{"id":10048,"date":"2026-02-24T09:21:07","date_gmt":"2026-02-24T09:21:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/10048\/"},"modified":"2026-02-24T09:21:07","modified_gmt":"2026-02-24T09:21:07","slug":"venus-jupiter-saturn-so-koennen-sie-die-planeten-jetzt-sehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/10048\/","title":{"rendered":"Venus, Jupiter, Saturn \u2013 so k\u00f6nnen Sie die Planeten jetzt sehen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nHobbyastronomen freuen sich in den n\u00e4chsten Tagen auf eine Planetenparade. Bereits jetzt zeigen sich f\u00fcnf Planeten am fr\u00fchabendlichen Himmel. Am 1. M\u00e4rz 2026 wird sich auch die Venus zu Jupiter, Uranus, Saturn, Neptun und Merkur gesellen. Wobei es hierbei zu einigen Beobachtungseinschr\u00e4nkungen kommt.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDer Sonnenuntergang verschiebt sich tagt\u00e4glich weiter nach hinten, wodurch die N\u00e4chte k\u00fcrzer werden. Am westlichen Horizont wird damit das Beobachtungszeitfenster f\u00fcr einige dieser Planeten immer schmaler.\u00a0\n<\/p>\n<p>Vier Planeten am westlichen Horizont<\/p>\n<p class=\"text\">\nSaturn, Neptun und Merkur kann man bereits im Februar gut erkennen. Jedoch stehen sie von Tag zu Tag etwas tiefer am fr\u00fchabendlichen Himmel.\u00a0Dagegen steigt die Venus in ihrer Position am Nachthimmel t\u00e4glich weiter auf. Die vier Planeten zeigen sich am\u00a01.\u00a0M\u00e4rz etwa eine Stunde nach Sonnenuntergang, dann als gemeinsamer Planetenhaufen am westlichen Horizont.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nZwar geht die Sonne an diesem Abend je nach mitteldeutschem Standort zwischen ungef\u00e4hr 17:40 und 18:00 Uhr (MEZ) unter, jedoch wird ihr Licht den Himmel im M\u00e4rz f\u00fcr weitere 30 bis 40 Minuten erhellen. Hinzu kommt noch das helle Mondlicht, denn der Trabant bewegt sich auf seine Vollmondphase am 3. M\u00e4rz zu.\n<\/p>\n<p>Uranus und Neptun: Ein Spiel mit dem Gl\u00fcck<\/p>\n<p class=\"text\">\nNach 19 Uhr wird der Planetenhaufen in westlicher Himmelsrichtung am Horizont verschwinden. Um die Ringe des Saturns ebenfalls zu erkennen, braucht man mindestens ein sehr gutes  Fernglas. F\u00fcr eine detaillierte Ansicht der Ringe ist ein Teleskop mit einer \u00d6ffnung von 100 bis 150 mm zu empfehlen. Aber auch mit den blo\u00dfen Augen kann man den Ringplaneten bereits als Punkt wahrnehmen. Das gilt eingeschr\u00e4nkt f\u00fcr Merkur (da er so tief am Horizont steht) und deutlich besser f\u00fcr die Venus.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nF\u00fcr Neptun braucht man dagegen ein Fernglas oder Teleskop. Theoretisch kann man diesen Planeten auch bei Vollmond beobachten, jedoch sollte es grunds\u00e4tzlich eine ansonsten dunkle Nacht sein. Kurz nach Sonnenuntergang ist es vermutlich noch zu fr\u00fch daf\u00fcr. Au\u00dferdem sollte man einen Ort mit wenig k\u00fcnstlicher Luftverschmutzung aufsuchen. Die Beobachtungschancen sind damit gering.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nBei Uranus ist es nicht anders als bei Neptun. Jedoch steht Uranus in den kommenden Tagen weit h\u00f6her am Abendhimmel. Gegen 19 Uhr befindet er sich im S\u00fcdwesten, auf einer H\u00f6he mit Jupiter, der sich zu dieser Zeit im S\u00fcdosten befindet.\n<\/p>\n<p>Jupiter als astronomischer Beobachtungstipp<\/p>\n<p class=\"text\">\nJupiter kann man mit dem blo\u00dfen Auge leicht aufsp\u00fcren. Anders als bei Sternen, flackert sein oranges Licht nicht, es leuchtet konstant. Der Gasriese ist in den n\u00e4chsten Monaten ohnehin der beste Kandidat f\u00fcr astronomische Beobachtungen. \u00a0\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nBeim Blick durch ein Fernglas zeigen sich zudem vier kleine Punkte um den Planeten. Das sind seine galileischen Monde Io, Europa, Ganymed und Kallisto. Die charakteristischen Wolkenb\u00e4nder der Jupiteratmosph\u00e4re lassen sich mit einem kleinen Teleskop mit einer \u00d6ffnung von mindestens 60 mm gut erkennen.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDer Mond hilft zudem beim Auffinden von Jupiter und Uranus. W\u00e4hrend der zunehmende Mond am 23. Februar direkt neben Uranus steht, befindet er sich am 26. Februar rechts und am 27. Februar links von Jupiter. Wenn Sie mit den anderen Planeten in den n\u00e4chsten N\u00e4chten kein Gl\u00fcck haben, k\u00f6nnen Sie sich einfach auf Jupiter fokussieren.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDer Mond ist auch das Ziel der Nasa-Mission Artemis II. Noch in diesem Jahr sollen eine Astronautin und drei Astronauten dorthin aufbrechen. Dabei werden vermutlich einige gro\u00dfartige Aufnahmen entstehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hobbyastronomen freuen sich in den n\u00e4chsten Tagen auf eine Planetenparade. 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