{"id":104720,"date":"2026-04-15T20:47:07","date_gmt":"2026-04-15T20:47:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/104720\/"},"modified":"2026-04-15T20:47:07","modified_gmt":"2026-04-15T20:47:07","slug":"neue-studien-zeigen-gefahren-fuer-herz-und-nieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/104720\/","title":{"rendered":"Neue Studien zeigen Gefahren f\u00fcr Herz und Nieren"},"content":{"rendered":"<p>Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass k\u00fcnstliche S\u00fc\u00dfstoffe und Fruchtzucker das Risiko f\u00fcr Schlaganf\u00e4lle, Herzversagen und Nierensch\u00e4den signifikant erh\u00f6hen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aktuelle Forschungsergebnisse aus 2025 und 2026 belegen, dass k\u00fcnstliche S\u00fc\u00dfstoffe wie Erythritol und Xylitol das Risiko f\u00fcr Schlaganf\u00e4lle und Herzversagen erh\u00f6hen k\u00f6nnen. Gleichzeitig r\u00fcckt auch der nat\u00fcrliche Fruchtzucker in den Fokus, da er die Nieren akut sch\u00e4digt.<\/p>\n<p>S\u00fc\u00dfstoffe als Gefahr f\u00fcr die Gef\u00e4\u00dfe<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>St\u00e4ndige M\u00fcdigkeit oder Gelenkschmerzen k\u00f6nnen Anzeichen daf\u00fcr sein, dass der K\u00f6rper negativ auf versteckte Inhaltsstoffe in der Nahrung reagiert. Ein kostenloser Selbsttest hilft Ihnen dabei, stille Entz\u00fcndungen zu erkennen und diese durch gezielte Ern\u00e4hrung sanft zu lindern. <a href=\"https:\/\/info.gesundheitswissen-aktuell.de\/entzuendungshemmende-ernaehrung\/?af=KOOP_G_TG_DNV_YES_ENTZUENDUNGSHEMMENDE-ERNAEHRUNG_X-RSS-Ad-Hoc-News-AD1of2-EAID-841297\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Kostenlosen Ratgeber mit den 12 st\u00e4rksten Entz\u00fcndungs-Killern sichern<\/a><\/p>\n<p>Im Zentrum der Kritik stehen vor allem Zuckeralkohole, die in vielen &#8222;zuckerfreien&#8220; oder &#8222;Keto&#8220;-Produkten stecken. Eine US-Studie vom M\u00e4rz 2026 zeigt: Erythritol beeintr\u00e4chtigt die Funktion der Blutgef\u00e4\u00dfe im Gehirn. Selbst bei normalem Konsum verringert der S\u00fc\u00dfstoff die F\u00e4higkeit der Gef\u00e4\u00dfe, sich zu entspannen, und erh\u00f6ht oxidativen Stress. Das k\u00f6nnte die nat\u00fcrliche F\u00e4higkeit des K\u00f6rpers, Blutgerinnsel abzubauen, st\u00f6ren.<\/p>\n<p>Bereits im Sommer 2024 hatte ein Team der Cleveland Clinic alarmierende Daten vorgelegt. Bei gesunden Probanden l\u00f6ste eine einzige Portion eines mit Erythritol ges\u00fc\u00dften Getr\u00e4nks einen akuten gerinnungsf\u00f6rdernden Effekt aus. Die Blutspiegel stiegen um das Tausendfache, die Blutpl\u00e4ttchen wurden hyperaktiv. Nach Glukose-Konsum blieb dieser Effekt aus.<\/p>\n<p>Auch Xylitol, h\u00e4ufig in Kaugummis und Backwaren, steht unter Verdacht. Eine europ\u00e4isch-amerikanische Studie im European Heart Journal (Juni 2024) mit \u00fcber 3.000 Patienten ergab: Personen mit den h\u00f6chsten Xylitol-Werten im Blut hatten ein etwa 50 Prozent h\u00f6heres Risiko f\u00fcr schwere Herz-Kreislauf-Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall innerhalb von drei Jahren. Der Mechanismus ist derselbe wie bei Erythritol: eine gesteigerte Blutgerinnungsneigung.