{"id":108283,"date":"2026-04-17T14:25:06","date_gmt":"2026-04-17T14:25:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/108283\/"},"modified":"2026-04-17T14:25:06","modified_gmt":"2026-04-17T14:25:06","slug":"neues-zuhause-fuer-tiroler-kulturschaetze-weiler-fresken-gehen-nach-erl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/108283\/","title":{"rendered":"Neues Zuhause f\u00fcr Tiroler Kultursch\u00e4tze: Weiler-Fresken gehen nach Erl"},"content":{"rendered":"<p>Zwei Fresken des bekannten Tiroler Malers Max Weiler \u00fcbersiedeln aus einem Innsbrucker Depot nach Erl. Dort werden die Kunstwerke im Festspielhaus der Tiroler Festspiele Erl und der dazugeh\u00f6rigen K\u00fcnstlerresidenz eine neue Heimat finden. Die Gesamtkosten f\u00fcr das Projekt betragen rund 160.000 Euro, ab Herbst sollen die Werke schlie\u00dflich der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich sein, hie\u00df es am Freitag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck. Der Weg bis dahin ist aber beschwerlich.<\/p>\n<p>Das Ausma\u00df der Werke ist n\u00e4mlich durchaus beachtlich, wie die Projektverantwortlichen verlautbarten: Mit je 28 Metern L\u00e4nge und drei Metern H\u00f6he sind sie mehr als nur raumf\u00fcllend. Zudem wiegen sie insgesamt etwa 30 Tonnen. In Erl muss zum \u201eEinbau\u201c im Festspielhaus zudem eine Glasfassade zur H\u00e4lfte abmontiert werden. Der Transport auf den Tiroler Stra\u00dfen via Lkw ist au\u00dferdem aufwendig, vor Ort in Erl kommen noch logistische und statische Arbeiten mit hinzu.<\/p>\n<p>Ein Kraftakt also, dessen Kosten sich derzeit nur sch\u00e4tzen lassen, wie B\u00fcrgermeister Johannes Anzengruber (JA \u2013 Jetzt Innsbruck) auf Nachfrage sagte. Die das Gesamtprojekt betreffenden, gesch\u00e4tzten Kosten setzten sich aus Abbau, Transport und Restaurierung zusammen. Den L\u00f6wenanteil davon macht \u00fcbrigens die Restaurierung aus, die wohl rund 120.000 Euro kosten werde, sagte Anzengruber. Diese werde gr\u00f6\u00dftenteils Festspielpr\u00e4sident Hans Peter Haselsteiner, das Land Tirol und zu einem kleinen Teil die Stadt Innsbruck \u00fcbernehmen. Die Stadt Innsbruck \u00fcberl\u00e4sst die Fresken den Festspielen Erl im Rahmen einer Leihgabe auf 50 Jahre. Der dazugeh\u00f6rige Vertrag wurde am Freitag unterzeichnet.<\/p>\n<p>                Kein Platz in Innsbruck gefunden                                    <\/p>\n<p>Die Leihgabe sei jedenfalls gut investiertes Geld, wie der Innsbrucker B\u00fcrgermeister bei dem Pressegespr\u00e4ch befand: \u201eDie beiden Weiler-Fresken geh\u00f6ren zu den gr\u00f6\u00dften Sch\u00e4tzen der Stadt.\u201c Diese lagen \u00fcbrigens seit dem Abriss der Innsbrucker Stadts\u00e4le 2015 \u201ezerlegt\u201c in einem Depot des Stadtmuseums\/Stadtarchivs am Stadtrand der Landeshauptstadt. Ein anderer, w\u00fcrdigerer Platz daf\u00fcr habe sich trotz intensiver Bem\u00fchungen in Innsbruck nicht finden lassen, sagte Anzengruber: \u201eDen idealen Standort gab es leider nicht.\u201c Einen solchen habe man nunmehr aber endlich in Erl und den Festspielen gefunden: \u201eEin Ort, an dem Kultur stattfindet, ist ein guter Standort daf\u00fcr.\u201c<\/p>\n<p>Diesem Befund schloss sich naturgem\u00e4\u00df auch Festspielpr\u00e4sident Haselsteiner an. \u201eEines der Fresken wird im Festspielhaus die Menschen in den Kunstgenuss hineinbegleiten\u201c, sagte er. Auch die sich gerade im Bau befindliche, zweite K\u00fcnstlerresidenz unweit des Festspielhauses sei ideal. R\u00e4umlich finde das Kunstwerk seinen optimalen Platz mit einem eigenen Weiler-Saal, verlautbarte Haselsteiner. Die R\u00e4umlichkeiten in Erl br\u00e4chten jedenfalls die notwendige Dimension mit, lie\u00df er wissen.<\/p>\n<p>                Keine Fragen nach Kosten und Statik                                    <\/p>\n<p>Mit diesen massiven Kunstwerken des Tiroler K\u00fcnstlers erhalte \u201edas Gesamtkunstwerk Erl noch eine weitere Bereicherung\u201c, sagte schlie\u00dflich der Vorsitzende des Kuratoriums der Landesged\u00e4chtnisstiftung Herwig van Staa. Dass die Wandfriese endlich eine passende, neue Heimat gefunden h\u00e4tten, l\u00e4ge auch daran, dass Haselsteiner denkbar unkompliziert gewesen sei: \u201eDie sonstigen Fragen nach Kosten und Statik gab es bei ihm nicht.\u201c Die \u00dcbersiedlung der Fresken und deren Restaurierung sei nunmehr ein gemeinsamer Akt, bei dem auch das Bundesdenkmalamt mit an Bord sei, so der Tiroler Altlandeshauptmann und Innsbrucker Ex-Stadtchef.<\/p>\n<p>\u201eSchatzmeister\u201c und Leiter des Stadtarchivs\/Stadtmuseums, Lukas Morscher, wiederum betonte die kleinteilige Arbeit, die mit dem \u201eAufstellen\u201c der Friese in Erl verbunden sei. Eines davon sei in sechs Teilen in \u201eseinem Depot\u201c gelegen, was wiederum bedeute, dass es vor Ort in Erl \u201eauf jeden Millimeter ankommt, damit \u201edas Auge nicht dar\u00fcber stolpert\u201c, so Morscher.<\/p>\n<p>apa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zwei Fresken des bekannten Tiroler Malers Max Weiler \u00fcbersiedeln aus einem Innsbrucker Depot nach Erl. 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