{"id":105068,"date":"2026-04-16T01:16:25","date_gmt":"2026-04-16T01:16:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/105068\/"},"modified":"2026-04-16T01:16:25","modified_gmt":"2026-04-16T01:16:25","slug":"joghurt-tampons-bis-pille-10-mythen-zur-frauengesundheit-aufgeklaert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/105068\/","title":{"rendered":"Joghurt-Tampons bis Pille: 10 Mythen zur Frauengesundheit aufgekl\u00e4rt"},"content":{"rendered":"<p>In den Sozialen Medien finden Frauen viele Tipps rund um Regelschmerzen, <a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/themen\/wechseljahre\" class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Menopause\" data-rtr-id=\"cbb74ef07f48cf30d7a379fd3c5478b081df1b6a\" data-rtr-score=\"14.784295175023653\" data-rtr-etype=\"keyword\" data-rtr-index=\"13\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Menopause<\/a> oder Menstruationstassen. Doch was ist an diesen Mythen dran? Und wie findet man verl\u00e4ssliche Gesundheitsinformationen? Der Berufsverband der Frauen\u00e4rztinnen und Frauen\u00e4rzte e.V. (BVF) warnt vor hartn\u00e4ckigen Mythen und gef\u00e4hrlichem Halbwissen rund um das Thema Frauengesundheit.\u00a0<\/p>\n<p>Frauengesundheit: Beschwerden ernstnehmen, Vorsorgeangebote nutzen<\/p>\n<p class=\"ad-float-right\">\u201eWas mit einem vermeintlich einfachen Tipp beginnt, beruht oft nicht auf gesichertem medizinischem Wissen und f\u00fchrt zu Verunsicherung\u201c, warnt Dr. Frank Thieme, 2. Vorsitzender des BVF. Generell empfiehlt der Berufsverband, Beschwerden ernst zu nehmen, sich an die frauen\u00e4rztliche Praxis zur Abkl\u00e4rung zu wenden und regelm\u00e4\u00dfig Vorsorgetermine wahrzunehmen.\u00a0<\/p>\n<p>10 Mythen rund um Schwangerschaft, Hormone und Verh\u00fctung<\/p>\n<p>Mit einigen besonders h\u00e4ufigen Mythen r\u00e4umen die Experten des BVF auf. Sie stellen klar:<\/p>\n<p>1.: Starke Regelschmerzen sind nicht normal<\/p>\n<p>Regelschmerzen k\u00f6nnen vorkommen. Starke, wiederkehrende oder zunehmende Schmerzen sollten Frauen jedoch abkl\u00e4ren. Dahinter k\u00f6nnen auch behandlungsbed\u00fcrftige Ursachen wie etwa <a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/artikel\/endometriose-18879\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Endometriose<\/a> stecken.\u00a0<\/p>\n<p>2. Finger weg von Joghurt-Tampons bei Scheidenpilz!<\/p>\n<p>F\u00fcr die Wirksamkeit von Joghurt-Tampons bei <a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/artikel\/scheidenpilz-vaginalpilz-19096\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Scheidenpilz<\/a> gibt es keine belastbaren Nachweise. Bei anhaltenden, wiederkehrenden oder unklaren Beschwerden ist eine frauen\u00e4rztliche Diagnose sinnvoller als die Selbstbehandlung mit Hausmitteln.<\/p>\n<p>3. Menstruationstassen sind nicht immer grunds\u00e4tzlich besser und ges\u00fcnder als Tampons<\/p>\n<p>So pauschal l\u00e4sst sich das nicht sagen. Menstruationstassen sind f\u00fcr viele Frauen eine sichere und praktikable Option. Sie sind aber nicht grunds\u00e4tzlich ges\u00fcnder oder f\u00fcr jede Frau die bessere Wahl. Entscheidend sind die richtige Anwendung, gute Hygiene und vor allem, womit die einzelne Frau im Alltag gut zurechtkommt.<\/p>\n<p>4. Die Pille macht nicht dauerhaft unfruchtbar<\/p>\n<p>Das stimmt nicht. Die Sorge, die <a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/themen\/antibabypille\" class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Pille\" data-rtr-id=\"47c0d037b5f4fb670b99fafbd234404bbf481ca9\" data-rtr-score=\"27.07663197729423\" data-rtr-etype=\"keyword\" data-rtr-index=\"16\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Pille<\/a> schade der Fruchtbarkeit auf Dauer, ist medizinisch nicht belegt.