APA/HARALD SCHNEIDER

Der Master in International Management/CEMS der WU Wien erreicht im aktuellen „Financial Times“-Ranking Platz 21 von 100 Hochschulen. Österreich ist damit nur einmal vertreten.

Die Wirtschaftsuniversität Wien (WU) gehört mit ihrem Masterprogramm International Management/CEMS erneut zur internationalen Spitze. Im aktuellen „Masters in Management“-Ranking der Financial Times erreicht die WU Platz 21 von 100 gelisteten Hochschulen weltweit.

Damit ist die WU zugleich die einzige österreichische Universität im Ranking. Im deutschsprachigen Raum liegt das Programm auf Platz drei – hinter der Universität St. Gallen und der WHU – Otto Beisheim School of Management.

WU erneut unter den Top 25

Für die WU ist das Ergebnis eine neuerliche Platzierung im internationalen Spitzenfeld.

Rektor Rupert Sausgruber sieht darin einen Beleg für die internationale Stärke der Universität und des Studienprogramms.

„Unter den besten Managementprogrammen weltweit zu liegen, ist ein großer Erfolg.“

Dass die WU als einzige österreichische Universität vertreten ist, unterstreiche laut Sausgruber die internationale Ausrichtung des Programms.

Platz 10 bei internationaler Studienerfahrung

Besonders stark schneidet der WU-Master beim Thema internationale Erfahrung ab.

Beim Indikator „International Course Experience“ erreicht das Programm Platz zehn weltweit.

Auch beim langfristigen Verhältnis zwischen Ausbildungskosten und Nutzen liegt die WU weit vorne. Beim „Value for Money“ kommt das Programm auf Platz elf weltweit.

Beim am höchsten gewichteten Ranking-Kriterium zum Einkommen liegt die WU laut den Angaben ebenfalls im weltweit obersten Drittel.

Auslandsaufenthalt und CEMS-Netzwerk

Der Master in International Management/CEMS verbindet eine Managementausbildung mit einem starken internationalen Schwerpunkt.

Ein verpflichtender Auslandsaufenthalt sowie die enge Verbindung mit dem internationalen CEMS-Netzwerk sollen den Studierenden ermöglichen, Erfahrungen in unterschiedlichen akademischen und beruflichen Umfeldern zu sammeln.

Die Alumni zeigen sich in der zugrunde liegenden Befragung insgesamt sehr zufrieden mit ihrer Studienwahl.

19 Kriterien fließen ins Ranking ein

Die Financial Times bewertet die Studienprogramme anhand von insgesamt 19 Kriterien.

Berücksichtigt werden unter anderem die Karriereentwicklung der Absolvent:innen, Internationalität und Diversität, internationale Studienerfahrung sowie Nachhaltigkeit.

Mehr als die Hälfte der Daten stammt dabei direkt von den Absolvent:innen: 56 Prozent basieren auf einer Befragung von Personen, die ihr Studium drei Jahre zuvor abgeschlossen haben. 44 Prozent der Daten werden von den Hochschulen bereitgestellt.

St. Gallen erneut auf Platz eins

An der Spitze des Rankings steht erneut die Universität St. Gallen.

Auf Platz zwei folgt die portugiesische Nova School of Business and Economics. Die Shanghai Jiao Tong University: Antai aus China rückte auf Platz drei vor.

Die WU liegt damit nur wenige Plätze hinter den weltweit führenden Managementprogrammen.