{"id":104726,"date":"2026-04-15T20:50:12","date_gmt":"2026-04-15T20:50:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/104726\/"},"modified":"2026-04-15T20:50:12","modified_gmt":"2026-04-15T20:50:12","slug":"fuhrpark-und-mobilitaetsbarometer-2026-warum-unternehmen-jetzt-auf-gebrauchtwagen-und-e-autos-setzen-leadersnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/104726\/","title":{"rendered":"Fuhrpark- und Mobilit\u00e4tsbarometer 2026 &#8211; Warum Unternehmen jetzt auf Gebrauchtwagen und E-Autos setzen \u00bb Leadersnet"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\t|\u00a0Tobias Seifried\u00a0\n\t\t<\/p>\n<p>\n\t\t|<br \/>\n\t\t\t\t\t15.04.2026\t\t\t<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Elektrifizierung der Flotten zur Erreichung der Klimaziele konsequent vorangetrieben wird, r\u00fccken aus \u00f6konomischen Erw\u00e4gungen vermehrt Gebrauchtfahrzeuge in den Fokus der Fuhrparkplanung.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse des aktuellen Fuhrpark- und Mobilit\u00e4tsbarometers 2026 des Arval Mobility Observatory attestieren den \u00f6sterreichischen Unternehmen eine fortw\u00e4hrende Zuversicht hinsichtlich ihrer Flottenentwicklung. Trotz verl\u00e4ngerter Nutzungsdauer der Fahrzeuge prognostizieren 92 Prozent der Betriebe f\u00fcr die kommenden drei Jahre ein stabiles oder expandierendes Flottenvolumen. Gregor Bilik, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Arval Austria, konstatiert, dass sich dieser Optimismus \u00fcber s\u00e4mtliche Unternehmensgr\u00f6\u00dfen hinweg erstrecke.<\/p>\n<p>Wirtschaftlicher Druck forciert Umstieg <\/p>\n<p>Steigende Treibstoffkosten und ein volatiles \u00f6konomisches Umfeld erh\u00f6hen die Notwendigkeit effizienter Mobilit\u00e4tsl\u00f6sungen. &#8222;Die aktuelle Preisralley an den Zapfs\u00e4ulen sorgt f\u00fcr Verunsicherung. Wir rechnen damit, dass Unternehmen noch schneller auf E-Mobilit\u00e4t, Gebrauchtfahrzeuge und alternative Mobilit\u00e4tsl\u00f6sungen umsteigen wollen&#8220;, erkl\u00e4rt Bilik.<\/p>\n<p>Etablierung des Gebrauchtwagenmarktes <\/p>\n<p>Ein signifikanter Strukturwandel zeigt sich in der Akzeptanz von Second-Hand-Fahrzeugen: 91 Prozent der befragten Unternehmen nutzen bereits Gebrauchtfahrzeuge oder ziehen deren Einsatz in Betracht. Damit entwickeln sich gebrauchte Modelle vom Nischenprodukt zum integralen Bestandteil moderner Fuhrparks, wobei \u00d6sterreich im europ\u00e4ischen Vergleich eine Vorreiterrolle einnimmt. Gregor Bilik f\u00fchrt aus, dass mittlerweile auch batterieelektrische Fahrzeuge der ersten Generation verst\u00e4rkt auf den Markt dr\u00e4ngten, was den Einstieg in die E-Mobilit\u00e4t sowohl f\u00fcr Unternehmen als auch f\u00fcr Privatpersonen erleichtere.<\/p>\n<p>Fortschreitende Elektrifizierung und infrastrukturelle H\u00fcrden <\/p>\n<p>Die Transformation hin zu emissionsfreien Antrieben setzt sich kontinuierlich fort. Rund 73 Prozent der Unternehmen mit Pkw-Flotten nutzen bereits elektrifizierte Antriebe oder planen deren Einf\u00fchrung binnen der n\u00e4chsten drei Jahre. Als prim\u00e4re Motivatoren gelten die Reduktion der Betriebskosten sowie \u00f6kologische Aspekte. Bilik betont, dass heimische Betriebe trotz des Wegfalls staatlicher F\u00f6rderungen konsequent in den Mobilit\u00e4tswandel investierten.<\/p>\n<p>Als ma\u00dfgeblicher Hemmschuh erweist sich jedoch die Ladeinfrastruktur. 42 Prozent der Befragten identifizieren den Mangel an \u00f6ffentlichen Ladepunkten als gr\u00f6\u00dftes Hindernis, w\u00e4hrend 39 Prozent Defizite bei privaten Ladem\u00f6glichkeiten monieren. Die Wirtschaft reagiert hierauf mit strategischen Eigeninvestitionen: \u00dcber die H\u00e4lfte der Unternehmen plant den Ausbau von Ladepunkten an den eigenen Standorten oder hat diesen bereits realisiert.<\/p>\n<p>Alternative Mobilit\u00e4t als Benefit im Recruiting <\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich gewinnen alternative Mobilit\u00e4tsmodelle an Relevanz und avancieren zum festen Bestandteil von CSR-Strategien sowie zum Wettbewerbsfaktor im Kampf um Fachkr\u00e4fte. Neben klassischen Dienstwagen unterst\u00fctzen 41 Prozent der Unternehmen ihre Mitarbeitenden durch Zusch\u00fcsse zum \u00f6ffentlichen Verkehr. Erg\u00e4nzend finden Modelle wie Carpooling (13 Prozent), Fahrrad-Leasing (12 Prozent) und Carsharing (11 Prozent) verst\u00e4rkt Eingang in die betriebliche Praxis.<\/p>\n<p>Trend zum Full-Service-Leasing <\/p>\n<p>Hinsichtlich der Finanzierung dominiert gegenw\u00e4rtig das Finanzierungsleasing mit 44 Prozent vor dem Direkterwerb (36 Prozent). Es zeichnet sich jedoch ein Trend zum Full-Service-Leasing ab, f\u00fcr das sich bereits 22 Prozent der Betriebe in den kommenden Jahren entscheiden wollen. Laut Bilik ben\u00f6tigen Unternehmen heute vor allem volle Kostenkontrolle. Full-Service-Leasing spiele hier seine St\u00e4rken durch kalkulierbare Raten und eine reduzierte Komplexit\u00e4t im Fuhrparkmanagement aus.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.arval.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.arval.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"|\u00a0Tobias Seifried\u00a0 | 15.04.2026 W\u00e4hrend die Elektrifizierung der Flotten zur Erreichung der Klimaziele konsequent vorangetrieben wird, r\u00fccken aus&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":104727,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[38105,46,42,95,90,89,18377,13869,91,94,44,93,92],"class_list":{"0":"post-104726","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-arval","9":"tag-at","10":"tag-austria","11":"tag-business","12":"tag-companies","13":"tag-companies-markets","14":"tag-flottenmanagement","15":"tag-fuhrpark","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-oesterreich","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116410700765606458","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104726","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=104726"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104726\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/104727"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104726"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=104726"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=104726"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}