{"id":102638,"date":"2026-04-14T19:12:21","date_gmt":"2026-04-14T19:12:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/102638\/"},"modified":"2026-04-14T19:12:21","modified_gmt":"2026-04-14T19:12:21","slug":"linzer-vivatis-gruppe-steigert-umsatz-auf-143-milliarden-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/102638\/","title":{"rendered":"Linzer Vivatis-Gruppe steigert Umsatz auf 1,43 Milliarden Euro"},"content":{"rendered":"<p> LINZ. Trotz steigender Kosten und schwieriger Rahmenbedingungen steigerte die Lebensmittelgruppe Vivatis mit Sitz in Linz im Gesch\u00e4ftsjahr 2025 ihren Umsatz um 83 Millionen Euro auf 1,43 Milliarden Euro. <\/p>\n<p>Die Vivatis Holding AG erzielte damit ein Umsatzplus von etwa sechs Prozent. Die Eigenkapitalquote liegt bei hohen 42 Prozent. Mehr als 40 Millionen Euro flossen im vergangenen Jahr in Technologie, Standorte, Innovationen und Mitarbeiter, teilt das Unternehmen mit. Insgesamt besch\u00e4ftigt die Unternehmensgruppe aktuell 4.116 Personen.<\/p>\n<p>\u201eDie positive Entwicklung im Gesch\u00e4ftsjahr 2025 zeigt, dass wir mit unserer klaren strategischen Ausrichtung auf dem richtigen Weg sind. Das Ergebnis spiegelt auch die starke Leistung unserer Tochtergesellschaften wider und verdeutlicht, wie wichtig unsere Investitionen in Technologie, Betriebe, Innovationen und die kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter f\u00fcr den langfristigen Erfolg sind. So schaffen wir die Basis, um neue Chancen zu nutzen, unsere Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu sichern und unsere Position als f\u00fchrender Lebensmittelkonzern \u00d6sterreichs weiter auszubauen\u201c, betont Gerald Hackl, Vorstandsvorsitzender der Vivatis Holding AG.<\/p>\n<p>Steigende Kosten als Herausforderung<\/p>\n<p>Trotz der positiven Zahlen bleibt die Lage angespannt. Vor allem steigende Energiepreise und teurere Rohstoffe setzen die Branche unter Druck. Die Preise f\u00fcr Rindfleisch sind im Jahresvergleich laut Vivatis etwa um bis zu 60 Prozent gestiegen.<\/p>\n<p>Auch politische Ma\u00dfnahmen sorgen laut Unternehmen f\u00fcr zus\u00e4tzliche Belastungen. Neue Vorgaben und Abgaben w\u00fcrden die Kosten erh\u00f6hen, ohne die Preise f\u00fcr Konsumenten sp\u00fcrbar zu senken.<\/p>\n<p>Ein andauerndes Lebensmittel-Bashing, bei dem Produzenten als Inflationstreiber dargestellt w\u00fcrden, obwohl die Zahlen an anderes Bild zeigen w\u00fcrden, sei zudem ein Angriff auf die \u00f6sterreichische Lebensmittelbranche, hei\u00dft es seitens des Unternehmens.<\/p>\n<p>Starke Entwicklung in mehreren Bereichen<\/p>\n<p>Trotz dieser Rahmenbedingungen entwickelten sich viele Gesch\u00e4ftsbereiche der Holding positiv. Besonders die Gemeinschaftsverpflegung sowie Gastronomiebetriebe konnten zulegen. Auch bei ultrafrischen Produkten, Tiefk\u00fchlwaren und Fertiggerichten steigt die Nachfrage weiter. Gleichzeitig w\u00e4chst das internationale Gesch\u00e4ft: Vor allem in Deutschland sowie im Tiefk\u00fchl- und Convenience-Segment im gesamten DACH-Raum will der Konzern weiter expandieren. Langfristig plant Vivatis, den Auslandsanteil am Gesamtumsatz von derzeit gut 20 Prozent in Richtung 30 Prozent zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>\u201eWir verfolgen ein konsequent qualitatives und gesundes Wachstum \u2013 in \u00d6sterreich wie auch auf internationalen M\u00e4rkten\u201c, so Hackl.<\/p>\n<p>\u00dcber Vivatis<\/p>\n<p>Die Vivatis Holding AG z\u00e4hlt zu den gr\u00f6\u00dften rein \u00f6sterreichischen Unternehmen der Nahrungs- und Genussmittelbranche. Unter dem Dach der Holding mit Sitz in Linz vereint die Gruppe Marken wie Gourmet, Gerstner, Karnerta, FW Trading, Maresi, Knabbernossi, Inzersdorfer, Himmeltau, Siggi, Shan\u2019Shi, Toni Kaiser, Bauernland, Ackerl, Wojnar\u2019s, Daily und Purea.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"LINZ. 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