{"id":10869,"date":"2026-02-24T17:26:16","date_gmt":"2026-02-24T17:26:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/10869\/"},"modified":"2026-02-24T17:26:16","modified_gmt":"2026-02-24T17:26:16","slug":"oekumenisches-friedensgebet-fuer-ukraine-in-wien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/10869\/","title":{"rendered":"\u00d6kumenisches Friedensgebet f\u00fcr Ukraine in Wien"},"content":{"rendered":"<p>            Von<\/p>\n<p>              .<\/p>\n<p>            &#8211;<\/p>\n<p>              24.02.2026 17:51<\/p>\n<p>              (Akt. 24.02.2026 17:51)<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/ABD0052-20220405-vodl-10012121-4-3-2048x1536.jpg\"   alt=\"\u00d6kumenisches Friedensgebet in Wien.\" title=\"\u00d6kumenisches Friedensgebet in Wien.\"\/><\/p>\n<p>                    \u00d6kumenisches Friedensgebet in Wien.<br \/>\n                     \u00a9APA\/HELMUT FOHRINGER (Symbolbild)<\/p>\n<p>\n        Mehrere Hundert Personen, darunter Doris Schmidauer, die Ehefrau des Bundespr\u00e4sidenten, und Staatssekret\u00e4r Pr\u00f6ll, nahmen an einem \u00f6kumenischen Friedensgebet im Stephansdom teil. Anlass war der vierte Jahrestag der russischen Invasion in der Ukraine. Ein ukrainischer Chor f\u00fchrte ein Requiem von Maurice Durufl\u00e9 auf.\n      <\/p>\n<p>&#8222;Der vierte Jahrestag erinnert uns daran, dass wir trotz der Last der Jahre nicht m\u00fcde werden d\u00fcrfen&#8220;, so der Generalvikar f\u00fcr die Katholiken des byzantinischen Ritus in \u00d6sterreich, Jurij Kolassa, in seiner Ansprache. Man treffe sich hier in Wien &#8222;in Trauer, Anteilnahme und mit Bitten um Frieden&#8220;. Die Einheit im Gebet \u00fcber Grenzen, Sprachen und religi\u00f6se Grenzen hinweg sei ein Zeichen der Hoffnung, betonte er und z\u00e4hlte in der Ukraine vertretenen christliche Konfessionen auf.<\/p>\n<p>\n            \u00d6kumenisches Friedensgebet f\u00fcr Ukraine ohne russische Orthodoxie\n          <\/p>\n<p>Unerw\u00e4hnt blieben in Kolassas Aufz\u00e4hlung jene Christen in der Ukraine, die sich als Teil der russisch-orthodoxen Kirche sehen. Auch bei anschlie\u00dfenden F\u00fcrbitten im Stephansdom von Geistlichen zahlreicher christlicher Konfessionen fehlte wie in Wien bei allen \u00f6kumenischen Veranstaltungen seit Beginn des russischen Invasion ein Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche, dessen Patriarch Kirill in Moskau ein als ma\u00dfgeblicher Unterst\u00fctzer des russischen Pr\u00e4sidenten Wladmir Putin und von Russlands Krieg gegen die Ukraine gilt. Als Vertreter der Ukraine kam abschlie\u00dfend im Stephansdom der ukrainische Botschafter in \u00d6sterreich, Wassyl Chymynez, zu Wort. Niemand habe vor vier Jahren geahnt, dass &#8222;Jak ty?&#8220; (Wie geht es dir?) die wichtigsten Worte der Welt werden w\u00fcrden. Die gr\u00f6\u00dfte Angst sei dabei, keine Antwort zu bekommen. Explizit bedankte sich der Botschafter bei seinem Gastland: \u00d6sterreich habe gezeigt, dass Solidarit\u00e4t nicht nur Worte seien, sondern auch offene T\u00fcren, ausgestreckte H\u00e4nde und Hilfe f\u00fcr vor dem Krieg geflohene Menschen.