<\/p>\n<p>Fruchtzucker sch\u00e4digt die Nieren akut<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Risiken k\u00fcnstlicher S\u00fc\u00dfstoffe neu bewertet werden, verdichten sich die Hinweise auf die akuten Gefahren von Fructose. Eine Studie vom September 2025 zeigte: Schon ein halber Liter eines handels\u00fcblichen, mit Maissirup (HFCS) ges\u00fc\u00dften Softdrinks erh\u00f6ht den Gef\u00e4\u00dfwiderstand in den Nieren innerhalb von 30 Minuten.<\/p>\n<p>Verantwortlich sind gleichzeitige Anstiege von Harns\u00e4ure und dem Stressmarker Copeptin im Blut. Diese akute Verengung der Nierengef\u00e4\u00dfe ist spezifisch auf die Fructose-Glucose-Mischung zur\u00fcckzuf\u00fchren \u2013 nicht auf andere Inhaltsstoffe wie Koffein. Wer regelm\u00e4\u00dfig solche Getr\u00e4nke konsumiert, setzt seine Nieren unter Dauerstress, was die Entwicklung einer chronischen Nierenerkrankung beg\u00fcnstigen kann.<\/p>\n<p>Eine \u00dcbersichtsarbeit Anfang 2026 unterstreicht: Hoher Fructose-Konsum sch\u00e4digt Herz und Gef\u00e4\u00dfe direkt \u00fcber Entz\u00fcndungs- und Stressreaktionen. Die weltweite Epidemie der Fettlebererkrankung (MASLD), ein bedeutender Risikofaktor f\u00fcr sp\u00e4tere Herzprobleme, steht in engem Zusammenhang mit dem hohen Fructose-Konsum.<\/p>\n<p>Harns\u00e4ure: Der sch\u00e4dliche Verbindungsstoff<\/p>\n<p>Ein Schl\u00fcsselmechanismus, der Fructose mit Nieren- und Herzsch\u00e4den verbindet, ist die Harns\u00e4ure. Fructose ist der einzige Zucker, der bei seiner Verstoffwechselung Harns\u00e4ure produziert. Die gro\u00dfe Kailuan-Studie (Dezember 2024) mit \u00fcber 27.000 Nierenkranken \u00fcber ein Jahrzehnt zeigte einen klaren Dosis-Wirkungs-Zusammenhang: Je h\u00f6her der Harns\u00e4urespiegel, desto h\u00f6her das kardiovaskul\u00e4re Sterberisiko.<\/p>\n<p>Teilnehmer mit den h\u00f6chsten Werten hatten ein um 38 Prozent erh\u00f6htes Herzinfarkt- und ein um 60 Prozent erh\u00f6htes Herzversagens-Risiko. Hohe Harns\u00e4ure hemmt die Produktion des gef\u00e4\u00dferweiternden Stickstoffmonoxids, was zu Bluthochdruck f\u00fchrt \u2013 ein Teufelskreis f\u00fcr Nieren und Herz.<\/p>\n<p>Gesundheitsbeh\u00f6rden \u00e4ndern ihre Empfehlungen<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Der Zusammenhang zwischen Ern\u00e4hrungsgewohnheiten und Bluthochdruck wird oft untersch\u00e4tzt, dabei gibt es wirksame nat\u00fcrliche Methoden zur Regulierung der Werte. Prof. Dr. med. Thomas Kurscheid verr\u00e4t in seinem Spezialreport 7 einfache Tipps, wie Sie Ihren Blutdruck auch ohne sofortige Medikamentengabe dauerhaft senken k\u00f6nnen. <a href=\"https:\/\/www.gesundheitswissen-aktuell.de\/lp\/bluthochdruck_fs\/?af=KOOP_G_BLU_DNV_YES_BLUTHOCHDRUCK-KOMPAKT_X-RSS-Ad-Hoc-News-AD2of2-EAID-841297\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">7 Tipps zur nat\u00fcrlichen Blutdrucksenkung kostenlos herunterladen<\/a><\/p>\n<p>Die Datenlage f\u00fchrt zu einem Kurswechsel bei internationalen Gesundheitsorganisationen. Eine gro\u00dfe Meta-Analyse vom Februar 2026, die 67 Datens\u00e4tze auswertete, kommt zu einem ern\u00fcchternden Ergebnis: Sowohl zucker- als auch s\u00fc\u00dfstoffges\u00fc\u00dfte Getr\u00e4nke erh\u00f6hen das Risiko f\u00fcr Schlaganfall und metabolisches Syndrom. Zuckerhaltige Getr\u00e4nke waren mit einem 17 Prozent h\u00f6heren Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden, die k\u00fcnstlich ges\u00fc\u00dfte Variante mit 14 Prozent.