Der 6. Juni 2026 ist ein beliebtes Datum, wenn es ums Heiraten geht. In Wien sind für diesen Samstag gleich 15 Hochzeiten registriert.
WIEN. In Wien kann man entweder am Standesamt heiraten oder über das Referat „Traumhochzeit in Wien“, welches zur Magistratsabteilung 63 – Gewerberecht, Datenschutz und Personenstand, gehört. Sie sind zuständig für den wichtigen Tag im Leben eines Paares. Der 6. Juni 2026 ist ein sehr beliebter Tag für die Eheschließung und Verpartnerung.
Es ist nicht nur ein Datum, welches man sich gut merken kann, sondern fällt auch auf einen Samstag. Aber auch Termine wie der 20. Juni 2026 oder 26. Juni 2026 sind als Schnapszahlen und in ihrer Symmetrie heiß begehrt. Doch wer so einen einprägsamen Termin buchen will, muss sich früh genug dafür anmelden.
Standesamt oder Traumhochzeit
Der 6. Juni 2026 ist, wenig überraschend, schon ausgebucht. Denn 15 Paare geben sich an diesem Tag das Ja-Wort. „Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Monats Juni, der zu den beliebtesten Monaten zum Heiraten in Wien zählt“, verrät Martina Jacobs, Leiterin des Fachbereichs Personenstand.

Termine werden übrigens zu folgenden Zeiten angeboten: werktags um 16 und 18 Uhr und am Samstag um 10, 12 und 14 Uhr. Wer bei einem Standesamt seine Hochzeit oder Verpartnerung plant, kann sich dafür mindestens 29 Tage und höchstens sechs Monate vor dem gewünschten Tag anmelden. Am Alsergrund, Simmering, Hietzing, Ottakring und Donaustadt kann am Standesamt der wichtige Tag gefeiert werden.
Der Unterschied zum Traumhochzeitsreferat ist jener, dass die Standbeamtinnen und -beamten zur Wahllocation kommen und das Paar vermählen. Dafür mussten sie sich mindestens sechs Monate davor telefonisch oder per E-Mail beim Traumhochzeitsreferat melden und einen Termin buchen. Nachdem der Termin fixiert wurde, kann die gewünschte Location reserviert werden.
Heiraten geht nicht umsonst
In Wien gibt es eine Auswahl an Listen mit Orten und Kontaktangaben von verschiedenen Locations. Darunter finden Verliebte extravagante Palais oder Hotels, gemütliche Heurigen und Buschenschanken, geschichtsträchtige Orte wie die Österreichische Nationalbibliothek, die Kaiserloge Freudenau, das Planetarium Wien, das Wiener Riesenrad und viele weitere.

Übrigens kostet der ganze Spaß, abgesehen von der Location, der Kleidung, den Speisen, auch etwas. Die Kosten bei den Traumhochzeiten erhöhen sich ab 1. September von derzeit 395 Euro auf 670 Euro. Der Preis gilt für Hochzeiten von Montag bis Freitag. Wer am Samstag heiratet, zahlt mehr, und zwar 995 Euro. Dazu fallen Bundesabgaben in der Höhe von 193 Euro an.
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