<\/p>\n<p>\n            Botschafter: Schw\u00e4chung der Ukraine bedeutet Kriegsverl\u00e4ngerung\n          <\/p>\n<p>&#8222;Dieser Tag erinnert nicht nur an einen schrecklichen Krieg, sondern mahnt auch, dass Frieden und Sicherheit keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit sind: Daf\u00fcr muss man sich auch einsetzen, daf\u00fcr muss man k\u00e4mpfen und man muss sich verteidigen&#8220;, sagte Chymynez am Rande des Friedensgebets der APA. Weitere Unterst\u00fctzung der Ukraine sei ein Weg, der zum Frieden f\u00fchren werde. Andererseits w\u00fcrde eine Schw\u00e4chung der Ukraine bedeuten, dass der Aggressor gest\u00e4rkt w\u00fcrde und dies bedeutete eine Verl\u00e4ngerung des Krieges. Der Botschafter betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung von humanit\u00e4rer Unterst\u00fctzung aus \u00d6sterreich, die wie ein geheiztes Zelt des \u00f6sterreichischen Roten Kreuzes in Kiew auch in der Ukraine sichtbar w\u00e4re. Mit Slogans wie &#8222;Ruhm den ukrainischen Streitkr\u00e4ften&#8220; waren unmittelbar im Anschluss an das Friedensgebet auch deutlich k\u00e4mpferische T\u00f6ne am Stephansplatz zu h\u00f6ren: Einige hundert Angeh\u00f6rigen der ukrainischen Diaspora, darunter viele junge Frauen, hatten sich zu einer ersten Kundgebung des 24. Februar versammelt.<\/p>\n<p>\n            Auftakt zu Demonstration vor Parlament in Wien\n          <\/p>\n<p>&#8222;Das was dieser Schei\u00dfrussland macht, ist &#8230;&#8220;, erkl\u00e4rte auf Ukrainisch die Vorsitzende des Vereins &#8222;Unlimited Democracy&#8220;, Anna Pattermann, und vermied dabei ein sehr explizites Schimpfwort auszusprechen. Auch aus einer \u00f6sterreichischen Perspektive werde alles von Jahr zu Jahr schlimmer. Je l\u00e4nger der Krieg andauere, desto gr\u00f6\u00dfer werde der Einfluss Russlands. Man sehe auch eine Normalisierung des Krieges, kritisierte sie. Pattermann forderte die anwesenden Ukrainer und Ukrainerinnen auf, einander zu unterst\u00fctzen. Angesichts von russischer Propaganda sei es aber auch wichtig, ausl\u00e4ndische Freunde zu informieren, was in der Ukraine passiere. &#8222;Einfache Reposts in sozialen Netzwerken zu machen, reicht nicht mehr &#8211; das ist zu sehr wie Autopilot. Schreibt eure eigenen Geschichten und eure Gedanken&#8220;, erkl\u00e4rte die Aktivistin. Sie forderte die versammelte Community auf im Anschluss an einer Gro\u00dfdemonstration teilzunehmen, die um 18 Uhr vor dem \u00f6sterreichischen Parlament beginnen sollte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von . &#8211; 24.02.2026 17:51 (Akt. 24.02.2026 17:51) \u00d6kumenisches Friedensgebet in Wien. \u00a9APA\/HELMUT FOHRINGER (Symbolbild) Mehrere Hundert Personen,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10870,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[28],"tags":[732,46,42,6701,3138,44,269,6702,181,182,423],"class_list":{"0":"post-10869","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wien","8":"tag-ukraine","9":"tag-at","10":"tag-austria","11":"tag-friedensgebet","12":"tag-krieg","13":"tag-oesterreich","14":"tag-politik","15":"tag-stephansdom","16":"tag-vienna","17":"tag-wien","18":"tag-wien-aktuell"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10869","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10869"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10869\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10870"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10869"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10869"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10869"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}