{"id":105181,"date":"2026-04-16T03:01:11","date_gmt":"2026-04-16T03:01:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/105181\/"},"modified":"2026-04-16T03:01:11","modified_gmt":"2026-04-16T03:01:11","slug":"zustaendigkeiten-sind-nun-klar-geregelt-neues-land","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/105181\/","title":{"rendered":"Zust\u00e4ndigkeiten sind nun klar geregelt \u2022 NEUES LAND"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t226<br \/>\n\t\t\tNach intensiven Verhandlungen konnte eine L\u00f6sung beim Thema Pr\u00e4datoren erzielt werden. Wolf, Fischotter, Kr\u00e4he und Co werden in das Jagdrecht \u00fcberf\u00fchrt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Agrarlandesr\u00e4tin Simone Schmiedtbauer enth\u00e4lt das k\u00fcrzlich pr\u00e4sentierte Reformpaket im Bereich des Pr\u00e4datoren-Managements einen klaren Systemwechsel: \u201eWir holen die Verantwortung dorthin, wo Probleme nicht ausgeblendet werden.\u201c<\/p>\n<p>Worum geht es nun genau? K\u00fcnftig werden Wolf, Luchs, Braunb\u00e4r, Fischotter, Wildkatze und Aaskr\u00e4he vom Naturschutzrecht in das Jagdrecht \u00fcberf\u00fchrt \u2013 die Agenden liegen somit bei der Abteilung 10, Land- und Forstwirtschaft. Damit werden Kompetenzen geb\u00fcndelt, Zust\u00e4ndigkeiten klar geregelt und ein effizientes Management aus einer Hand erm\u00f6glicht. \u201eUnser Ziel ist ein praxistauglicher Zugang, der die Lebensrealit\u00e4t der b\u00e4uerlichen Betriebe, der Almwirtschaft, der Fischerei und der J\u00e4gerschaft ernst nimmt. Die Interessen der Betroffenen stehen im Mittelpunkt\u201c, so Agrarlandesr\u00e4tin Simone Schmiedtbauer.<\/p>\n<p>Kr\u00e4hen-Problematik<\/p>\n<p>Ein erster Schritt betrifft Aaskr\u00e4hen. Aufgrund drohender Sch\u00e4den in der Landwirtschaft wird noch f\u00fcr diese Anbausaison eine Kr\u00e4henverordnung auf Basis der bisherigen Rechtslage erlassen. Vorgesehen ist eine Entnahme von 7.700 Tieren. Daf\u00fcr wird eine verk\u00fcrzte Begutachtungsfrist von zwei Wochen gestartet. In einem zweiten Schritt soll zeitnah eine neue Fischotterverordnung erlassen werden. Auch beim Wolf wird nachgesch\u00e4rft. Die bestehende Regelung habe sich in der Praxis als unzureichend erwiesen, da bislang keine Entnahmen erfolgt sind, erkl\u00e4rte Schmiedtbauer. Eine neue Wolfsverordnung wird daher unter der Zust\u00e4ndigkeit der Abteilung f\u00fcr Land- und Forstwirtschaft erarbeitet. \u201eZiel sind umsetzbare L\u00f6sungen, insbesondere vor dem Hintergrund wachsender Populationen und begrenzter M\u00f6glichkeiten beim Herdenschutz\u201c, betonte Schmiedtbauer.<\/p>\n<p>Neben dem Pr\u00e4datoren-Management bringt auch die Novelle des Jagdgesetzes weitere wichtige Neuerungen. So wird etwa der Einsatz von Nachtzieltechnik k\u00fcnftig auf Haarraubwild wie Fuchs, Dachs oder Waschb\u00e4r auf landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen erweitert. Rotwildfreie Zonen werden auf Damwild ausgeweitet, um Wildsch\u00e4den zu reduzieren. Insgesamt sollten Meldefristen vereinheitlicht und praxistauglichere Kriterien f\u00fcr die Erf\u00fcllung von Abschusspl\u00e4nen herangezogen werden.<\/p>\n<p>Der Biber bleibt weiterhin im Naturschutzrecht und somit in der Verantwortung von Landesrat Hannes Amesbauer verankert, erh\u00e4lt jedoch erstmals eine eigene, klar strukturierte Verordnung. Reichen Schutzma\u00dfnahmen gegen den Biber nicht mehr aus, ist auch eine Entnahme von 84 Tieren pro Jahr m\u00f6glich.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"226 Nach intensiven Verhandlungen konnte eine L\u00f6sung beim Thema Pr\u00e4datoren erzielt werden. 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