{"id":107538,"date":"2026-04-17T07:21:16","date_gmt":"2026-04-17T07:21:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/107538\/"},"modified":"2026-04-17T07:21:16","modified_gmt":"2026-04-17T07:21:16","slug":"der-letzte-rettungsversuch-fuer-timmy-wird-vorbereitet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/107538\/","title":{"rendered":"Der letzte Rettungsversuch f\u00fcr \u201eTimmy\u201c wird vorbereitet"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspBPlq tspBPlr\">Vor dem geplanten Rettungsversuch f\u00fcr den seit mehr als zwei Wochen vor der Ostseeinsel Poel festsitzenden Buckelwal hat sich Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) optimistisch gezeigt. \u201eWir sind zu der \u00dcberzeugung gekommen, dass es diese Chance gibt, dass dieses Projekt erfolgreich sein wird\u201c, sagte Backhaus am Freitag vor Ort. \u201eDer Wal ist doch in einem besseren Zustand, als andere es vermutet haben\u201c, <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/liveticker-zum-ostsee-wal-vorbereitungen-fuer-neuen-rettungsversuch-gestartet,liveticker-428.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">zitiert der NDR den Politiker<\/a>.<\/p>\n<p class=\"tspBPlq\">Der Minister betonte aber, dass diejenigen \u201ein der Verantwortung sind\u201c, die den Antrag f\u00fcr den Rettungsversuch gestellt hatten. \u201eWir werden diese ganzen Ma\u00dfnahmen sehr genau begleiten, kontrollieren, \u00fcberwachen\u201c, sagte er. Es gelte weiterhin, dass der Wal \u201eein schwer kranker Patient\u201c sei.<\/p>\n<p class=\"tspBPlq\">Eine vom dem Mediamarkt-Mitgr\u00fcnder Walter Gunz sowie der Unternehmerin Karin Walter-Mommert finanzierte Rettungsinitiative will das in flachem Wasser liegende Tier mit einem System aus Luftkissen und Schwimmpontons anheben und bis in die Nordsee oder Atlantik schleppen.<\/p>\n<p class=\"tspBPlq\">Urspr\u00fcnglich sollte die Rettung bereits am Donnerstag beginnen, sie wurde aber verschoben. Die Beh\u00f6rden in Mecklenburg-Vorpommern dulden den Rettungsversuch, die Verantwortung daf\u00fcr liegt aber nach ihren Angaben ausschlie\u00dflich bei der privaten Initiative.<\/p>\n<p> Livestream von News5 <\/p>\n<p class=\"tspAHgq\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspAHgw\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspBPlq\">Der Wal irrt bereits seit Anfang M\u00e4rz vor der deutschen Ostseek\u00fcste umher. Er strandete mehrfach vor Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommmern, zuletzt setzte er sich bei der Insel Poel auf Grund.<\/p>\n<p> Tier liegt wahrscheinlich im Sterben <\/p>\n<p class=\"tspBPlq\">Nach Einsch\u00e4tzung des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommerns und weiterer Fachleute ist das im Internet \u201eTimmy\u201c und \u201eHope\u201c getaufte Tier in sehr schlechtem Zustand, h\u00f6chstwahrscheinlich krank und liegt vermutlich im Sterben. Mehrfachstrandungen gelten als Zeichen f\u00fcr massive Probleme.<\/p>\n<p class=\"tspBPlq\">Offiziell waren alle Rettungs- und Hilfsversuche f\u00fcr den nahezu bewegungslos daliegenden Wal vor etwas mehr als zwei Wochen als sinnlos und potenziell tierqu\u00e4lend beendet worden. Ein wissenschaftliches Gutachten best\u00e4tigte dies vor einer Woche.<\/p>\n<p class=\"tspBPlq\">Als wom\u00f6glich letzte Chance f\u00fcr den Wal billigte Backhaus am Mittwoch allerdings das von der Initiative vorgelegte Rettungskonzept. Diese selbst betonte, der Ausgang ihres Rettungsversuchs sei \u201enicht vorhersehbar\u201c. Backhaus betonte am Freitag, es sei \u201enach intensiver Pr\u00fcfung dieses Antrags entschieden\u201c worden, \u201edass wir das dulden\u201c. Das Vorhaben sei \u201eim Sinn des Tierwohls und am Ende nat\u00fcrlich auch im Sinn dieses Wals\u201c. <\/p>\n<p> Nabu, Greenpeace und Biologen zeigen sich kritisch <\/p>\n<p class=\"tspBPlq\">Der Leiter der Abteilung Meeresschutz beim Naturschutzbund Deutschland (Nabu), Kim Detloff, ist von der Rettungsaktion rund um den gestrandeten Wal vor der Insel Poel \u00fcberrascht. \u201eDieser massive \u00f6ffentliche Druck hat dazu gef\u00fchrt, eine Entscheidung zu treffen, die man vor einer Woche h\u00e4tte treffen m\u00fcssen\u201c, sagte Detloff der Deutschen Presse-Agentur. Dass die Rettung gelingt, glaubt der Experte nicht.