{"id":112091,"date":"2026-04-19T17:27:09","date_gmt":"2026-04-19T17:27:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/112091\/"},"modified":"2026-04-19T17:27:09","modified_gmt":"2026-04-19T17:27:09","slug":"tatort-das-sind-die-acht-besten-faelle-aller-zeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/112091\/","title":{"rendered":"&#8222;Tatort&#8220;: Das sind die acht besten F\u00e4lle aller Zeiten"},"content":{"rendered":"<p>            <img decoding=\"async\" fetchpriority=\"high\" width=\"696\" height=\"400\" data-no-lazy=\"\" class=\"entry-thumb\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Tatort-Vorspann-696x400.jpg\" alt=\"Tatort Bild: \u00a9 ARD\/SF DRS\/ORF\" title=\"Tatort-Vorspann\"\/>Bild: \u00a9 ARD\/SF DRS\/ORF<\/p>\n<p>In der langen \u201e<a href=\"https:\/\/www.digitalfernsehen.de\/thema\/tatort\/\" class=\"av-highlight\" title=\"Mehr Aritkel zum Thema Tatort\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tatort<\/a>\u201c-Geschichte kam es bisher nicht so oft vor, dass einer der Krimis den renommierten Grimme-Preis erhielt. Dieses Jahr ist es wieder so weit. Wann und wof\u00fcr war es noch so?<\/p>\n<p>Der Grimme-Preis, benannt nach Adolf Grimme (1889\u20131963), dem ersten Generaldirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks, ist einer der wichtigsten Medienpreise der Republik, wenn nicht sogar die renommierteste Auszeichnung f\u00fcrs\u00a0Fernsehen. Gestiftet wird sie vom Volkshochschulverband.\u00a0<\/p>\n<p>Die diesj\u00e4hrige Gala zur Grimme-Preisverleihung ist am Freitag (24.4.) in Marl. In diesem Jahr wird nach Jahren auch mal wieder ein\u00a0Film\u00a0aus Deutschlands popul\u00e4rster TV-Reihe ausgezeichnet \u2013 ein \u201eTatort\u201c. Das ist noch nicht so oft passiert. Genau genommen: acht Mal erst. Und diese Krimis waren es:<\/p>\n<p>2026: \u201eTatort: Dunkelheit\u201c (HR)<\/p>\n<p>Der Gegensatz zum verspielten Vorg\u00e4nger-Team (Margarita Broich und Wolfram Koch) konnte am 5. Oktober 2025 kaum extremer sein beim neuen Frankfurter \u00abTatort\u00bb: Kommissar Hamza Kulina (Edin Hasanovi\u0107) wird nach einer Fehlleistung zur ernsten Maryam Azadi (Melika Foroutan) versetzt, die in einem dunklen Keller gewissenhaft Altf\u00e4llen nachgeht.\u00a0<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1500\" height=\"862\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/DF-Fotos-98.jpg\" alt=\"Tatort: Dunkelheit\" class=\"wp-image-1159450\"\/>Maryam Azadi (Melika Foroutan r.) und Hamza Kulina (Edin Hasanovic l.). Foto: HR\/Degeto\/Sommerhaus\/Daniel Dornh\u00f6fer<\/p>\n<p>Der Hessische Rundfunk setzt jetzt auf Cold-Case-Krimis und auch den migrantischen Hintergrund des neuen Teams. Mit der deutsch-iranischen Schauspielerin Foroutan und dem deutsch-bosnischen Schauspieler Hasanovi\u0107 hat der Sender sein Aush\u00e4ngeschild hervorragend besetzt.\u00a0<\/p>\n<p>In dem ausgezeichneten Krimi \u201eDunkelheit\u201c macht eine Frau beim Ausmisten der Garage ihres gestorbenen Vaters eine grausige Entdeckung. Das Team Azafi\/Kulina begibt sich auf die Spuren eines Serienkillers, der als \u00abMain-Ripper\u00bb jahrelang Angst und Schrecken verbreitete.\u00a0<\/p>\n<p>Kulina sieht sich mit einem eigenen Trauma konfrontiert: Er verlor 1995 beim Massaker von Srebrenica seinen Bruder. Die Autoren Senad Halilba\u0161i\u0107, Erol Yesilkaya und Stefan Schaller (letzterer auch Regisseur) schufen einen \u00fcberdurchschnittlichen \u201eTatort\u201c \u2013 einen Thriller, der l\u00e4nger nachhallt.