{"id":106446,"date":"2026-04-16T17:03:11","date_gmt":"2026-04-16T17:03:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/106446\/"},"modified":"2026-04-16T17:03:11","modified_gmt":"2026-04-16T17:03:11","slug":"chlor-alkali-elektrolyse-europas-groesste-ungenutzte-wasserstoffquelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/106446\/","title":{"rendered":"Chlor-Alkali-Elektrolyse: Europas gr\u00f6\u00dfte ungenutzte Wasserstoffquelle"},"content":{"rendered":"<p>Europas Chlorfabriken erzeugen rund f\u00fcnfmal mehr Wasserstoff als alle Wasserelektrolyseure zusammen. Trotzdem wird nur ein Bruchteil davon vermarktet. Das \u00e4ndert sich nun langsam.<\/p>\n<p>        <img width=\"1200\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/BM_Vynova__Belgien_-_Zellensaal-_2_-e1776356735991-1200x600.jpg\" class=\"single__post-image wp-post-image\" alt=\"Zellensaal einer Chlor-Alkali-Elektrolyse\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"high\"  \/><\/p>\n<p>Blick in den Zellensaal einer Chlor-Alkali-Elektrolyse bei Vynova in Tessenderlo (Belgien): Hunderte Membranzellen produzieren hier rund um die Uhr Chlor, Natronlauge \u2013 und Wasserstoff. <\/p>\n<p class=\"wp-caption-source\">Foto: thyssenkrupp nucera<\/p>\n<p>Bei dem Wort \u201eElektrolyse\u201c denken die meisten wohl an die <a href=\"https:\/\/www.ingenieur.de\/technik\/fachbereiche\/energie\/gruener-wasserstoff-aus-elektrolyse-das-sind-die-wichtigsten-technologien\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wasserelektrolyse<\/a>, also die elektrochemische Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Weniger bekannt ist deren gro\u00dfe Schwester: die Chlor-Alkali-Elektrolyse (CAE). Noch weniger bekannt ist, welchen Beitrag sie zum Wasserstoffhochlauf leisten k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>Der Chemiekonzern Nobian hat das k\u00fcrzlich gezeigt: Anfang April zertifizierte das niederl\u00e4ndische Unternehmen seinen zweiten Standort nach den RFNBO-(Renewable Fuels of Non-Biological Origin) Kriterien der EU; eine Chlorfabrik in Frankfurt am Main. Damit gelten nun bis zu 6.000 t Wasserstoff, die dort j\u00e4hrlich produziert werden, offiziell als erneuerbar. Zusammen mit dem bereits 2025 zertifizierten Standort Rotterdam (14.000 t\/Jahr) sieht sich das Unternehmen damit als \u201egr\u00f6\u00dften Hersteller zertifizierten gr\u00fcnen Wasserstoffs in Europa\u201c, so Nobian-Manager Julien Courtois. Dabei betreibt der Konzern keine Wasserstoffanlagen, sondern Chlorfabriken. Wasserstoff ist hier ein reines Nebenprodukt.<\/p>\n<p>Die CAE ist industriell deutlich etablierter als die Wasserelektrolyse und l\u00e4uft seit 130 Jahren weitgehend unver\u00e4ndert. Trotzdem nimmt kaum jemand sie als Wasserstoffproduzentin wahr. Handelt es sich wom\u00f6glich um die schlafende Riesin der europ\u00e4ischen Wasserstoffwirtschaft?<\/p>\n<p>Was ist die Chlor-Alkali-Elektrolyse?<\/p>\n<p>Die Chlor-Alkali-Elektrolyse ist einer der \u00e4ltesten und wichtigsten Prozesse der Chemieindustrie. Das Grundprinzip ist rasch erkl\u00e4rt: Man leitet Gleichstrom durch eine Salzwasserl\u00f6sung, und heraus kommen drei Produkte: <\/p>\n<p>Chlor<br \/>\nNatronlauge<br \/>\nWasserstoff<\/p>\n<p>Europa produzierte 2024 rund 8 Mio. t Chlor auf diese Weise. Deutschland ist mit Abstand der gr\u00f6\u00dfte Einzelerzeuger; allein der Dow-Standort Stade lieferte mit 1,63 Mio. t im Jahr rund 14 % der europ\u00e4ischen Gesamtproduktion.