{"id":10309,"date":"2026-02-24T11:53:06","date_gmt":"2026-02-24T11:53:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/10309\/"},"modified":"2026-02-24T11:53:06","modified_gmt":"2026-02-24T11:53:06","slug":"james-webb-telescope-lokalisiert-stern-der-spaeter-als-supernova-explodierte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/10309\/","title":{"rendered":"James Webb Telescope lokalisiert Stern, der sp\u00e4ter als Supernova explodierte"},"content":{"rendered":"<p> Das James Webb Weltraumteleskop hat nach Berichten der NASA in Archivaufnahmen den Stern identifiziert, der sp\u00e4ter als Supernova 2025pht explodierte. Die NASA meldete das am Montag, 23. Februar 2026. Das Licht der Explosion erreichte die Erde am 29. Juni 2025, aus rund 40 Millionen Lichtjahren Entfernung. <\/p>\n<p>Die Supernova ist die Explosion eines massereichen Sterns am Ende seines Lebens. In der Galaxie NGC 1637 leuchtet der Ausbruch heute als auff\u00e4lliger Punkt, doch das Team suchte gezielt nach dem Zustand davor.<\/p>\n<p>Bei Webb ist Stern sichtbar, bei Hubble nicht<\/p>\n<p>Die Wissenschaftler legten Aufnahmen von Hubble und Webb exakt \u00fcbereinander. So fanden sie in Webb Daten aus dem Jahr 2024 genau an der sp\u00e4teren Explosionsstelle einen roten \u00dcberriesen, also einen sehr gro\u00dfen, alten Stern kurz vor seinem Ende.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist: In Hubble Bildern aus 2024 war dort noch nichts zu sehen. Erst nach der Explosion zeigte Hubble im Juli 2025 den hellen Nachglanz der Supernova.<\/p>\n<p>Staub k\u00f6nnte fehlende Riesen erkl\u00e4ren<\/p>\n<p>Der gefundene Stern wirkte extrem rot. Das deutet auf viel Staub in seiner Umgebung hin, der kurzwelliges Licht schluckt. Webb beobachtet im Infrarotbereich, also in W\u00e4rmestrahlung, und kann solche eingestaubten Bereiche besser erfassen.<\/p>\n<p>Damit bekommt ein altes R\u00e4tsel neue Nahrung: Astronominnen und Astronomen erwarten, dass die massereichsten Sterne vor einer Supernova besonders hell sind. In vielen F\u00e4llen tauchen sie in \u00e4lteren Bildern aber nicht auf. Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung ist, dass sie so viel Staub aussto\u00dfen, dass sie optisch praktisch unsichtbar werden.<\/p>\n<p>Staub \u00fcberraschend kohlenstoffreich<\/p>\n<p>Modelle zu den Webb Messungen deuten au\u00dferdem darauf hin, dass der Staub eher kohlenstoffreich ist. Erwartet worden w\u00e4re eher silikatreicher Staub, also mineralische K\u00f6rnchen. Das Team vermutet, dass kurz vor der Explosion Material aus dem Inneren an die Oberfl\u00e4che gelangte und dann als Staub in den Raum abgegeben wurde.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chster Schritt soll nach \u00e4hnlichen roten \u00dcberriesen gesucht werden. Auch das k\u00fcnftige Nancy Grace Roman Weltraumteleskop k\u00f6nnte helfen, solche Sterne im Infrarotbereich aufzusp\u00fcren und ihre Ver\u00e4nderungen kurz vor dem Ende zu verfolgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das James Webb Weltraumteleskop hat nach Berichten der NASA in Archivaufnahmen den Stern identifiziert, der sp\u00e4ter als Supernova&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10310,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[699,700,46,42,701,44,97,96,398,101,98,100,99],"class_list":{"0":"post-10309","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-astronomie","9":"tag-astrophysik","10":"tag-at","11":"tag-austria","12":"tag-international","13":"tag-oesterreich","14":"tag-science","15":"tag-science-technology","16":"tag-supernova","17":"tag-technik","18":"tag-technology","19":"tag-wissenschaft","20":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10309","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10309"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10309\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10310"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10309"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10309"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10309"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}