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Grassau – Er ist inzwischen nach Timothy Chandler (36) der dienstälteste Eintracht-Profi und hat mit dem Klub viele Höhen, aber auch die Tiefen der vergangenen Saison erlebt. Jetzt greift Ansgar Knauff (24) wieder an. Seine klare Zielsetzung für die neue Saison: „Wir wollen wieder um Europa spielen.“

Der Flügelstürmer ist seit Januar 2022 in Frankfurt, die meiste Zeit ging es für ihn und Eintracht nach oben. Doch in der vergangenen Saison, in der gerade in den letzten Monaten unter dem damaligen Trainer Albert Riera (44) so viel verrutschte, konnte er das Ruder auch nicht herumreißen. Knauff erzählt: „Wir haben alle gespürt, dass etwas nicht passt, es gab viele Themen drumherum, womit man sich beschäftigt hat. Das hat dem eigentlichen Fokus nicht gedient. Aber vielleicht ist es auch normal, dass nach den vielen erfolgreichen Jahren mal eins dabei ist, wo ein paar Sachen nicht funktionieren.“

„Wir müssen wieder Feuer reinbringen“

Vor allem die Spielweise, dieses ermüdende Ballgeschiebe von links nach rechts und wieder zurück, diese Emotionslosigkeit auf dem Platz und am Ende auch auf den Tribünen, nervte alle, die es mit Eintracht Frankfurt halten. Knauff: „Wir waren nicht zufrieden mit der Art, wie wir gespielt haben, das wollten auch die Fans nicht mehr sehen. Deshalb war die Stimmung bei den Heimspielen am Ende nicht mehr so wie gewohnt.“ Das soll sich alles wieder ändern, auch dank Adi Hütter (56). Auch Knauff setzt große Hoffnungen in den Trainer-Rückkehrer: „Es hilft, dass er bereits hier war und weiß, worauf es ankommt. Für uns ist das ein Neuanfang, eine neue Chance, es besser zu machen. Wir müssen wieder Feuer reinbringen, nur so können wir die Fans zurückholen.“

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Einen Neuanfang macht nicht nur Eintracht, sondern auch die deutsche Nationalelf. Dort heißt der Hoffnungsträger Jürgen Klopp (59). Knauff, der vor einem Jahr mit der U21 Vize-Europameister wurde, setzt ebenfalls auf den neuen Bundestrainer, macht klar: „Natürlich möchte ich irgendwann einmal für die Nationalmannschaft spielen. Doch dafür muss ich erst mal im Verein meine Leistung bringen. Alles andere wird man dann sehen.“