{"id":103259,"date":"2026-04-15T04:36:14","date_gmt":"2026-04-15T04:36:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/103259\/"},"modified":"2026-04-15T04:36:14","modified_gmt":"2026-04-15T04:36:14","slug":"jeden-tag-im-schnitt-ein-defi-einsatz-der-polizei-in-oesterreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/103259\/","title":{"rendered":"Jeden Tag im Schnitt ein Defi-Einsatz der Polizei in \u00d6sterreich"},"content":{"rendered":"<p>              15.04.2026 05:00<\/p>\n<p>              (Akt. 15.04.2026 05:00)<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/p10307-Foto-Reanimation-16-9-246128778438-640x360-1-vodl-10109327-4-3-480x360.jpg\"   alt=\"Vor allem in Wien gibt es eine gro\u00dfe Anzahl an Defi-Eins\u00e4tzen seitens der Polizei.\" title=\"Vor allem in Wien gibt es eine gro\u00dfe Anzahl an Defi-Eins\u00e4tzen seitens der Polizei.\"\/><\/p>\n<p>                    Vor allem in Wien gibt es eine gro\u00dfe Anzahl an Defi-Eins\u00e4tzen seitens der Polizei.<br \/>\n                     \u00a9LPD Wien<\/p>\n<p>\n        Im vergangenen Jahr f\u00fchrten Polizistinnen und Polizisten in \u00d6sterreich durchschnittlich jeden Tag einen Defibrillator-Einsatz durch, insgesamt waren es 378. Alle Streifenwagen der Bundespolizei sind bereits mit Defibrillatoren ausger\u00fcstet. Besonders viele Eins\u00e4tze wurden 2025 mit 189 in Wien registriert, teilte das Innenministerium am Dienstag, dem 14. April, dem &#8222;Tag des Notrufs&#8220; mit. First-Responder-Eins\u00e4tze gab und gibt es weitaus h\u00e4ufiger.\n      <\/p>\n<p>Bei besonders zeitkritischen, lebensbedrohlichen Notf\u00e4llen, insbesondere dem pl\u00f6tzlichen Herzstillstand, wird die Polizei zur Hilfeleistung mitalarmiert, um lebenswichtige Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskr\u00e4fte zu \u00fcberbr\u00fccken. Dazu sind \u00f6sterreichweit 850 Streifenwagen mit Defibrillatoren ausgestattet und die Beamten in lebensrettenden Reanimationsma\u00dfnahmen ausgebildet. &#8222;Unsere Polizei ist da, wenn Hilfe gebraucht wird. Nicht nur im Kampf gegen die Kriminalit\u00e4t, sondern auch, wenn es darum geht, Menschenleben zu retten&#8220;, sagte Innenminister Gerhard Karner (\u00d6VP) in einer Aussendung. &#8222;Bis 2028 werden bei der Bundespolizei \u00fcber 1.000 Defibrillatoren im Einsatz sein und damit das First-Responder-Netz in \u00d6sterreich weiter st\u00e4rken&#8220;, erg\u00e4nzte Bundespolizeidirektor Michael Tak\u00e1cs.<\/p>\n<p>\n            Reanimationstrainings bei der Polizei\n          <\/p>\n<p>Die Polizei arbeitet eng mit dem Verein Puls, der sich gegen den pl\u00f6tzlichen Herztod engagiert, zusammen. &#8222;Bei einem Herzstillstand z\u00e4hlt rasches Eingreifen &#8211; und das k\u00f6nnen alle. Mit der Unterst\u00fctzung eines \u00f6ffentlich verf\u00fcgbaren\u00a0Defis\u00a0k\u00f6nnen engagierte Ersthelferinnen und Ersthelfer Leben retten. Gerade am Tag des Notrufs wollen wir darauf ganz gezielt aufmerksam machen. Rufen &#8211; Dr\u00fccken &#8211; Schocken &#8211; das ist die Formel des \u00dcberlebens&#8220;, sagte der Pr\u00e4sident des Vereins Puls, Harry Kopietz. Der Verein betreibt auch die Lebensretter-App. Jede angemeldete Person wird am Handy unverz\u00fcglich \u00fcber Notf\u00e4lle im Umkreis von 400 Metern des eigenen Standorts informiert. Ausgel\u00f6st wird der Alarm \u00fcber die Wiener Rettungsleitstelle, die Helfer werden mittels Navis zum Einsatzort gelotst. Registrieren k\u00f6nnen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Rettungsdiensten, der Feuerwehr, der Polizei sowie von Partnerorganisationen. Privatpersonen k\u00f6nnen sich anmelden, wenn sie zumindest einen acht Stunden langen Erste-Hilfe-Kurs absolviert haben.