{"id":101418,"date":"2026-04-14T05:04:11","date_gmt":"2026-04-14T05:04:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/101418\/"},"modified":"2026-04-14T05:04:11","modified_gmt":"2026-04-14T05:04:11","slug":"so-viele-windpocken-infektionen-im-saarland-wie-seit-jahren-nicht-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/101418\/","title":{"rendered":"So viele Windpocken-Infektionen im Saarland wie seit Jahren nicht mehr"},"content":{"rendered":"<p>Bereits 65 F\u00e4lle von Windpocken hat das Robert-Koch-Institut bis Anfang April im Saarland registriert \u2013 der h\u00f6chste Wert f\u00fcr diesen Zeitraum seit mindestens 13 Jahren. So lange reicht die Statistik zur\u00fcck. <\/p>\n<p>                          Kinderarzt sieht \u00fcbliche Schwankung, warnt aber vor Gefahren <\/p>\n<p>Der Sprecher der Kinder- und Jugend\u00e4rzte im Saarland, Dr. Benedikt Brixius, sieht in dem Anstieg der Infektionszahlen eine \u00fcbliche Schwankung, wie sie bei Viruserkrankungen immer wieder zu beobachten sei. Gleichzeitig warnte er vor m\u00f6glichen Gefahren der Erkrankung.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Kinder verlaufe eine Windpockenerkrankung nicht immer harmlos. In manchen F\u00e4lle komme es zu Superinfektionen, die zum Teil station\u00e4r behandelt werden m\u00fcssten. Zudem bestehe eine geringe Gefahr f\u00fcr einen Schlaganfall. So seien Windpocken sogar eine der Hauptursachen f\u00fcr Schlaganf\u00e4lle bei Kindern.<\/p>\n<p>                          Steigende Gefahr im Alter <\/p>\n<p>Doch vor allem seien Windpocken umso gef\u00e4hrlicher, je \u00e4lter die erkrankte Person sei, erkl\u00e4rt Brixius. Eltern, die sich durch ihre Kinder infizieren, m\u00fcssten teilweise station\u00e4r behandelt werden. Viele k\u00e4mpften wochenlang gegen die Krankheit, die auch die inneren Organe befallen kann. <\/p>\n<p>Und auch wer in jungen Jahren die Krankheit glimpflich \u00fcberstanden hat, ist im Alter nicht vor dem Virus gefeit. Denn nach einer \u00fcberstandenen Windpocken-Erkrankung ist das Virus nicht verschwunden. Es verschanzt sich in den Nervenstr\u00e4ngen und kann vor allem im Alter wieder aktiv werden, wenn die Immunabwehr des K\u00f6rpers nachl\u00e4sst. <\/p>\n<p>Dann kommt es zu einer G\u00fcrtelrose, die auch mit Komplikationen einhergehen kann. Im Zuge dessen k\u00f6nnen sich zum Beispiel schmerzhafte Nervenentz\u00fcndungen entwickeln. Auch der Verlust des Augenlichts sei m\u00f6glich, wenn die G\u00fcrtelrose im Bereich der Augen auftritt, erkl\u00e4rt Brixius. Rund 30 Prozent der Infizierten entwickeln im sp\u00e4teren Leben eine G\u00fcrtelrose. <\/p>\n<p>                          Impfung kann schweren Verlauf und G\u00fcrtelrose verhindern<\/p>\n<p>Wirksamen Schutz dagegen bietet eine Impfung. So gibt es im Alter eine gesonderte Impfung gegen G\u00fcrtelrose, die f\u00fcr Menschen ab 60 Jahren empfohlen wird. Doch auch eine Impfung gegen Windpocken im fr\u00fchen Kindesalter kann im Alter vor einer G\u00fcrtelrose sch\u00fctzen. Zudem bietet die Impfung auch Kindern Schutz vor einem schweren Verlauf der Krankheit. <\/p>\n<p>Auch Brixius empfiehlt die Impfung gegen Windpocken, die seit 2004 Teil der Empfehlungen der St\u00e4ndigen Impfkommission ist. Sie wird Kindern \u00fcblicherweise im Alter von circa einem Jahr zum ersten Mal verabreicht. Mit der Verabreichung einer zweiten Dosis einige Monate nach der ersten, wird der volle Impfschutz erreicht. <\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren lag die Quote der zweifach geimpften 24 Monate alten Kinder im Saarland bei jeweils rund 80 Prozent. Das ist eine vergleichsweise h\u00f6here Impfquote als im Bundesdurchschnitt, wo sie zuletzt bei circa 75 Prozent lag.<\/p>\n<p>\u00dcber dieses Thema haben auch die SR info-Nachrichten am 14.04.2026 berichtet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bereits 65 F\u00e4lle von Windpocken hat das Robert-Koch-Institut bis Anfang April im Saarland registriert \u2013 der h\u00f6chste Wert&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":101419,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[46,42,124,123,2031,18698,37211,37208,44,37209,37210],"class_list":{"0":"post-101418","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-gesundheit","11":"tag-health","12":"tag-impfung","13":"tag-infektionen","14":"tag-kinderarzt","15":"tag-kinderkrankheit","16":"tag-oesterreich","17":"tag-rekordzahl","18":"tag-windpocken"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116401318239792918","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101418","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=101418"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101418\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/101419"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=101418"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=101418"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=101418"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}