{"id":105096,"date":"2026-04-16T01:39:11","date_gmt":"2026-04-16T01:39:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/105096\/"},"modified":"2026-04-16T01:39:11","modified_gmt":"2026-04-16T01:39:11","slug":"europa-schluss-schwaecher-luxuswerte-und-asml-unter-druck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/105096\/","title":{"rendered":"Europa Schluss: Schw\u00e4cher &#8211; Luxuswerte und ASML unter Druck"},"content":{"rendered":"<p>Die europ\u00e4ischen Aktienm\u00e4rkte haben am Mittwoch nach einigen entt\u00e4uschenden Quartalszahlen tiefer geschlossen.<\/p>\n<p>Papiere von Luxusg\u00fcterherstellern sowie die Aktien des Chipindustrie-Ausr\u00fcsters ASML NL0010273215 lie\u00dfen deutlich Federn.<\/p>\n<p>Die Marktteilnehmer bleiben angesichts der auf erh\u00f6htem Niveau stabilisierten \u00d6lpreise vorsichtig. Sie warten darauf, ob es in den kommenden Tagen zu einer weiteren Gespr\u00e4chsrunde zwischen den USA und dem Iran kommt. Hoffnungen darauf hatten j\u00fcngst die B\u00f6rsen nach den ergebnislos gebliebenen Gespr\u00e4chen vom vergangenen Wochenende angetrieben. Zur Beilegung der Iran-Krise ist unterdessen Pakistans Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, zu Gespr\u00e4chen in Teheran eingetroffen. Dieser gilt als einer der einflussreichsten Vermittler zwischen den USA und dem Iran.<\/p>\n<p>Der EuroStoxx 50 EU0009658145 verlor zum Handelsende 0,74 Prozent auf 5.940,34 Punkte. Au\u00dferhalb des Euroraums gab der schweizerische SMI CH0009980894 um 0,38 Prozent auf 13.219,58 Z\u00e4hler nach. Der britische FTSE 100 GB0001383545 beendete den Handel mit minus 0,47 Prozent auf 10.559,58 Punkte.<\/p>\n<p>Luxuswerte pr\u00e4sentierten sich einmal mehr schwach. Nach den entt\u00e4uschenden Umsatzzahlen des Luxusg\u00fcterkonzerns LVMH FR0000121014 zum Wochenstart erlitten mit Hermes FR0000052292 und Kering FR0000121485 zwei weitere Unternehmen R\u00fcckschl\u00e4ge. Die Hermes-Aktien brachen um 8,2 Prozent ein, w\u00e4hrend Kering um 9,3 Prozent fielen. Bei Hermes sprachen die Analysten von Barclays GB0031348658 von entt\u00e4uschenden Umsatzzahlen im ersten Quartal. Bei Kering verwiesen die Experten der Deutschen Bank auf die entt\u00e4uschende Entwicklung der Marke Gucci.<\/p>\n<p>Auch nicht viel besser lief es f\u00fcr die Papiere von ASML NL0010273215, die nach Gesch\u00e4ftszahlen zun\u00e4chst an ihr Rekordhoch herangelaufen waren, daran aber abprallten und letztlich 4,2 Prozent verloren. Der Chipindustre-Ausr\u00fcster profitierte weiter vom KI-Boom und war mit \u00fcberraschend viel Schwung ins neue Jahr gestartet. Der erh\u00f6hte Ausblick f\u00fcr 2026 spiegele die anhaltend hohe Nachfrage wider, hie\u00df es von Goldman Sachs. M\u00f6glicherweise h\u00e4tten sich w\u00e4hrend der Telefonkonferenz einige mehr Optimismus f\u00fcr 2027 erhofft, kommentierrten die Experten von Jefferies.<\/p>\n<p>Im Autosektor kamen Stellantis NL00150001Q9 besser voran mit einem Plus von 1,9 Prozent. Der Hersteller hatte im ersten Quartal dank eines Aufschwungs in seinen Kernm\u00e4rkten Nordamerika und Europa mehr Autos verkauft. Ein Jahr zuvor noch waren die Verk\u00e4ufe zu Jahresbeginn deutlich abgerutscht, vor allem im einst so lukrativen nordamerikanischen Markt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die europ\u00e4ischen Aktienm\u00e4rkte haben am Mittwoch nach einigen entt\u00e4uschenden Quartalszahlen tiefer geschlossen. 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