
Jüdische HochschülerInnen warnen vor aufgeheizter Stimmung
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Die Jüdischen österreichischen HochschülerInnen (JöH) sehen sich gezwungen, ihre Public Viewing-Veranstaltung am Samstag anlässlich des Finales des Eurovision Song Contest (ESC) am Wiener Universitätscampus im Alten AKH als Kundgebung durchzuführen, um so vermehrten Polizeischutz zu erhalten. Hintergrund seien Drohungen gegen jüdische und israelische ESC-Fans, teilte die Organisation am Mittwoch in einer Aussendung mit.
„Wir wollen gemeinsam für die offene Gesellschaft einstehen – und gegen jenen Hass und Antisemitismus, der verhindert, dass jüdische Studierende ein Public Viewing des ESC unter gewöhnlichen Bedingungen veranstalten“, hieß es in einer Aussendung. Die Kundgebung sei eine „Notlösung“, um die Veranstaltung unter Polizeischutz durchführen zu können, hieß es. „Die Stimmung ist sehr aufgeheizt“, sagte Lia Guttmann, Co-Präsidentin der JöH, der APA.