\u00a0<\/p>\n<p>5. Die \u201ePille danach\u201c ist eine Notfallverh\u00fctung, kein Schwangerschaftsabbruch<\/p>\n<p>Die \u201ePille danach\u201c ist eine Notfallverh\u00fctung und kein Mittel zum Schwangerschaftsabbruch. Die Wirkstoffe <a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/service\/arzneimitteldatenbank\/arzneimittel\/Levonorgestrel\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Levonorgestrel <\/a>oder <a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/service\/arzneimitteldatenbank\/arzneimittel\/Ulipristalacetat\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Ulipristalacetat<\/a> wirken vor allem, indem sie den Eisprung verz\u00f6gern oder verhindern.<\/p>\n<p>6. Die HPV-Impfung ist f\u00fcr alle, M\u00e4dchen und Jungen, wichtig<\/p>\n<p>Die St\u00e4ndige Impfkommission empfiehlt die Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV) ausdr\u00fccklich f\u00fcr M\u00e4dchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren. Feigwarzen und HPV-bedingte <a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/artikel\/krebs-18970\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Krebs<\/a>arten k\u00f6nnen bei M\u00e4nnern und Frauen vorkommen.\u00a0<\/p>\n<p>7. Von bestimmten Impfungen in der Schwangerschaft wird abgeraten, andere Impfungen werden empfohlen<\/p>\n<p>Impfungen mit einem Lebendimpfstoff, z.B. <a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/artikel\/masern-32289\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Masern<\/a>&#8211;<a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/artikel\/mumps-19009\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mumps<\/a>&#8211;<a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/artikel\/roeteln-19091\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">R\u00f6teln <\/a>(MMR) oder Varizellen, sind in der Schwangerschaft nicht angeraten (kontraindiziert). Die STIKO empfiehlt aber ausdr\u00fccklich die Impfung gegen <a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/artikel\/keuchhusten-18959\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Pertussis <\/a>und saisonale <a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/artikel\/influenza-grippe-18917\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Influenza<\/a>.\u00a0<\/p>\n<p>8. Auch wenn ich stille, kann ich schwanger werden<\/p>\n<p>Stillen kann die Fruchtbarkeit zwar vor\u00fcbergehend hemmen, ist aber kein automatischer und jederzeit sicherer Empf\u00e4ngnisschutz. Frauen sollten sich in der frauen\u00e4rztlichen Praxis beraten lassen.<\/p>\n<p>9. Hormone in den Wechseljahren sind nicht pauschal zu gef\u00e4hrlich<\/p>\n<p>Die Aussage, eine Hormonersatztherapie in den Wechseljahren sei gef\u00e4hrlich, ist zu pauschal. Eine solche Therapie kann bei belastenden Wechseljahresbeschwerden eine sinnvolle und gut erforschte Behandlungsoption sein. Es ist jedoch eine gr\u00fcndliche und individuelle Nutzen-Risiko-Abw\u00e4gung notwendig.\u00a0<\/p>\n<p>10. Blutungen nach den Wechseljahren k\u00f6nnen harmlos aber auch Warnsignale sein<\/p>\n<p>Blutungen nach der Menopause sollten immer zeitnah abgekl\u00e4rt werden. Sie k\u00f6nnen harmlose Ursachen haben, sind aber auch ein m\u00f6gliches Warnsignal f\u00fcr ernsthafte Erkrankungen.<\/p>\n<p>Wie erkennt man gute Gesundheitsinformationen?<\/p>\n<p>Der BVF r\u00e4t dazu, Gesundheitsinformationen aus dem Internet grunds\u00e4tzlich kritisch zu pr\u00fcfen. Diese entscheidenden Fragen sollte man sich stellen:<\/p>\n<p>Wer steht hinter einer Aussage?Werden Quellen genannt?Wie ist die Studienlage?Wer hat eine Studie finanziert?Ist der Inhalt aktuell?Wird sauber zwischen gesichertem Wissen, pers\u00f6nlicher Erfahrung und Meinung unterschieden?Stecken wirtschaftliche Interessen hinter den Aussagen, zum Beispiel der Verkauf von Produkten, Tests oder Coachings?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In den Sozialen Medien finden Frauen viele Tipps rund um Regelschmerzen, Menopause oder Menstruationstassen. 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