
Ocala (Florida) verzeichnete unter allen Metropolregionen den höchsten prozentualen Bevölkerungszuwachs.
halbergman/Getty Images
Neuen Daten der US-Behörde Census Bureau zufolge lagen fast alle der 15 am schnellsten wachsenden Ballungsräume im Süden des Landes.
Die meisten Regionen wuchsen 2025, allerdings langsamer als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Ocala (Florida) verzeichnete das stärkste Wachstum – allerdings etwas schwächer als noch im Jahr zuvor.
Neue Daten zeigen, dass mehrere Städte im Süden der USA im vergangenen Jahr stark gewachsen sind – darunter einige in Florida.
Die Schätzungen des Census Bureau geben Aufschluss darüber, wie sich die Bevölkerung in den 387 Ballungsräumen zwischen dem 1. Juli 2024 und dem 1. Juli 2025 entwickelt hat. In den meisten Regionen legte die Einwohnerzahl zwar zu, allerdings in schwächerem Tempo als im Vergleichszeitraum des Vorjahres – hauptsächlich wegen geringerer Zuwanderung. Die Behörde beziffert das durchschnittliche Bevölkerungswachstum der Regionen auf 0,6 Prozent, nach 1,1 Prozent im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Die stärksten Bevölkerungszuwächse verzeichneten Ocala (Florida) und Myrtle Beach (South Carolina). Treibkraft war jeweils ein positiver Binnenwanderungssaldo – also mehr Zuzüge aus anderen Teilen der USA als Fortzüge dorthin.
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21 der 22 Ballungsräume Floridas verzeichneten Wachstum, die meisten jedoch in geringerem Tempo als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Metropolregion Miami verlor 0,1 Prozent ihrer Bevölkerung – bedingt durch einen negativen Binnenwanderungssaldo und einen schwächeren Zuzug aus dem Ausland.
Damit war sie allerdings nicht die am stärksten schrumpfende Metropolregion der USA: Diesen Titel hält Watertown im Bundesstaat New York.
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Das Census Bureau hatte bereits im Januar, mit der Veröffentlichung der nationalen und bundesstaatlichen Bevölkerungsschätzungen für 2025, erklärt, das Bevölkerungswachstum der USA sei „erheblich zurückgegangen“. Christine Hartley, stellvertretende Abteilungsleiterin für Schätzungen und Prognosen der Behörde, führte dies vor allem auf einen „historischen Rückgang der Nettozuwanderung aus dem Ausland“ zurück.
Die meisten Ballungsräume wiesen schwächere Wachstumsraten auf als im Vorjahr. Laut jüngster Pressemitteilung des Census Bureau verzeichneten dabei Laredo (Texas), Yuma (Arizona) und El Centro (Kalifornien) den stärksten prozentualen Rückgang der Bevölkerungswachstumsraten – alle drei liegen an der Grenze zu Mexiko. Laredo und Yuma wuchsen zwar noch, aber deutlich langsamer. El Centro hingegen schrumpfte.
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