<\/p>\n<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) r\u00e4t bereits seit 2023 vom Gebrauch nicht-zuckerhaltiger S\u00fc\u00dfstoffe zur Gewichtskontrolle ab. Ein Ersatz von Zucker bringe keine langfristigen Vorteile bei der K\u00f6rperfettreduktion, k\u00f6nne aber unerw\u00fcnschte gesundheitliche Effekte haben.<\/p>\n<p>Die neue Empfehlung lautet daher: Die allgemeine S\u00fc\u00dfe der Ern\u00e4hrung reduzieren, nicht ersetzen. Wasser, unges\u00fc\u00dfter Tee und Kaffee sind die Getr\u00e4nke der Wahl. F\u00fcr Menschen mit hohem Thrombose- oder Herzerkrankungsrisiko wird besondere Vorsicht bei Zuckeralkoholen wie Erythritol und Xylitol empfohlen.<\/p>\n<p>Ausblick: Strengere Regulierung und neue Therapien<\/p>\n<p>Die Erkenntnisse f\u00fchren zu Forderungen nach strengerer Regulierung. Forscher der Cleveland Clinic pl\u00e4dieren daf\u00fcr, den &#8222;allgemein als sicher anerkannten&#8220; (GRAS) Status von Zuckeralkoholen neu zu bewerten \u2013 insbesondere, da ihr Einsatz in hochverarbeiteten &#8222;Healthy&#8220;-Produkten weiter w\u00e4chst.<\/p>\n<p>Die k\u00fcnftige Forschung wird sich auf Langzeit-Interventionsstudien konzentrieren, um Kausalit\u00e4ten besser zu belegen. Ein weiterer Fokus liegt auf m\u00f6glichen Therapieans\u00e4tzen: K\u00f6nnte eine Blockade der Fructose-Stoffwechselwege, etwa des harns\u00e4ureproduzierenden Enzyms Xanthinoxidase, Patienten mit kardio-renalem Metabolischen Syndrom helfen?<\/p>\n<p>Die aktuelle Einsch\u00e4tzung von Ern\u00e4hrungswissenschaftlern Anfang 2026 ist klar: S\u00fc\u00dfstoffe m\u00f6gen kurzfristig beim Zuckerentw\u00f6hn helfen, sind aber keine harmlose Langzeitl\u00f6sung. Die Priorit\u00e4t der \u00f6ffentlichen Gesundheitspolitik muss darauf liegen, den Anteil zugesetzter Zucker und S\u00fc\u00dfstoffe in der globalen Lebensmittelversorgung zu reduzieren \u2013 um die wachsende Last chronischer Nieren- und Herzerkrankungen einzud\u00e4mmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass k\u00fcnstliche S\u00fc\u00dfstoffe und Fruchtzucker das Risiko f\u00fcr Schlaganf\u00e4lle, Herzversagen und Nierensch\u00e4den signifikant erh\u00f6hen k\u00f6nnen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":104721,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[13153,140,46,42,10619,38104,124,123,4961,11922,44,1767,1003,32376,38103],"class_list":{"0":"post-104720","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-fruchtzucker","9":"tag-aktuelle","10":"tag-at","11":"tag-austria","12":"tag-forschungsergebnisse","13":"tag-gefahren","14":"tag-gesundheit","15":"tag-health","16":"tag-herz","17":"tag-nieren","18":"tag-oesterreich","19":"tag-risiko","20":"tag-studien","21":"tag-suessstoffe","22":"tag-zuckerersatzstoffe"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116410688802566919","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104720","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=104720"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104720\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/104721"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104720"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=104720"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=104720"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}