<\/p>\n<p>Rund 224.000 t Wasserstoff pro Jahr<\/p>\n<p>Pro Tonne erzeugtem Chlor fallen dabei etwa 28 kg Wasserstoff an \u2013 und das in einer relativ hohen Reinheit von \u00fcber 99,5 %. In Europa sind das j\u00e4hrlich rund 2,5 Mrd. m\u00b3 CAE-Wasserstoff, umgerechnet etwa 224.000 t. Das entspricht rund 3 % der gesamten europ\u00e4ischen Wasserstoffproduktion, die sonst \u00fcberwiegend aus der Dampfreformierung von Erdgas stammt. Zum Vergleich: Wasserelektrolyseure erzeugten im Jahr 2024 laut dem European Hydrogen Observatory gerade einmal 43.000 t. <\/p>\n<p>Die CAE produzierte also mehr als das F\u00fcnffache. Doch es gibt ein tragisches Detail: Laut dem letzten <a href=\"https:\/\/www.chlorineindustryreview.com\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Chlor-Alkali-Industry-Review-2024_2025.pdf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Euro Chlor Industry Review 2024\/2025<\/a> blieben 13,2 % dieses Wasserstoffs ungenutzt, also rund 30.000 t. Das entspricht der Jahresproduktion eines Elektrolyseurs im dreistelligen MW-Bereich und liegt nicht weit unter dem Gesamtoutput aller europ\u00e4ischen Wasserelektrolyseure.<\/p>\n<p>Was unterscheidet die CAE von der Wasserelektrolyse?<\/p>\n<p>CAE vs. Wasserelektrolyse \u2013 die wesentlichen Unterschiede<\/p>\n<p>Zielprodukt: Bei der Wasserelektrolyse ist Wasserstoff das Hauptprodukt. Bei der CAE sind es Chlor und Natronlauge \u2013 Wasserstoff f\u00e4llt als Nebenprodukt ab.<br \/>\nRohstoff: Wasserelektrolyseure spalten Wasser. CAE-Anlagen spalten Salzl\u00f6sung (Sole).<br \/>\nBetriebsprofil: Wasserelektrolyseure sind auf flexible Lastfahrt ausgelegt und k\u00f6nnen mit schwankendem Wind- und Solarstrom mitatmen. CAE-Anlagen laufen im Dauerbetrieb, weil Chlor kaum lagerf\u00e4hig ist.<br \/>\nWas die Produktion steuert: Bei der Wasserelektrolyse bestimmen Stromangebot und Wasserstoffnachfrage die Auslastung. Bei der CAE bestimmt die Chlornachfrage \u2013 der Wasserstoff kommt, ob man ihn braucht oder nicht.<br \/>\nSkalierung: Wasserelektrolyseure sind modular aufgebaut und lassen sich schrittweise erweitern. CAE-Anlagen sind ma\u00dfgeschneiderte Gro\u00dfprojekte.<br \/>\nGemeinsamkeit: Beide Verfahren nutzen elektrochemische Zellen und teilen Kernkomponenten wie Membranen und Elektrodenbeschichtungen. Anlagenbauer wie Thyssenkrupp Nucera sind in beiden Welten aktiv.<\/p>\n<p>Technisch geh\u00f6ren CAE und die Spielarten der Wasserelektrolyse \u2013 ob alkalisch (AWE), mit Protonenaustauschmembran (PEM), mit Anionenaustauschmembran (AEM) oder als Hochtemperatur-Festoxid-Elektrolyse (SOEC) \u2013 in dieselbe Familie. Der zentrale Unterschied: eine CAE-Anlage l\u00e4uft quasi rund um die Uhr, w\u00e4hrend Wasserelektrolyseure flexible Lastprofile aufweisen, sofern sie mit erneuerbarem Strom betrieben werden. Ist g\u00fcnstiger gr\u00fcner Strom verf\u00fcgbar, wird Wasserstoff erzeugt \u2013 so die Idee.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" width=\"2560\" height=\"1707\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Baeumer_print__2_-scaled.jpg\" alt=\"Ulf-Steffen B\u00e4umer, thyssenkrupp nucera\" class=\"wp-image-54782\"\/>Ulf-Steffen B\u00e4umer, Head of Service and Digitalisation bei thyssenkrupp nucera. Foto: thyssenkrupp nucera<\/p>\n<p>Das starre Betriebsprofil der CAE galt hingegen lange als unvereinbar mit einer erneuerbaren Stromversorgung. Doch das wandelt sich langsam. \u201eModerne Chlor-Alkali-Anlagen k\u00f6nnen \u00fcberraschend flexibel auf Stromschwankungen reagieren \u2013 nat\u00fcrlich in definierten Grenzen\u201c, erkl\u00e4rt Ulf-Steffen B\u00e4umer, Head of Service and Digitalisation beim deutschen CAE-Marktf\u00fchrer Thyssenkrupp Nucera. Membranzellen lie\u00dfen sich typischerweise zwischen 70 und 100 % ihrer Nennleistung betreiben, neuere Anlagen schafften auch 50 % Mindestlast. Wie weit die Branche diesen Spielraum bereits nutzt, zeigt die Euro-Chlor-Statistik: Europ\u00e4ische CAE-Betreiber stellten 2024 bereits 21,2 % ihrer Stromkapazit\u00e4t f\u00fcr die Netzstabilisierung bereit. 