{"id":108333,"date":"2026-04-17T14:55:06","date_gmt":"2026-04-17T14:55:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/108333\/"},"modified":"2026-04-17T14:55:06","modified_gmt":"2026-04-17T14:55:06","slug":"so-staerkt-man-das-immunsystem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/108333\/","title":{"rendered":"So st\u00e4rkt man das Immunsystem"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Im Rahmen des diesj\u00e4hrigen Themenfr\u00fchst\u00fccks konnte der SoVD-Ortsverband Hasel\u00fcnne\/Herzlake Charlotte Erpenbeck zum Thema \u201eUnser Immunsystem\u201c begr\u00fc\u00dfen. Sie erkl\u00e4rte und erl\u00e4uterte den Zusammenhang zwischen Erk\u00e4ltungskrankheiten und unserem Immunsystem und leitete dann \u00fcber zu einigen Tipps, wie man den eigenen biologischen Alterungsprozess verlangsamen kann.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Das Immunsystem ist f\u00fcr den menschlichen K\u00f6rper lebenswichtig: Es sch\u00fctzt vor Schadstoffen, Krankheitserregern und krankmachenden Zellver\u00e4nderungen. Dabei umfasst es verschiedene Organe, Zellarten und Eiwei\u00dfe.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Solange die k\u00f6rpereigene Abwehr st\u00f6rungsfrei arbeitet, bemerkt man sie kaum. Erst wenn das Immunsystem durch Schw\u00e4che versagt oder mit besonders aggressiven Krankheitserregern konfrontiert wird, wird der Mensch krank. Auch bislang unbekannte Erreger k\u00f6nnen den K\u00f6rper leicht angreifen.<br \/>Ob das Immunsystem gut funktioniert, zeigt sich insbesondere in der Wintersaison, wenn Erk\u00e4ltungen geh\u00e4uft auftreten.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Erpenbeck betont, dass unser Immunsystem nicht vererbt wird, sondern stark von unserer Lebensweise abh\u00e4ngig ist \u2013 also davon, wie wir leben und was wir essen. Zwei wichtige Aspekte sind hierbei die Vitaminzufuhr und insbesondere das Vitamin D, das eine entscheidende Rolle f\u00fcr unser Immunsystem spielt. Vitamin D ist nicht nur f\u00fcr den Knochenaufbau essenziell. Es bildet im K\u00f6rper verschiedene Formen, von denen eine direkt das Immunsystem unterst\u00fctzt. Diese spezielle Variante ist allerdings nur circa 24 Stunden aktiv und wird dann umgebaut, um die Knochenbildung zu erm\u00f6glichen. Daher ist eine dauernde Zufuhr notwendig.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Im Winterhalbjahr empfiehlt Erpenbeck deshalb, t\u00e4glich eine 1000-I.E.-Tablette Vitamin D in Kombination mit Magnesium einzunehmen.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ein zweiter Aspekt sind unsere Muskeln und Mitochondrien. Auch funktionierende Muskeln sind f\u00fcr das Immunsystem wichtig. Erpenbeck erkl\u00e4rt in ihrem Vortrag die Rolle der Mitochondrien: Diese kleinen Organismen arbeiten als Energielieferanten in unseren Zellen und besitzen eine eigene Erbanlage. Mitochondrien k\u00f6nnen im Gegensatz zu den K\u00f6rperzellen selbst ihren Alterungsprozess r\u00fcckg\u00e4ngig machen und arbeiten am besten, wenn sie durch Muskeltraining gefordert werden.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Mit viel t\u00e4glicher Bewegung und mindestens zweimal pro Woche intensiver Anstrengung oder Training kann man nachhaltig zur eigenen Lebensqualit\u00e4t beitragen. Ab dem 40. Lebensjahr verliert der Mensch ohne Training je nach Lebensweise 1\u20138 Prozent seiner Muskelmasse pro Dekade. Fehlt Muskelmasse, fehlt auch der Hauptabnehmer f\u00fcr Zucker im Blut. \u00dcbersch\u00fcssiger Zucker wird in Fettzellen umgewandelt, was zu Gesundheitsproblemen wie Diabetes und in der Folge zu dem metabolischen Syndrom f\u00fchren kann.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Gezieltes Muskeltraining verbessert wesentliche Faktoren. Wer sich ausreichend bewegt und anstrengt, kann oft vermeiden, dass er Medikamente braucht. Testosteron (das auch im Frauenk\u00f6rper gebildet wird) nimmt ab der Lebensmitte deutlich ab, dieser Abbau kann aber ebenfalls durch Muskeltraining aufgehalten und sogar teilweise r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Zwischenmahlzeiten sollten, soweit sie nicht medizinisch notwendig sind, m\u00f6glichst vermieden werden, und es ist optimal, wenn Sie es schaffen, dass zwischen zwei Mahlzeiten des Tages f\u00fcr einen Zeitraum von 14\u201316 Stunden nichts gegessen wird. Aus naheliegenden Gr\u00fcnden eignet sich der Zeitraum zwischen Abendessen und Fr\u00fchst\u00fcck am besten daf\u00fcr.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Zuckerersatzstoffe sind kontraproduktiv: Wenn das Gehirn S\u00fc\u00dfes wahrnimmt, wird Insulin ausgesch\u00fcttet, obwohl kein Zucker aufgenommen wird \u2013 dies kann Hei\u00dfhunger verursachen. Cholesterin ist wichtig f\u00fcr die Hormonbildung. Klassische Butter ist hierf\u00fcr besser geeignet als Margarine. Unsere jahreszeitliche Fruchtfolge in Feld und Garten deckt im Allgemeinen alle Bed\u00fcrfnisse des K\u00f6rpers ab.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Langzeituntersuchungen bei amerikanischen Soldaten, die vor jedem Auslandeinsatz geimpft wurden, haben gezeigt, dass Menschen, die einmal j\u00e4hrlich geimpft werden \u2013 unabh\u00e4ngig von der Art der Impfung (z. B. Grippe, Zecken, Pneumokokken oder Tetanus) \u2013 ein signifikant geringeres Risiko f\u00fcr Alzheimer haben.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Themenfr\u00fchst\u00fcck<br \/>17. April 2026, 0 Uhr bis 17. April 2026, 0 Uhr\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Dieser Text wurde erstellt von:<br \/>Wilhelm Jansen<br \/>SoVD-Ortsverband Hasel\u00fcnne\/Herzlake\n            <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Rahmen des diesj\u00e4hrigen Themenfr\u00fchst\u00fccks konnte der SoVD-Ortsverband Hasel\u00fcnne\/Herzlake Charlotte Erpenbeck zum Thema \u201eUnser Immunsystem\u201c begr\u00fc\u00dfen. Sie erkl\u00e4rte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":108334,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[46,42,12316,124,123,1938,44,7734,38980],"class_list":{"0":"post-108333","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-biochemie","11":"tag-gesundheit","12":"tag-health","13":"tag-nahrungsergaenzungsmittel","14":"tag-oesterreich","15":"tag-vorsorge","16":"tag-wilhelm-jansen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116420629371266332","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108333","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=108333"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108333\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/108334"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=108333"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=108333"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=108333"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}