{"id":103132,"date":"2026-04-15T02:34:10","date_gmt":"2026-04-15T02:34:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/103132\/"},"modified":"2026-04-15T02:34:10","modified_gmt":"2026-04-15T02:34:10","slug":"trump-glaubt-an-baldiges-ende-des-kriegs-im-iran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/103132\/","title":{"rendered":"Trump glaubt an baldiges Ende des Kriegs im Iran"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump sieht den Krieg im Iran kurz vor dem Ende. &#8222;Ich glaube, er ist fast vorbei&#8220;, sagte er dem US-Fernsehsender Fox News. Er erg\u00e4nzte: &#8222;Ich meine, ich sehe es so, dass er fast vorbei ist.&#8220; Ausz\u00fcge aus dem Interview wurden am Dienstag bereits im Vorfeld von Fox-Moderatorin Maria Bartiromo auf der Plattform X verbreitet.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Sollten die USA sich nun zur\u00fcckziehen, w\u00fcrde der Iran 20 Jahre brauchen, um das Land wiederaufzubauen, sagte Trump. &#8222;Und wir sind noch nicht fertig. Wir werden sehen, was passiert&#8220;, sagte er. Er glaube, der Iran wolle unbedingt einen Deal eingehen, betonte der US-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Trump hatte zuvor eine m\u00f6gliche neue Gespr\u00e4chsrunde mit dem Iran in den kommenden Tagen angedeutet. Die &#8222;New York Post&#8220; zitierte Trump am Dienstag mit den Worten, &#8222;in den n\u00e4chsten zwei Tagen&#8220; k\u00f6nne Bewegung in die Sache kommen. Eine erste Verhandlungsrunde am Wochenende war ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Trump k\u00fcndigte daraufhin eine Blockade iranischer H\u00e4fen in der Stra\u00dfe von Hormuz an, die am Montagnachmittag in Kraft trat.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Nach Angaben der Zeitung sagte Trump in einem Telefonat mit einem Reporter der &#8222;New York Post&#8220; in Islamabad, er solle &#8222;wirklich dort bleiben, denn in den n\u00e4chsten zwei Tagen k\u00f6nnte etwas passieren&#8220;. Er begr\u00fcndete dies mit dem Einsatz des pakistanischen Armeechefs Asim Munir f\u00fcr eine diplomatische L\u00f6sung zwischen dem Iran und den USA. Munir mache &#8222;einen gro\u00dfartigen Job&#8220;, sagte Trump demnach.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters k\u00f6nnten die Verhandlungsteams der USA und des Iran Ende dieser Woche f\u00fcr weitere Friedensgespr\u00e4che nach Islamabad zur\u00fcckkehren. Wie f\u00fcnf mit den Vorg\u00e4ngen vertraute Personen am Dienstag sagten, stehe ein genaues Datum noch nicht fest. Einem ranghohen iranischen Insider zufolge halten sich die Delegationen den Zeitraum von Freitag bis Sonntag offen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">UNO-Generalsekret\u00e4r Antonio Guterres zufolge ist eine Wiederaufnahme der Gespr\u00e4che zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Krieges sehr wahrscheinlich. Es gebe entsprechende Anzeichen, sagte er vor Journalisten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Pakistan stehe mit beiden Seiten in Kontakt, sagten zwei Insider. &#8222;Wir haben uns an den Iran gewandt und eine positive Antwort erhalten, dass sie f\u00fcr eine zweite Gespr\u00e4chsrunde offen sind&#8220;, erkl\u00e4rte ein ranghoher Vertreter der pakistanischen Regierung. Das Treffen am vergangenen Wochenende war die erste direkte Begegnung zwischen US- und iranischen Vertretern seit mehr als einem Jahrzehnt und das rangh\u00f6chste Treffen seit der Islamischen Revolution im Iran 1979. Die Delegationen wurden von US-Vizepr\u00e4sident JD Vance und dem iranischen Parlamentspr\u00e4sidenten Mohammed Bagher Ghalibaf geleitet.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Zu den Streitpunkten geh\u00f6ren das iranische Atomprogramm, die internationalen Sanktionen gegen Teheran sowie die Stra\u00dfe von Hormuz. Der Iran hat die f\u00fcr die weltweite Energieversorgung wichtige Wasserstra\u00dfe faktisch blockiert, w\u00e4hrend die USA deren Wiederer\u00f6ffnung fordern. US-Pr\u00e4sident Donald Trump sagte, der Iran habe am Montag Kontakt aufgenommen und wolle eine Einigung erzielen. Er werde jedoch keinem Abkommen zustimmen, das Teheran den Besitz von Atomwaffen erlaube. Vance sagte dem Sender Fox News am Montag, die USA h\u00e4tten &#8222;gro\u00dfe Fortschritte&#8220; gemacht. Man habe Teheran mitgeteilt, wo die USA &#8222;Entgegenkommen zeigen k\u00f6nnten&#8220; und wo sie unnachgiebig bleiben w\u00fcrden.