2023 waren es erst 17,5 %.<\/p>\n<p>Dass CAE und Wasserelektrolyse trotz der Unterschiede eng verwandt sind, zeigt sich bei der Dortmunder Thyssenkrupp-Tochter Nucera: Der Konzern baut sowohl Chlor-Alkali-Anlagen als auch alkalische Wasserelektrolyseure. \u201eWir profitieren in beiden Bereichen von \u00fcber 60 Jahren Elektrolyse-Erfahrung \u2013 etwa bei Zell-Design und Werkstoffen\u201c, betont B\u00e4umer. Zentrale Komponenten wie Membranen, Elektrodenbeschichtungen und der sogenannte Zero-Gap-Zellaufbau, bei dem Elektroden und Trennmembran praktisch ohne Spalt aneinanderliegen, k\u00e4men in beiden Verfahren zum Einsatz. Auch die Lieferketten \u00fcberschneiden sich. <\/p>\n<p>Die technische Basis zum Vertrieb des anfallenden Wasserstoffs w\u00e4re also da. Das Kernproblem ist regulatorisch: Unter welchen Bedingungen gilt CAE-Wasserstoff als \u201egr\u00fcn\u201c und kann entsprechend vermarktet und angerechnet werden?<\/p>\n<p>RFNBO-Zertifizierung: Neues Gesch\u00e4ftsmodell f\u00fcr alte Anlagen<\/p>\n<p>Die EU hat mit dem delegierten Rechtsakt zur Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II\/III) definiert, unter welchen Bedingungen Wasserstoff als gr\u00fcner Wasserstoff im regulatorischen Sinn gilt. Gefordert werden:<\/p>\n<p>Strom aus zus\u00e4tzlich neu gebauten Erneuerbaren-Anlagen (Additionalit\u00e4t)<br \/>\nzeitliche und geografische Korrelation zwischen Strombezug und Wasserstoffproduktion<br \/>\nmindestens 70 % Treibhausgas-Einsparung gegen\u00fcber fossilem Wasserstoff<\/p>\n<p>Bis Ende 2029 reicht f\u00fcr die zeitliche Korrelation ein monatlicher Abgleich, ab 2030 wird st\u00fcndliche Bilanzierung Pflicht. F\u00fcr eine CAE-Anlage im Dauerbetrieb ist das ein Balanceakt. Aber m\u00f6glich wird er mit langfristigen Stromliefervertr\u00e4gen (PPAs) aus erneuerbaren Quellen. <\/p>\n<p>Nobian nutzt diesen Weg: Die Anlage l\u00e4uft wie immer, aber der Strom kommt nachweislich aus Wind- und Solaranlagen. Erg\u00e4nzt wird der Regulierungsrahmen durch den im August 2025 in Kraft getretenen Low-Carbon Fuels Delegated Act, der auch f\u00fcr CO\u2082-armen Wasserstoff jenseits der RFNBO-Definition einen Zertifizierungsweg schafft.<\/p>\n<p>Warum sich der Vertrieb von \u201eAbfallwasserstoff lohnt<\/p>\n<p>Der Vorteil: Eine bestehende Chlorfabrik braucht keine neuen Investitionen \u2013 sie existiert bereits. Will ein Betreiber den anfallenden Wasserstoff RFNBO-konform vermarkten, muss er \u201enur\u201c den Strombezug umstellen und dokumentieren. Das ist deutlich g\u00fcnstiger als ein neuer dedizierter Elektrolyseur, dessen Bau schnell dreistellige Millionenbetr\u00e4ge verschlingt. <\/p>\n<p>Und f\u00fcr die unter Druck stehende Branche ist jede zus\u00e4tzliche Einnahmequelle willkommen. \u201eInsbesondere Betreiber von Bestandsanlagen in Europa pr\u00fcfen derzeit, ob sich ihr \u201aAbfallwasserstoff\u2018 dank RFNBO in ein zus\u00e4tzliches hochwertiges Verkaufsprodukt verwandeln l\u00e4sst\u201c, best\u00e4tigt B\u00e4umer.