<\/p>\n<p>2015: \u201eTatort: Im Schmerz geboren\u201c (HR)<\/p>\n<p>Ebenfalls vom Hessischen Rundfunk kam der vor elf Jahren ausgezeichnete Kunstfilm \u00abIm Schmerz geboren\u00bb (Drehbuch: Michael Proehl; Regie: Florian Schwarz). Der am 12. Oktober 2014 erstmals ausgestrahlte Krimi mit Ulrich Tukur als Wiesbadener LKA-Ermittler Felix Murot faszinierte viele mit \u00abSpiel mir das Lied vom Tod\u00bb-Zitaten, opulenter Filmmusik (Beethoven, Brahms, \u00abJules et Jim\u00bb-Filmmusik von Georges Delerue), aber auch spektakul\u00e4r vielen Leichen.<\/p>\n<p>2014: \u201eTatort: Angez\u00e4hlt\u201c (<a href=\"https:\/\/www.digitalfernsehen.de\/thema\/orf\/\" class=\"av-highlight\" title=\"Mehr Aritkel zum Thema ORF\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ORF<\/a>)<\/p>\n<p>In diesem \u00f6sterreichischen Krimi (TV-Premiere am 15. September 2013) dr\u00fcckt Major Bibi Fellner, Kollegin von Oberstleutnant Moritz Eisner (Harald Krassnitzer), eine anonyme Nummer weg. Sie ahnt nicht, dass es der letzte Hilferuf einer fr\u00fcheren Zeugin war, der sie mal Schutz versprochen hatte. Der Fall f\u00fchrt in den Sumpf des Wiener Rotlichtmilieus mit Elendsprostitution. Fellner (Adele Neuhauser) ger\u00e4t selbst in das Fadenkreuz eines Killers. Regie f\u00fchrte Sabine Derflinger nach einem Drehbuch von Martin Ambrosch (\u201eWiener Blut\u201c).<\/p>\n<p>2011: \u201eTatort: Nie wieder frei sein\u201c (BR)<\/p>\n<p>Dieser komplexe Sozial-Krimi und Justiz-Thriller mit sensationellem Ende (Drehbuch: Dinah Marte Golch; Regie: Christian Z\u00fcbert) faszinierte bei seiner Erstausstrahlung am 19. Dezember 2010 viele Zuschauer. F\u00fcr Melanie Bauer (Anna Maria Sturm) bricht die Welt zusammen, als der Mann, der sie vergewaltigt und fast umgebracht hat, vor Gericht straffrei ausgeht, und zwar nur, weil eine Anw\u00e4ltin (Lisa Wagner) spitzfindig vorgegangen ist. Die folgenden Ereignisse entsetzen nicht nur die Kommissare Batic und Leitmayr (Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl), sondern lassen am Ende einige Menschen \u00abnie wieder frei sein\u00bb.<\/p>\n<p>2005: \u201eTatort: Herzversagen\u201c (HR)<\/p>\n<p>Vom Hessischen Rundfunk wiederum kam der vor 21 Jahren ausgezeichnete Fall \u00abHerzversagen\u00bb (Regie: Thomas Freundner; Drehbuch: Freundner mit Stephan Falk). Darin wird eine Frau ermordet in ihrer Wohnung gefunden. Ihr Erspartes ist verschwunden. Die Kommissare Charlotte S\u00e4nger und <a href=\"https:\/\/www.digitalfernsehen.de\/thema\/fritz\/\" class=\"av-highlight\" title=\"Mehr Aritkel zum Thema Fritz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fritz<\/a> Dellwo (Andrea Sawatzki und J\u00f6rg Sch\u00fcttauf) sto\u00dfen bei ihren Recherchen auf eine Serie r\u00e4tselhafter Todesf\u00e4lle \u00e4lterer Damen, die alle angeblich an Herzversagen starben. Alle haben kurz vor ihrem Tod ihre Ersparnisse von der Bank geholt.<\/p>\n<p>2002: \u201eTatort: Im freien Fall\u201c (BR)<\/p>\n<p>Der\u00a0Film\u00a0(Erstausstrahlung am 4. November 2001) ist Kunstf\u00e4lscher-Krimi, Gewissens-Drama und Liebesfilm in einem. Kommissar Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) fiel hier v\u00f6llig aus seiner Rolle. Der Ermittler verliebt sich und taumelt durch ein m\u00e4rchenhaft ausgeleuchtetes M\u00fcnchen, bevor die Realit\u00e4t ihn wieder einholt. Der Drehbuchautor Alexander Adolph bekam besonders viel Lob f\u00fcr seine vielschichtige Arbeit. Regie f\u00fchrte Jobst Oetzmann.