{"id":102041,"date":"2026-04-14T12:44:07","date_gmt":"2026-04-14T12:44:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/102041\/"},"modified":"2026-04-14T12:44:07","modified_gmt":"2026-04-14T12:44:07","slug":"anfang-vom-ende-experte-sieht-papst-kritik-als-zaesur-fuer-trumps-politik-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/102041\/","title":{"rendered":"\u201eAnfang vom Ende\u201c? Experte sieht Papst-Kritik als Z\u00e4sur f\u00fcr Trumps Politik \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Der italienische Historiker und Theologe Massimo Faggioli sieht in den \u00c4u\u00dferungen des Papstes und von US-Kardin\u00e4len eine klare Kritik an der Politik Donald Trumps. <\/p>\n<p>Der italienische Historiker und Theologe Massimo Faggioli <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/20761979\/trump-nennt-papst-leo-schwach\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">h\u00e4lt die Attacke von US-Pr\u00e4sident Donald Trump gegen Papst Leo XIV.<\/a> f\u00fcr einen m\u00f6glichen fatalen Wendepunkt in der politischen Karriere Trumps. Der katholischen Tageszeitung \u201eAvvenire\u201c (Dienstag) sagte Faggioli, der Angriff gegen den Papst markiere \u201ewahrscheinlich den Anfang vom politischen Ende\u201c f\u00fcr den US-Pr\u00e4sidenten.<\/p>\n<p>Faggioli erinnerte daran, dass Reden des Papstes und markante Interventionen mehrerer US-amerikanischer Kardin\u00e4le gegen die Migrationspolitik und gegen die Kriegsf\u00fchrung die Widerspr\u00fcche der Trumpschen Politik offengelegt h\u00e4tten. Seit Beginn des Jahres 2026 habe die Politik Trumps klar neo-koloniale Z\u00fcge angenommen, deshalb habe der Papst nicht mehr schweigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Damit habe er Trump aus der Reserve gelockt, und dieser habe mit seinen Ausf\u00e4lligkeiten den Anfang von seinem Ende besiegelt. Die fr\u00fchere Allianz konservativer christlicher W\u00e4hler mit der \u201eTechno-Rechten\u201c um Elon Musk und Peter Thiel sei zerbrochen. Dieser Fl\u00fcgel verfolge klar anti-religi\u00f6se Projekte.<\/p>\n<p>Weiter erkl\u00e4rte Faggioli, Trump habe zwar eine Verurteilung wegen eines versuchten Staatsstreichs und ein Attentat \u00fcberlebt. Aber mit dem Angriff auf den Papst habe er ein letztes Tabu gebrochen. Nun verstehe die religi\u00f6se Rechte, dass sie vom Trumpismus lediglich benutzt worden sei. Die rechtsintellektuelle Elite k\u00f6nne nach einer Phase der Schockstarre den Weg in die Rebellion gegen Trump gehen, so die Prognose des Historikers.<\/p>\n<p>Faggioli hat von 2009 bis 2025 an verschiedenen Universit\u00e4ten in den USA j\u00fcngere Kirchengeschichte gelehrt. Seit 2025 ist er Professor am Trinity College in Dublin.<\/p>\n<p>\u201eIch halte die Worte von Pr\u00e4sident Trump gegen\u00fcber dem Heiligen Vater f\u00fcr inakzeptabel\u201c, erkl\u00e4rte die italienische Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni. \u201eDer Papst ist das Oberhaupt der katholischen Kirche, und es ist richtig und normal, dass er zum Frieden aufruft und jede Form von Krieg verurteilt.\u201c<\/p>\n<p>Melonis Kritik an Trump war ausgesprochen ungew\u00f6hnlich. Sie war die einzige europ\u00e4ische Regierungschefin, die 2025 an den Feierlichkeiten zu dessen Amtseinf\u00fchrung in den USA teilnahm. In einer ersten Reaktion auf Trumps Kritik hatte sie zwar Leo unterst\u00fctzt, war jedoch nicht ausdr\u00fccklich auf Trumps Angriff eingegangen. Die Opposition in Italien warf ihr deshalb vor, nicht den Mut zu haben, Trump direkt zu kritisieren. Daraufhin gab sie ihre zweite Erkl\u00e4rung ab. Melonis bisherige N\u00e4he zu Trump k\u00f6nnte zu einer politischen Belastung f\u00fcr sie werden: Umfragen zufolge stehen zwei Drittel der Italiener Trump ablehnend gegen\u00fcber. (APA\/Reuters)<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der italienische Historiker und Theologe Massimo Faggioli sieht in den \u00c4u\u00dferungen des Papstes und von US-Kardin\u00e4len eine klare&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":102042,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[40,41,2844,39,66,65,64],"class_list":{"0":"post-102041","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-nachrichten","9":"tag-news","10":"tag-prognose","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-welt","13":"tag-world","14":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116403127156768503","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102041","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=102041"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102041\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/102042"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102041"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=102041"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=102041"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}