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der iranische Pr\u00e4sident Masoud Pezeshkian machte indes mangelnden guten Willen und Maximalforderungen der USA f\u00fcr das Scheitern eines Abkommens in Islamabad am vergangenen Wochenende verantwortlich. Dies \u00e4u\u00dferte er in einem Gespr\u00e4ch mit dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron, wie die amtliche iranische Nachrichtenagentur IRNA meldete. Europa k\u00f6nne eine konstruktive Rolle spielen, um die USA zur Einhaltung des V\u00f6lkerrechts zu bewegen. Drohungen, Druck und milit\u00e4rische Ma\u00dfnahmen w\u00fcrden die &#8222;selbstgemachten Probleme&#8220; der USA in der Region nur versch\u00e4rfen. Diplomatie sei der bevorzugte Weg zur Beilegung von Streitigkeiten, erkl\u00e4rte Pezeshkian demnach weiter.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron rief unterdessen Trump und Pezeshkian in Telefonaten zur Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen auf. Die in Islamabad unterbrochenen Verhandlungen m\u00fcssten wieder aufgenommen, Missverst\u00e4ndnisse ausger\u00e4umt und weitere Eskalationen vermieden werden, habe er in den Telefonaten am Montag gefordert, teilte Macron mit.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Es sei von entscheidender Bedeutung, dass der Waffenstillstand von allen strikt eingehalten werde und auch den Libanon einschlie\u00dfe. &#8222;Ebenso wichtig ist es, dass die Stra\u00dfe von Hormuz so schnell wie m\u00f6glich bedingungslos, ohne Kontrollen und ohne Mautgeb\u00fchren wieder ge\u00f6ffnet wird&#8220;, schrieb Macron auf der Plattform X. Unter diesen Voraussetzungen sollten die Verhandlungen mit Unterst\u00fctzung der wichtigsten Beteiligten rasch wieder aufgenommen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">China kritisierte unterdessen eine Blockade iranischer H\u00e4fen durch die USA als &#8222;gef\u00e4hrlich und unverantwortlich&#8220;. Die USA h\u00e4tten trotz einer vereinbarten Waffenruhe ihre Milit\u00e4rpr\u00e4senz verst\u00e4rkt und eine gezielte Blockade verh\u00e4ngt, sagte der Sprecher des Au\u00dfenministeriums, Guo Jiakun, am Dienstag. Dieses Vorgehen versch\u00e4rfe den Konflikt, untergrabe die br\u00fcchige Waffenruhe und gef\u00e4hrde zudem die Sicherheit der Schifffahrt in der Stra\u00dfe von Hormuz. China fordere alle Parteien auf, die Waffenruhe zu achten, auf Dialog zu setzen und praktische Schritte zur Deeskalation der Spannungen in der Region zu unternehmen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Auch Russlands Au\u00dfenminister Sergej Lawrow sieht es als wichtig an, eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen im Nahen Osten zu verhindern. Dies sagte er seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araqchi in einem Telefonat am Montag, wie das russische Au\u00dfenministerium mitteilte. Lawrow bekr\u00e4ftigte zudem Russlands Bereitschaft, bei einer L\u00f6sung der Krise zu helfen. Diese habe keine milit\u00e4rische L\u00f6sung. Araqchi informierte Lawrow den Angaben zufolge \u00fcber die am Wochenende gescheiterten amerikanisch-iranischen Gespr\u00e4che in Pakistan.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Lawrow traf am Dienstag zu Gespr\u00e4chen in Peking ein, um unter anderem vor dem Hintergrund des Krieges in der Golfregion die Zusammenarbeit mit China zu intensivieren. In China wurden am Dienstag noch weitere Vertreter von L\u00e4ndern begr\u00fc\u00dft, die vom Iran-Krieg und seinen wirtschaftlichen Auswirkungen betroffen sind, darunter der Generalsekret\u00e4r der Kommunistischen Partei Vietnams, To Lam, und der Pr\u00e4sident der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed bin Sayed Al Nahyan.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Lawrow und der chinesische Au\u00dfenminister Wang Yi wollten in Gespr\u00e4chen &#8222;Meinungen austauschen und Positionen koordinieren \u00fcber die Entwicklung bilateraler Beziehungen, die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen und internationale und regionale Angelegenheiten von gemeinsamem Interesse&#8220;, wie das Au\u00dfenministerium in Peking im Vorfeld mitteilte. Dem russischen Au\u00dfenministerium zufolge wollten beide \u00fcber den Krieg in der Ukraine und die Situation im Nahen Osten beraten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Chinas Ministerpr\u00e4sident Li Qiang sagte unterdessen dem Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, dass Peking bereit sei, &#8222;weiter eine konstruktive Rolle zu spielen und zur Wiederherstellung von Frieden und Ruhe in der Golf-Region beizutragen&#8220;.