Dass der schwarze Finanzlandesrat Willibald Ehrenhöfer mit WIFO-Chef Gabriel Felbermayr, Uni-Professorin Tina Ehrke-Rabel und Gesundheitsökonom Christian Köck drei hochkarätige Experten zur Sanierung des steirischen Landesbudgets an Bord holte, ließ am Samstag in den blauen Regierungsbüros die Drähte glühen – oder in die heutige Zeit übersetzt: Es ging rund bei der FPÖ. Man zeigte sich erstaunt über die medialen Aussagen des Finanzlandesrats, hieß es am Nachmittag.

Es stehe dem Finanzlandesrat natürlich frei, für seine Arbeit externe Expertise heranzuziehen, wenn diese im eigenen Bereich fehlt. „Aber die politische Verantwortung lässt sich nicht delegieren. Außerdem ist festzuhalten, dass die jeweilige Ressortverantwortung bei den jeweiligen Regierungsmitgliedern liege – eine Bevormundung werde ich nicht akzeptieren“, war Landeshauptmann Mario Kunasek auf Betriebstemperatur.