Koller und Otar Kiteishvili stellvertretend für das Team echte Hass-Kommentare vor, mit denen Spieler in sozialen Netzwerken konfrontiert sind.

Die Kampagne macht sichtbar, wie präsent Hass im Netz ist – und setzt gleichzeitig ein klares Zeichen: Wegschauen ist keine Option. Hass und Hetze entstehen dort, wo niemand widerspricht. Gemeinsam mit Instahelp und aktivpraeventiv ruft der SK Sturm dazu auf, hinzuschauen, Haltung zu zeigen und Betroffene nicht allein zu lassen.

Anhaltendes Engagement

Der SK Sturm ist zusätzlich seit Jahren Teil der fairplay-Aktionswochen für Vielfalt im Fußball, die seit 2001 jedes Jahr im Oktober stattfinden und von fairplay – Initiative für Vielfalt und Antidiskriminierung organisiert werden. Umgesetzt werden sie in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) sowie der Österreichischen Fußball-Bundesliga.