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">An der Blockade iranischer H\u00e4fen sind nach Angaben des US-Milit\u00e4rs mehr als 10.000 Soldaten, \u00fcber ein Dutzend Kriegsschiffe und Dutzende Flugzeuge beteiligt. In den ersten 24 Stunden nach Inkrafttreten der von Pr\u00e4sident Donald Trump angeordneten Ma\u00dfnahme habe kein Schiff die Blockade passiert, teilte das US-Zentralkommando mit. Sechs Handelsschiffe seien der Anweisung der US-Streitkr\u00e4fte gefolgt und in einen iranischen Hafen am Golf von Oman zur\u00fcckgekehrt. Die Blockade werde gegen\u00fcber Schiffen aller Nationen ausnahmslos durchgesetzt, sollten sie iranische H\u00e4fen nutzen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die am vergangenen Dienstag verk\u00fcndete Waffenruhe, die die sechsw\u00f6chigen US-israelischen Luftangriffe und das iranische Vergeltungsfeuer unterbrochen hatte, l\u00e4uft in einer Woche aus. Ein Sprecher des iranischen Milit\u00e4rs bezeichnete jegliche US-Einschr\u00e4nkungen der internationalen Schifffahrt als &#8222;Piraterie&#8220;. Er warnte, sollte es zu einer Bedrohung iranischer H\u00e4fen kommen, werde kein Hafen am Golf oder am Golf von Oman mehr sicher sein. Die iranischen Revolutionsgarden erkl\u00e4rten, jedes milit\u00e4rische Schiff, das sich der Meerenge n\u00e4here, verletze die Waffenruhe.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Trump sagte seinerseits, die iranische Marine sei w\u00e4hrend des Krieges &#8222;vollst\u00e4ndig ausgel\u00f6scht&#8220; worden, es verblieben nur noch wenige Schnellboote. &#8222;Warnung: Wenn eines dieser Schiffe unserer BLOCKADE auch nur nahe kommt, wird es sofort ELIMINIERT, mit demselben T\u00f6tungssystem, das wir gegen Drogendealer auf Booten auf See einsetzen. Es geht schnell und brutal&#8220;, erkl\u00e4rte Trump in den sozialen Medien.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die USA und Israel hatten den Krieg am 28. Februar begonnen. Daraufhin sperrte der Iran die Stra\u00dfe von Hormuz. Vor dem Konflikt floss fast ein F\u00fcnftel der weltweiten \u00d6l- und Gasversorgung durch die schmale Wasserstra\u00dfe. Angesichts steigender Energiepreise und innenpolitischem Druck hatte Trump die Bombardierungen in der vergangenen Woche ausgesetzt. Der Iran forderte am Montag in einem Brief an UNO Reparationen von Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Katar und Jordanien. Diese L\u00e4nder h\u00e4tten zugelassen, dass ihr Territorium f\u00fcr den Krieg gegen den Iran genutzt werde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump sieht den Krieg im Iran kurz vor dem Ende. &#8222;Ich glaube, er ist fast vorbei&#8220;,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":103133,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[1769,249,1784,1010,4265,750,679,40,41,1434,4266,739,4375,39,439,66,65,64],"class_list":{"0":"post-103132","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-atompolitik","9":"tag-china","10":"tag-diplomatie","11":"tag-iran","12":"tag-islamabad","13":"tag-israel","14":"tag-konflikte","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-newsticker","18":"tag-pakistan","19":"tag-peking","20":"tag-schifffahrt","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-usa","23":"tag-welt","24":"tag-world","25":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116406390953341076","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103132","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=103132"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103132\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/103133"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=103132"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=103132"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=103132"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}