{"id":104446,"date":"2026-04-15T17:52:08","date_gmt":"2026-04-15T17:52:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/104446\/"},"modified":"2026-04-15T17:52:08","modified_gmt":"2026-04-15T17:52:08","slug":"erst-sarah-connor-im-shitstorm-dann-ueberraschende-wal-wendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/104446\/","title":{"rendered":"Erst Sarah Connor im Shitstorm, dann \u00fcberraschende Wal-Wendung"},"content":{"rendered":"<p>&#13;<br \/>\n            Wismar. Fachinstitute, Tierschutzorganisationen, Experten waren sich einig: Dem vor der Ostsee-Insel Poel liegenden Buckelwal sei nicht sinnvoll zu helfen. Man wollte ihn in Ruhe sterben lassen. Nun kam die politische Wende. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) gab gr\u00fcnes Licht f\u00fcr den Rettungsversuch einer privaten Initiative f\u00fcr den bei Wismar gestrandeten Buckelwal.  <\/p>\n<p>Das Konzept sehe eine Bergung des lebenden Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor, sagte Backhaus. Die Beh\u00f6rden h\u00e4tten das entsprechende Konzept gepr\u00fcft und ihm zugestimmt. Nach Aussage von Backhaus soll das Tier per Luftkissen angehoben werden. Der Wal solle dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und transportiert werden.  <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            Ambitionierter Wal-Rettungs-Versuch <\/p>\n<p>Hinter dem Konzept st\u00fcnden die Unternehmer Karin Walter-Mommert und Walter Gunz. Gunz ist als Mediamarkt-Gr\u00fcnder bekannt, Walter-Mommert aus dem Pferdesport. Die Verantwortung liege komplett bei den Initiatoren, betonte Backhaus, auch finanziell. \u201eDie haben unser Haus komplett freigestellt.\u201c <\/p>\n<p>Gunz erz\u00e4hlte der Deutschen Presse-Agentur, er selbst sei von Bekannten gefragt worden, ob man f\u00fcr den Wal nicht etwas tun k\u00f6nne. \u201eDann bin ich pl\u00f6tzlich als der Retter der Nation erschienen, obwohl ich vom Typ her eigentlich \u00fcberhaupt kein Held bin.\u201c  <\/p>\n<p>Zu den erwarteten Kosten der Aktion gab Gunz an, die Dimension nicht absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. Das Ganze werde \u201eschon nicht hundert Millionen kosten\u201c, sagte er. \u201eDie Leute denken immer zu viel an Geld. Man darf sich da nicht verkrampfen. Geld ist eine Energie und man muss sorgf\u00e4ltig damit umgehen.\u201c Geld, Kraft und Energie m\u00fcsse man f\u00fcr das Richtige und Gute einsetzen.  <\/p>\n<p>Woher kommt die Wut um den Wal? <\/p>\n<p>Angesichts der Stimmen, ihn sterben zu lassen, hatte sich in sozialen Medien heftiger Zorn geregt, einige Menschen hatten direkt vor Ort protestiert. Auf Pappschildern war von \u201eunterlassener Hilfeleistung\u201c die Rede, Helfer wurden bedroht und die S\u00e4ngerin Sarah Connor wurde f\u00fcr einen einordnenden Beitrag zum Wal bei Instagram heftig angefeindet. Warum war das passiert? <\/p>\n<p>Bei politischen Krisen h\u00e4nge das Mitgef\u00fchl f\u00fcr die Kontrahenten von den pers\u00f6nlichen Ansichten ab &#8211; das Mitgef\u00fchl f\u00fcr den Wal hingegen sei von niemandem infrage stellbar, erkl\u00e4rte Roman Rusch von der Hochschule Ansbach vor der Zustimmung Backhauses zum erneuten Rettungsversuch. \u201eMenschen sind komplex, der Wal nicht.\u201c Hinzu komme menschliches Mitverschulden an der Lage des Tieres, dem ein Fischernetz aus dem Maul h\u00e4ngt. \u201eDer Mensch ist T\u00e4ter &#8211; und nun tut dieser T\u00e4ter nichts, das ist schwer zu ertragen.\u201c <\/p>\n<p>Anders als viele andere Herausforderungen unserer Zeit zeichne sich ein vermeintlich klarer Weg ab, f\u00fcr den man sich starkmachen k\u00f6nne, sagte Jan-Philipp Stein von der TU Chemnitz. \u201eDiese Art von Komplexit\u00e4tsreduktion \u00fcbt auf viele Menschen in unserer heutigen Zeit einen gro\u00dfen Reiz aus.