{"id":102241,"date":"2026-04-14T14:47:32","date_gmt":"2026-04-14T14:47:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/102241\/"},"modified":"2026-04-14T14:47:32","modified_gmt":"2026-04-14T14:47:32","slug":"jagdmaler-wilhelm-kuhnert-die-loewen-waren-ihm-am-liebsten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/102241\/","title":{"rendered":"Jagdmaler Wilhelm Kuhnert: Die L\u00f6wen waren ihm am liebsten"},"content":{"rendered":"<p>Empathie f\u00fcr die \u201eEingeborenen\u201c, wie sie damals hie\u00dfen, war nicht jedermanns Sache. Stattdessen war Rassismus verbreitet. In Kuhnerts Aufzeichnungen findet sich nichts, was sich als rassistisch interpretieren lie\u00dfe. Am liebsten w\u00fcrde er dauernd malen, aber es gilt zu marschieren und nebenher auch zu jagen. Das erbeutete Wildbret ist f\u00fcr viele seiner Leute nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch ein besonderer Anreiz, mit dabei zu sein. So schie\u00dft er Nilpferde und Antilopen. Die erlegte Beute liegt ihm beim Malen Modell und darf erst danach aufgegessen werden. Tags stechen die Tsetsefliegen, nachts die Malariam\u00fccken, und der Reisende ist in dem feuchthei\u00dfen Klima stets durchgeschwitzt. Er wird sich oft genug gefragt haben, warum er sich das alles \u00fcberhaupt antut. Offenbar ist es sein unstillbares Verlangen, das, was er sieht, in Kunst umzusetzen, und sein Drang, den aus europ\u00e4ischer Sicht unber\u00fchrten Kontinent, der f\u00fcr seinen gro\u00dfen Wildreichtum ber\u00fchmt ist, jagend zu durchstreifen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Empathie f\u00fcr die \u201eEingeborenen\u201c, wie sie damals hie\u00dfen, war nicht jedermanns Sache. Stattdessen war Rassismus verbreitet. In Kuhnerts&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":102242,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[158,157,46,42,159,147,16730,37445,37446,161,160,44,148],"class_list":{"0":"post-102241","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art","9":"tag-art-and-design","10":"tag-at","11":"tag-austria","12":"tag-design","13":"tag-entertainment","14":"tag-jagd","15":"tag-jagdbetrieb","16":"tag-jagdkultur","17":"tag-kunst","18":"tag-kunst-und-design","19":"tag-oesterreich","20":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116403610901013650","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102241","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=102241"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102241\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/102242"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102241"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=102241"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=102241"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}