Europas Aufrüstung stockt massiv: Trotz 800 Milliarden Euro Budget bremsen kaputte Lieferketten, akuter Fachkräftemangel und extreme Abhängigkeiten von den USA die Industrie aus.

Europa gibt so viel Geld für Verteidigung aus wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Doch ausgerechnet jetzt zeigt sich: Geld allein baut keine Panzer, keine Fregatten und keine Raketen. Seit dem
Ausbruch des Ukraine-Kriegs im Jahr 2022 jagt eine politische Absichtserklärung die nächste. Die Verteidigungsbudgets der europäischen NATO-Mitglieder explodieren förmlich.

Analysten von McKinsey prognostizieren, dass die Kernausgaben der europäischen NATO-Mitglieder für Verteidigung bis zum Ende des Jahrzehnts auf astronomische 800 Milliarden Euro pro Jahr steigen
könnten. Doch auch wenn das auf dem Papier nach sehr viel aussieht, sieht die Realität des Projekts „Europa-Aufrüstung“ deutlich ernüchternder aus. Es stockt an allen Ecken und Enden. Es stellt
sich die Frage, ob die Rüstungsindustrie diese Lawine an Aufträgen überhaupt bewältigen kann.

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