<\/p>\n<p class=\"tspBPlq\">\u201eIch bin skeptisch gegen\u00fcber diesem Versuch der Befreiung des Wals\u201c, sagte Meeresbiologe und Walforscher Fabian Ritter vom Verein M.E.E.R. dem Tagesspiegel. Zwar sei der Rettungsplan nach bestem Wissen erarbeitet worden. Doch \u201eselbst die jetzt an der Rettungsaktion Beteiligten geben keinerlei Garantie, dass es klappt. Es gibt zu viele Unw\u00e4gsamkeiten\u201c.<\/p>\n<p class=\"tspBPlq\">Von einer Rettung werde man erst sprechen k\u00f6nnen, \u201ewenn der Wal es unbeschadet schafft, wieder frei zu schwimmen und Nahrung aufzunehmen, und zwar \u00fcber mehrere Wochen\u201c. Davon sei man aber weit entfernt. \u201eIch f\u00fcrchte, hier wird gerade Aktionismus betrieben, der auch eine Gefahr f\u00fcr den Wal sein kann\u201c. Die Risiken seien zu hoch, dass das Leiden des Wals vergr\u00f6\u00dfert werde. Ritter finde es zudem \u201emerkw\u00fcrdig, dass zu diesem Zeitpunkt keine der bisherigen beteiligten Experten einbezogen wurden\u201c.<\/p>\n<p class=\"tspBPlq\">Der Meeresbiologe Boris Culik verwies auf die Netzreste im Maul des Tieres. Man m\u00fcsse den Wal nun dazu bringen, sein Maul zu \u00f6ffnen. \u201eWenn man ihn nicht davon befreit, wie soll er sich dann ern\u00e4hren und wieder zu Kr\u00e4ften kommen? Dann ist es letztlich der Abtransport eines sterbenden Tieres in andere Gew\u00e4sser.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspBPlq\">Und weiter: \u201eF\u00fcr die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern ist das ja ein Gl\u00fccksfall, dass jetzt ein privater Investor kommt und denen den Wal wegtransportiert\u201c. Die Landesregierung sei f\u00fcr alles innerhalb der 12-Meilen-Zone zust\u00e4ndig. \u201eWenn der jetzt da gestorben w\u00e4re, h\u00e4tten Sie ihn entsorgen m\u00fcssen. Das w\u00e4re dann zulasten der Landeskasse gegangen.\u201c Herr Backhaus entledige sich damit zudem des Problems, dass er pers\u00f6nlich verantwortlich gemacht werde, wenn der Wal in Mecklenburg-Vorpommern stirbt.<\/p>\n<p class=\"tspBPlq\">Die Umweltschutzorganisation Greenpeace beteiligt sich nicht an dem neuen Versuch. \u201eWir unterst\u00fctzen die Rettungsaktion nicht, denn nach allen uns vorliegenden Informationen ist dieser Wal krank und stark geschw\u00e4cht\u201c, teilte eine Sprecherin mit.<\/p>\n<p class=\"tspBPlq\">Greenpeace habe sich in den vergangenen Tagen an den Rettungsversuchen beteiligt. \u201eJetzt konzentrieren wir unsere Arbeit darauf, den Schutz der Meere auch als Lebensraum der Wale voranzubringen.\u201c<\/p>\n<p>Lesen Sie au\u00dferdem<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/jd-vance-feiert-stopp-der-ukraine-hilfe-eines-der-dinge-auf-die-ich-am-meisten-stolz-bin-15476496.html?icid=topic-list_15467589___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" 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Auch das gesamte Konzept liege dem Museum nicht vor. (AFP\/dpa\/Tsp)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor dem geplanten Rettungsversuch f\u00fcr den seit mehr als zwei Wochen vor der Ostseeinsel Poel festsitzenden Buckelwal hat&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":107539,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[382,40,41,39,3511,4892,9202,1332,11793,38],"class_list":{"0":"post-107538","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-mecklenburg-vorpommern","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-schleswig-holstein","13":"tag-spd","14":"tag-tier","15":"tag-tiere","16":"tag-tierschutz","17":"tag-top-meldungen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116418844146174493","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107538","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=107538"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107538\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/107539"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=107538"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=107538"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=107538"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}