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" width=\"2000\" height=\"1334\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20230206-covestro-starts-chlorine-plant-in-tarragona-pic-2.jpg\" alt=\"Chlor-Alkali-Anlage von Covestro in Tarragona\" class=\"wp-image-54783\"\/>Covestros Chlor-Alkali-Anlage im spanischen Tarragona: Die 2023 in Betrieb genommene Fabrik nutzt als weltweit erste die energieeffiziente Sauerstoffverzehrkathoden-Technologie (SVK) \u2013 produziert dabei aber keinen Wasserstoff mehr. Foto: Covestro<br \/>\nDrei Wermutstropfen f\u00fcr die CAE<\/p>\n<p>Ist die CAE also der untersch\u00e4tzte Wasserstoff-Lieferant der Energiewende? Die Antwort ist ein klares \u201eJein\u201c. Dass sich der \u201eAbfallwasserstoff\u201c gewinnbringend vermarkten lie\u00dfe, ist naheliegend. Doch leider gibt es drei Wermutstropfen.<\/p>\n<p>Erstens ist CAE-Wasserstoff in seiner Menge durch die Chlor-Nachfrage gedeckelt. W\u00e4chst die Wasserstoffwirtschaft stark, kann die CAE nicht mithalten \u2013 sie l\u00e4uft immer nur so schnell, wie Chlor gebraucht wird. Und die Chlor-Branche boomte zuletzt nicht unbedingt: Die Kapazit\u00e4tsauslastung lag 2024 bei 68,7 %, nach einem Allzeittief von 61,6 % im Vorjahr.<br \/>\nZweitens liegt der Engpass nicht bei der Produktion, sondern bei der Vermarktung. Von den 2,5 Mrd. m\u00b3 CAE-Wasserstoff, die 2024 in Europa anfielen, gingen<\/p>\n<p>30,6 %in die Dampferzeugung<br \/>\n24,6 % in die Chemiesynthese (Ammoniak, Anilin, Wasserstoffperoxid)<br \/>\n11,7 % in die Salzs\u00e4ureproduktion.<br \/>\nIn Mobilit\u00e4t, Energie- oder Raffinerieanwendungen flossen zusammen gerade einmal 1,5 %. <\/p>\n<p>Das bedeutet: Der RFNBO-Markt, den die EU politisch setzen will, existiert als Abnehmermarkt bislang kaum. Das zeigt sich auch bei Nobian: Den in Frankfurt zertifizierten Wasserstoff will das Unternehmen nach eigener Aussage \u201emit regionalen Partnern auf den Markt bringen\u201c. Feste Abnehmer sind nicht benannt. Mit anderen Worten: Ein RFNBO-Zertifikat ist ein Enabler, keine Garantie f\u00fcr Absatz.<\/p>\n<p>Drittens: Eine energetisch effizientere Variante der CAE, die Sauerstoffverzehrkathode (SVK), kommt ohne Wasserstoff als Nebenprodukt aus und senkt den Energiebedarf um bis zu 30 %. Sie spielt in Europa bisher aber nur eine Nischenrolle, laut Euro Chlor sind es weniger als 0,8 % der installierten Kapazit\u00e4t. Als langfristige Option w\u00fcrde sie die Wasserstoffproduktion der CAE eher verringern.<\/p>\n<p>Die schlafende Riesin erwacht also langsam. Aber noch ist sie arbeitslos. Die entscheidende Frage ist nicht, ob CAE-Wasserstoff zertifiziert werden kann, sondern, wem er verkauft wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Europas Chlorfabriken erzeugen rund f\u00fcnfmal mehr Wasserstoff als alle Wasserelektrolyseure zusammen. Trotzdem wird nur ein Bruchteil davon vermarktet.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":101859,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[38559,76,75,74,5977],"class_list":{"0":"post-106446","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-europa","8":"tag-elektrolyse","9":"tag-eu","10":"tag-europa","11":"tag-europe","12":"tag-wasserstoff"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116415470231670699","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106446","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=106446"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106446\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/101859"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=106446"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=106446"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=106446"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}