<\/p>\n<p>Durch Ma\u00dfnahmen wie Polizei-Reanimationstrainings und die Integrierung der Polizei in die Rettungskette konnten die \u00dcberlebensraten beim pl\u00f6tzlichen Herzstillstand in den vergangenen Jahren deutlich erh\u00f6ht werden. 2025 wurden neben den 189 F\u00e4llen in Wien in der Steiermark 51 polizeiliche\u00a0Defi-Eins\u00e4tze\u00a0durchgef\u00fchrt, in Salzburg waren es 31, in K\u00e4rnten 29, in Ober\u00f6sterreich 22 und in Nieder\u00f6sterreich 19. In Tirol absolvierten Polizistinnen und Polizisten 16, im Burgenland 14 und in Vorarlberg sieben Defibrillator-Eins\u00e4tze. In Fl\u00e4chenbundesl\u00e4ndern gibt es weniger\u00a0Defi-Eins\u00e4tze.\u00a0Im st\u00e4dtischen Bereich sind aufgrund der hohen Bev\u00f6lkerungsdichte mehr Streifenwagen auf kleinerem Raum unterwegs und somit dank des 24-st\u00fcndigen Streifendienstes oft als Ersthelfer am Einsatzort, informierte das Innenministerium. Kommt die Polizei beispielsweise zeitgleich oder kurz nach der Rettung am Einsatzort an, unterst\u00fctzt sie dennoch, es z\u00e4hlt aber statistisch nicht mehr als\u00a0Defi-Einsatz der Polizei.<\/p>\n<p>\n            Zahlreiche Defi-Eins\u00e4tze in Wien\n          <\/p>\n<p>Die Polizei r\u00fcckt auch t\u00e4glich zu First-Responder-Eins\u00e4tzen aus, allein in Wien etwa fuhr die Exekutive im Jahr 2025 zu fast 800 First-Responder-Eins\u00e4tzen, also etwa Herzkreislaufstillst\u00e4nden. Wenn die Polizisten aber nicht als erste am Einsatzort eintreffen, wird auch der\u00a0Defi\u00a0nicht verwendet, sondern eben jener der Rettung. Die Zahl der lebensrettenden Eins\u00e4tze ist also \u00f6sterreichweit noch mal deutlich h\u00f6her, wurde betont.<\/p>\n<p>\n            Verbesserungen im Rettungsdienst gefordert\n          <\/p>\n<p>Die Gewerkschaft vida r\u00fcckt unterdessen am heutigen &#8222;Tag des Notrufs&#8220; jene Menschen in den Mittelpunkt, die t\u00e4glich Leben retten: Rettungs- und Notfallsanit\u00e4terinnen und Sanit\u00e4ter. Gefordert werden Verbesserungen, der Rettungsdienst brauche eine moderne Ausbildung, faire Bedingungen und mehr Respekt und Sicherheit im Einsatz, so die Gewerkschaft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"15.04.2026 05:00 (Akt. 15.04.2026 05:00) Vor allem in Wien gibt es eine gro\u00dfe Anzahl an Defi-Eins\u00e4tzen seitens der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":103260,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[28],"tags":[297,46,42,26039,37715,17469,124,44,405,566,37716,37717,181,182,423],"class_list":{"0":"post-103259","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wien","8":"tag-297","9":"tag-at","10":"tag-austria","11":"tag-defi","12":"tag-durchschnittlich","13":"tag-einsaetze","14":"tag-gesundheit","15":"tag-oesterreich","16":"tag-polizei","17":"tag-polizei-news","18":"tag-polizisten","19":"tag-tag-des-notrufs","20":"tag-vienna","21":"tag-wien","22":"tag-wien-aktuell"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116406870637145428","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103259","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=103259"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103259\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/103260"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=103259"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=103259"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=103259"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}