\u201c <\/p>\n<p>Der Fall ist ja wirklich einfach &#8211; oder? <\/p>\n<p>Augenscheinlich sei der Vorfall sehr klar gestrickt, erkl\u00e4rte Stein vor der Entscheidung zum neuen Rettungsversuch. \u201eEin beeindruckendes und bekannterma\u00dfen auch sehr intelligentes Lebewesen leidet, und alles, was &#8211; vermeintlich &#8211; zur Rettung erforderlich ist, ist der Transport einige Hundert Meter ins offene Meer hinaus.\u201c Der intuitive Eindruck sei, dass das mit allen M\u00f6glichkeiten heutiger Technik doch m\u00f6glich sein sollte. <\/p>\n<p>\u201eDie Frage ist, was tats\u00e4chlich gut ist f\u00fcr das Tier\u201c, sagte Finn Viehberg, Leiter des WWF-Ostseeb\u00fcros in Stralsund vor der aktuellen Entscheidung Backhauses. Im vor einigen Tagen ver\u00f6ffentlichten Gutachten zum Zustand des rund zw\u00f6lf Meter langen Wals hei\u00dft es, dass nach den vier Strandungen bei Niendorf, Wismar und vor Poel mit einer erneuten gerechnet werden m\u00fcsse. Die wiederholten Strandungen wiesen auf ein ernsthaftes Gesundheitsproblem hin. Nun soll der Wal jedoch mit anderer Technik als bisher geschehen geborgen werden und in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik gebracht werden.  <\/p>\n<p><img decoding=\"async\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Die-Haut-des-Buckelwals-ist-geschaedigt-Archivbild-1285741.jpg\" title=\"Erst Sarah Connor im Shitstorm, dann \u00fcberraschende Wal-Wendung\" alt=\"Die Haut des Buckelwals ist gesch\u00e4digt. (Archivbild)\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p>Die Haut des Buckelwals ist gesch\u00e4digt. (Archivbild) &#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\tFoto: Bodo Marks\/dpa<\/p>\n<p>Seit dem 31. M\u00e4rz liegt der Buckelwal in etwa 1,50 Meter Wassertiefe vor Poel. Bis zum s\u00fcdlichen Ende des Kattegats sind es rund 200 Kilometer und bis zum Skagerrak weitere etwa 250 &#8211; erst dann w\u00e4re das Tier wieder in den Tiefen der Nordsee und k\u00f6nnte weiter ins offene Meer schwimmen. \u201eTransportm\u00f6glichkeiten f\u00fcr einen Wal dieser Gr\u00f6\u00dfe existieren nicht\u201c, hei\u00dft es noch in dem tagealten fr\u00fcheren Gutachten. Zudem w\u00e4re schon ein Anheben mit Schlaufen mit extremem Stress und wahrscheinlich gro\u00dffl\u00e4chigem Abrei\u00dfen der schwer gesch\u00e4digten Haut verbunden.  <\/p>\n<p>Das Tierschutzgesetz verbiete zus\u00e4tzliches Leid ohne vern\u00fcnftige Erfolgsaussichten. Methoden zur Euthanasie eines Gro\u00dfwales in solchen flachen Gew\u00e4ssern gebe es derzeit nicht. Der Wal solle darum in Ruhe gelassen sterben. Bei dem nun eingesetzten Verfahren soll das Tier jedoch per Luftkissen angehoben werden. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Till-Backhaus-SPD-Umweltminister-von-Mecklenburg-Vorpommern-1285742.jpg\" title=\"Erst Sarah Connor im Shitstorm, dann \u00fcberraschende Wal-Wendung\" alt=\"Till Backhaus (SPD), Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, hat nun gr\u00fcnes Licht f\u00fcr einen erneuten Rettungsversuch gegeben.\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p>Till Backhaus (SPD), Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, hat nun gr\u00fcnes Licht f\u00fcr einen erneuten Rettungsversuch gegeben. &#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\tFoto: Marcus Golejewski\/dpa<\/p>\n<p> Es geht um Moral und Aufmerksamkeit <\/p>\n<p>Stein zufolge geht es Social-Media-Usern &#8211; ohne besorgten Stimmen ihre Gutm\u00fctigkeit absprechen zu wollen &#8211; auch um sogenanntes Virtue Signalling: \u00f6ffentlichkeitswirksam inszenierte Verhaltensweisen, mit denen Menschen die eigene moralische Tugendhaftigkeit zum Ausdruck bringen und zugleich die moralische Verwerflichkeit anderer abwerten wollen.