<\/p>\n<p>1993: \u201eTatort: Kinderspiel\u201c (ORF)<\/p>\n<p>In dem Wien-Krimi (TV-Premiere am 16. August 1992) ersch\u00fcttert eine Serie von Raub\u00fcberf\u00e4llen die Stadt. Eine Bande nicht strafm\u00fcndiger Kinder terrorisiert \u00e4ltere Frauen. Inspektorin Susanne Kern (Sylvia Haider) wird bei einem Einsatz im Prater von einem der Jungen mit einer Spritze attackiert. Die Inspektoren Fichtl und Hollocher (Michael Janisch und Michael Bukowsky) versuchen die Drahtzieher hinter den organisierten Kinderbanden zu finden. Regie f\u00fchrte Oliver Hirschbiegel (\u201eDer Untergang\u201c) nach einem Drehbuch von Peter Zingler.<\/p>\n<p>1989: \u201eTatort: Moltke\u201c (<a href=\"https:\/\/www.digitalfernsehen.de\/thema\/wdr\/\" class=\"av-highlight\" title=\"Mehr Aritkel zum Thema WDR\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">WDR<\/a>)<\/p>\n<p>In diesem Krimi, der am 28. Dezember 1988 seine TV-Premiere hatte, hat Dieter Bohlen eine Gastrolle und singt auch seinen Blue-System-Song \u201eSilent Water\u201c.\u00a0<\/p>\n<p>Der Krimi mit\u00a0G\u00f6tz George\u00a0als Horst Schimanski und\u00a0Eberhard Feik\u00a0als Christian Thanner (Drehbuch: Axel G\u00f6tz, Jan Hinter, Thomas Wesskamp; Regie:\u00a0Hajo Gies) dreht sich um einen lange zur\u00fcckliegenden Bankraub. 1978 wurde dabei einer der T\u00e4ter schwer verletzt und vom Anf\u00fchrer der Bande in der Bank exekutiert.\u00a0<\/p>\n<p>Es war das erste Mal, dass die zum <a href=\"https:\/\/www.digitalfernsehen.de\/thema\/ard\/\" class=\"av-highlight\" title=\"Mehr Aritkel zum Thema ARD\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ARD<\/a>-Programm geh\u00f6rende Krimireihe \u201eTatort\u201c als \u201epreisw\u00fcrdig erachtet wurde\u201c, wie es die Nachrichtenagentur dpa 1989 formulierte. Den \u201eTatort\u201c gibt es seit 1970, den Grimme-Preis seit 1964.<\/p>\n<p>Von Gregor Tholl, dpa \/ Redaktion DF: mw<\/p>\n<p>Au\u00dferdem interessant:<\/p>\n<p class=\"isc_image_list_title\">Bildquelle:<\/p>\n<p>\t\tTatort-Vorspann: \u00a9 ARD\/SF DRS\/ORF\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bild: \u00a9 ARD\/SF DRS\/ORF In der langen \u201eTatort\u201c-Geschichte kam es bisher nicht so oft vor, dass einer der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":112092,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[2608,46,42,147,44,156,155,2609,148],"class_list":{"0":"post-112091","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-serien","8":"tag-ard","9":"tag-at","10":"tag-austria","11":"tag-entertainment","12":"tag-oesterreich","13":"tag-serien","14":"tag-series","15":"tag-tatort","16":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116432551740724841","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112091","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=112091"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112091\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/112092"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=112091"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=112091"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=112091"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}