<\/p>\n<p>Mit Beitr\u00e4gen bei Social Media k\u00f6nne man seinem Netzwerk mit geringem Aufwand den Eindruck vermitteln, man habe sich politisch f\u00fcr eine Sache starkgemacht. \u201eWenn ich mich jetzt vehement einsetze, bekomme ich das Ansehen von Menschen mit \u00e4hnlicher Haltung\u201c, sagte Frank Schwab von der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg. <\/p>\n<p>Ebenso vorhersehbar sei, dass die Ansichten und Forderungen in einer Art Entr\u00fcstungsspirale immer extremer werden. \u201eDie Einzelnen \u00fcberbieten sich und man muss mitgehen, um weiter zur Gruppe geh\u00f6ren zu k\u00f6nnen\u201c, so Schwab. \u00c4hnliche Mechanismen habe es zum Beispiel auch w\u00e4hrend der Corona-Pandemie gegeben. <\/p>\n<p>Teils geht es auch schlichtweg um Geld: Das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern warnte vor betr\u00fcgerischen Aktivit\u00e4ten in sozialen Medien wie vermeintlichen Spendenaktionen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Emotion-bringt-Aufmerksamkeit-Kaum-ein-Beispiel-zeigt-das-1285738.jpg\" title=\"Erst Sarah Connor im Shitstorm, dann \u00fcberraschende Wal-Wendung\" alt=\"Emotion bringt Aufmerksamkeit: Kaum ein Beispiel zeigt das besser als das Wal-Drama vor Poel.\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p>Emotion bringt Aufmerksamkeit: Kaum ein Beispiel zeigt das besser als das Wal-Drama vor Poel. &#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\tFoto: Marcus Golejewski\/dpa<\/p>\n<p> Es gibt so viele Probleme &#8211; warum ausgerechnet der Wal? <\/p>\n<p>\u201eUnser Gehirn funktioniert \u00fcber Emotionen\u201c, erkl\u00e4rte Neurowissenschaftlerin Maren Urner. Es falle leichter, auf ein Einzelschicksal zu reagieren, gerade, wenn es als eine Art Serie mit immer neuen Cliffh\u00e4ngern in direkter zeitlicher und r\u00e4umlicher N\u00e4he ablaufe. \u201eEin klassisches Drama wie aus dem Lehrbuch\u201c, nennt auch Medienwissenschaftler Rusch das Geschehen. <\/p>\n<p>Zudem neigt der Mensch Urner zufolge dazu, gerade dem Negativen und Absurden viel Aufmerksamkeit zu schenken. Zum Tragen komme ein uraltes evolution\u00e4res Erbe: Einst konnte es den Tod bedeuten, eine negative Nachricht &#8211; etwa das Anr\u00fccken eines S\u00e4belzahntigers &#8211; zu verpassen. Entsprechend fokussiert sei das Gehirn auf solche Botschaften. Je negativer und absurder eine Social-Media-Botschaft ist, desto besser klicke und verbreite sie sich. \u201eDas Gehirn ist das faszinierendste, aber auch das frustrierendste Organ.\u201c <\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass ein besonderes Tier in Not ist: \u201eDer Wal ist eine mythologische Figur, er ist friedlich, intelligent, er k\u00fcmmert sich um seine Kinder\u201c, erkl\u00e4rte Medienpsychologe Schwab. Unsere Zuneigung zur Natur sei h\u00f6chst selektiv. Herzhaft ins Fischbr\u00f6tchen bei\u00dfen und zugleich vehement eine Walrettung fordern &#8211; das sei f\u00fcr manche Menschen kein Widerspruch. \u201eStellen Sie sich mal vor, vor Poel w\u00fcrde nur ein Hai oder ein Wildschwein liegen.\u201c <\/p>\n<p><img decoding=\"async\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Der-Buckelwal-liegt-vor-der-Insel-Poel-1285740.jpg\" title=\"Erst Sarah Connor im Shitstorm, dann \u00fcberraschende Wal-Wendung\" alt=\"Der Buckelwal liegt vor der Insel Poel.\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p>Der Buckelwal liegt vor der Insel Poel. &#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\tFoto: Philip Dulian\/dpa<\/p>\n<p> Populisten springen auf <\/p>\n<p>Klar ist: Mit dem Thema l\u00e4sst sich gut Aufmerksamkeit bekommen. Auf solchen Aufmerksamkeitswellen mitzureiten, sei f\u00fcr Populisten sehr attraktiv, sagte Rusch. Dass weitere Rettungsversuche ausblieben, lasse sich als moralisches Staatsversagen darstellen. \u201eDas ist besonders gef\u00e4hrlich: Der Staat wird nicht nur als korrupt, sondern auch als moralisch verdorben dargestellt.\u201c Auch Maren Urner von der FH M\u00fcnster betonte: \u201eDer Wal ist hochpolitisch.\u201c <\/p>\n<p>\u201eSehr kleine Gruppe, die sehr viel Spektakel macht\u201c <\/p>\n<p>\u201eIch habe schon mehrfach gestrandete und verendete Wale gesehen. Orcas, Grau- und Buckelwale. Das passiert in der Natur nicht selten\u201c, schrieb Sarah Connor vor dem gr\u00fcnen Licht f\u00fcr die neue Rettungsaktion. W\u00fcrde man den Buckelwal aus dem Flachwasser ziehen, w\u00fcrde er sehr wahrscheinlich an anderer Stelle wieder stranden. Wer sich die Kommentare dazu ansieht, k\u00f6nnte meinen, Connor habe nun keine Fans mehr, nur noch Ex-Fans, die sie verachten. <\/p>\n<p>Der Schein tr\u00fcgt, wie fast immer bei solchen aufgebauschten Debatten, betonte Schwab: \u201eEine sehr kleine Gruppe macht sehr viel und sehr laut Spektakel.\u201c Es gebe oft die Tendenz, einzelne Stimmen als besonders verbreitet oder gar meinungsf\u00fchrend einzustufen, nur weil sie mit besonderer Vehemenz vorgetragen w\u00fcrden, sagte Medienpsychologe Stein. Menschen mit moderateren oder ausgewogeneren Sichtweisen \u00e4u\u00dferten sich in \u00f6ffentlichen Diskursen h\u00e4ufig weniger sichtbar. <\/p>\n<p>Den in einer Entr\u00fcstungsspirale rotierenden Menschen d\u00fcrfte nur selten klar sein, dass diese schweigende Mehrheit existiert. \u201eEs gibt kein Korrektiv in den Social-Media-Blasen, niemanden, der sagt: \u201eNa so ein Quatsch\u201c\u201c, erkl\u00e4rte Urner.  <\/p>\n<p>Hinzu kommt: \u201eDie Wissenschaft hat ein Komplexit\u00e4tsproblem\u201c, sagte Schwab. Forschungsergebnisse k\u00f6nnen fragil und vielschichtig sein, sich mit neuen Daten ver\u00e4ndern. \u201eMenschen m\u00f6gen das nicht.\u201c Zudem b\u00f6ten Verschw\u00f6rungsideen eine willkommene M\u00f6glichkeit, sich \u00fcberlegen zu f\u00fchlen, erg\u00e4nzte Stein. Insbesondere Menschen mit narzisstischen Tendenzen w\u00fcrden zu Verschw\u00f6rungsanh\u00e4ngern, da dies ihnen das Gef\u00fchl gebe, vermeintlich zu ausgew\u00e4hlten Erkennern einer verborgenen Wahrheit zu geh\u00f6ren. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Sarah-Connor-schreibt-Esst-weniger-oder-am-besten-gar-1285739.jpg\" title=\"Erst Sarah Connor im Shitstorm, dann \u00fcberraschende Wal-Wendung\" alt=\"Sarah Connor schreibt: \u201eEsst weniger oder am besten gar keinen Fisch, reduziert euren Konsum!\u201c (Archivbild)\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p>Sarah Connor schreibt: \u201eEsst weniger oder am besten gar keinen Fisch, reduziert euren Konsum!\u201c (Archivbild) &#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\tFoto: Carsten Koall\/dpa<\/p>\n<p> Was w\u00e4ren sinnvolle Reaktionen? <\/p>\n<p>Bei allem Negativen biete der Fall auch eine Chance, Menschen Naturschutz n\u00e4herzubringen, meinte Urner. Nicht belehrend, sondern mit Angeboten zu weiteren Informationen und der Verbindung zum eigenen Leben.  <\/p>\n<p>Auch Sarah Connor richtete ihre Botschaft darauf aus: \u201eWas jeder tun kann, dem der Wal jetzt leidtut: Esst weniger oder am besten gar keinen Fisch, reduziert euren Konsum!\u201c, schrieb sie. \u201eUnterschreibt Petitionen, die gegen das Massenfischen mit Grundschleppnetzen sind!\u201c <\/p>\n<p>Copyright \u00a9 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#13; Wismar. 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